Beachcomber - Mini maximiert den Fahrspass
Ausgerechnet fürs bitterkalte Detroit bereiten die bayrischen Briten eine Studie vor, die sommerlicher kaum sein könnte: das Concept Beachcomber. Der kleine «Strandräuber» ist zwar die moderne Interpretation des Mini Moke und passt deshalb durchaus zur Marke. Doch anders als die vielen Mini-Studien der vergangenen Jahre hat er wohl keine konkreten Zukunftschancen. Während die beiden zur IAA in Frankfurt gezeigten «Oxford Twins» in den nächsten beiden Jahren als Coupé und Roadster in Serie gehen werden, ist der luftige Viersitzer nur eine weitere Einstimmung auf den neuen Crossover, der im Herbst 2010 an den Start geht.
Während die erste Studie vom Pariser Salon 2008 den Boden für die Proportionen des Mini mit vier Türen, vier Meter Länge und vier angetriebenen Rädern bereitet hat, geht es jetzt zum ersten Mal um die Funktionen. «Wir haben ein Konzept gesucht, mit dem wir die Kerneigenschaften des neuen Modells unterstreichen konnten: seine Allweg-Tauglichkeit und seine Nehmerqualitäten», sagt Marcus Syring, der das Exterieur Design bei Mini leitet: «So sind wir auf einen völlig offenen Viersitzer gekommen, der solide Geländeeigenschaften hat – ein Auto, das auf der Autobahn genauso viel Spass macht wie in der Stadt oder am Strand.»
Innovation Center Rail
Technisch ist der Beachcomber bereits 1:1 das künftige Crossover-Modell: Denn die Designer haben nach einer 3 Monate dauernden Skizzenphase ein Vorserienauto genommen und zum Strandräuber umgebaut. Spannende Details wie die verschiebbaren Rücksitze oder das sogenannte Center-Rail, die Mittelkonsole zwischen den vier Sitzen mit ihren verschiebbaren Befestigungspunkten für allerlei Alltagshelfer, wird man deshalb im Serienfahrzeug wieder finden. Und auch die Form ist bereits nahe an der Wirklichkeit: «Wer sich den Beachcomber mit Dach und Türen denkt und ein paar andere Reifen montiert, sieht vor seinem geistigen Auge schon viel von unserer vierten Modellreihe», stellt Syring in Aussicht.
Erstellt: 19.12.2009, 16:19 Uhr
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