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Kia Sportage 2.0 CRDi Style
Kategorie: 5-türiger Kompakt-SUV mit
5 Plätzen, Allradantrieb und einer 6-Stufen-
Automatik.
Masse: Länge 4,44 Meter, Breite 1,855 Meter,
Höhe 1,645 Meter, Radstand 2,640 Meter.
Kofferraum: 564 bis 1353 Liter.
Motor: 2-Liter-4-Zylinder-Diesel mit 184 PS
(135 kW) bei 4000 U/min .
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 9,8 Sekunden,
Höchstgeschwindigkeit 195 km/h.
Verbrauch: 7,2 Liter auf 100 Kilometer
(offizielle Werksangaben).
CO2-Ausstoss: 189 Gramm pro Kilometer.
Energieeffizienz: Kategorie D (von A bis G).
Auslieferung: ab sofort.
Preis: ab 44 950 Franken für das Topmodell
2.0 CRDi Style Automat. Einstiegspreis für den
Sportage 2.0 CVVT Classic (Benziner mit manuellem
Getriebe) ab 33 950 Franken.
Infos:Link
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Was ist hier falsch gelaufen? Lange bevor VW mit dem Tiguan, Ford mit dem Kuga oder Nissan mit dem Qashqai den lukrativen Markt der kompakten SUV entdeckt haben, war Kia mit dem Sportage längst präsent. Auf und neben den Strassen. Und erfreute sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit. Denn einen SUV mit moderatem Vebrauch und vor allem einem günstigen Einstiegspreis suchte man Mitte der 90er-Jahre sonst fast vergebens.
Doch dieser Vorsprung durch die kluge Modellpolitik und den praktischen Allradantrieb haben die Koreaner in den vergangenen Jahren leichtfertig verspielt. Zwar wurde der Sportage runderneuert und in einer zweiten Generation aufgelegt, doch Kia verpasste es, den kompakten Allrounder in die Neuzeit zu retten. Denn während die neue Konkurrenz den Kompakt-SUV zum modischen Lifestyleauto machte, blieb der Sportage als biederer Geselle auf der Strecke. Zum Vergleich: In den ersten 6 Monaten 2011 verkaufte Kia 105 Exemplare des alten Sportage, während Hyundai beispielsweise 744 Fahrzeuge des Schwestermodells ix35 verkauft hat. Und damit liegt Hyundai nicht etwa ganz vorne, sondern noch immer hinter den Bestsellern Ford Kuga (1937 Autos), VW Tiguan (1660) und Nissan Qashqai (1587).
Schluss mit Biederkeit
Doch jetzt – mit der so lang erwarteten Markteinführung der dritten Generation des Kompakt-SUV – soll alles besser werden. «Mit dem Sportage haben wir einen von A bis Z neuentwickelten und sehr attraktiven Kompakt-SUV im Angebot», ist Hyoung-Keun Lee, Präsident von Kia Motors Corporation, überzeugt.
Diese Überzeugung basiert natürlich zum einen auf dem grossen Erfolg des Hyundai ix35, zum andern auf der Tatsache, dass dem Team um Designchef Peter Schreyer ein toller Wurf gelungen ist. Obwohl man sich mit Hyundai die Technik teilt, wirkt der Kia dank seinem kantigen Design maskuliner und dynamischer als der Hyundai – dabei verzichten die Koreaner auf eine aggressive Offroad-Optik und setzen auf Eleganz und Eigenständigkeit. Also Schluss mit Biederkeit.
Das gilt auch für das Interieur, in dem man sich wegen der stark beschnittenen Seitenscheiben eher in einem Coupé als in einem Offroader wähnt. Und weil Coupés auch innen hübscher anzusehen sind als Arbeitstiere, hat man das Cockpit von A bis Z neu gestaltet. Trotzdem lässt die neue Kommandozentrale keinerlei Fragen offen. Und wer gegen den Aufpreis von 2250 Franken das Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera bestellt, der hat beim Parkieren auch mit dem knappen Blick durch Heck- und Seitenfenster kein Problem.
7,4 Liter auf 100 Kilometer
Probleme gibt es auch unterwegs kaum. Der 2-Liter-Diesel wirkt zwar ein wenig grob, aber dafür verleihen die 184 PS und das maximale Drehmoment von 392 Nm dem Neuling eine unerwartete Agilität. Das Gefühl von Sportlichkeit hält auch jenseits der Stadtgrenzen an, zumal das Fahrwerk zwar straff federt, aber trotzdem sehr komfortabel ist. Zudem leistet sich der Diesel auch beim Sparen keine Blösse: Die Werksangabe von 7,2 Liter haben wir nur ganz knapp übertroffen.
Apropos übertroffen: Laut Kia Schweiz ist die Nachfrage nach dem neuen Sportage enorm. Direktor Michael Rutschmann glaubt, «dass wir in diesem Jahr nicht alle Interessenten beliefern können». Doch in diesem Fall lohnt sich das Warten. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 20.08.2011, 08:16 Uhr
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