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Prius Plug-In an die Stadt Strassburg übergeben

Aktualisiert am 22.12.2009

Der erste Toyota Prius Plug-in wurde dem Bürgermeister der französischen Stadt, Roland Ries, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Tokio übergeben.

Etwa 20 Kilometer weit kann der Prius Plug-in als elektrisches Fahrzeug lokal emissionsfrei betrieben werden.

Toyota

Tokio. Die Übergabe des ersten Toyota Prius Plug-in Hybrid (PHV) an die Stadt Strassburg markiert den Auftakt zu einem grossangelegten Feldversuch des Fahrzeugs in Europa. Der Prius Plug-in wurde dem Bürgermeister der französischen Stadt, Roland Ries, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Tokio übergeben. Das Projekt mit insgesamt 100 Fahrzeugen wird von Toyota, dem Energieunternehmen EDF und der Stadt Strassburg durchgeführt und von der französischen Umwelt- und Energiebehörde ADEME unterstützt. Es ist Teil eines gesamteuropäischen Leasingprogramms, an dem rund 200 Prius Plug-in Modelle in zehn europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Portugal und den Niederlanden auf ihr Nutzerverhalten und ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Weltweit verleast Toyota zu diesem Zweck rund 600 Fahrzeuge.

Der französische Projektpartner EDF errichtet mit seinem Tochterunternehmen Electricité de Strasbourg mehrere hundert Ladestationen an den Wohnhäusern der Nutzer, an den Gebäuden der Projektpartner sowie an öffentlichen Parkplätzen und Strassen. Einige Fahrzeuge werden mit einem innovativen, von EDF entwickelten Ladesystem ausgerüstet, das die Identifikation des Fahrzeugs und die automatische Abrechnung der Energiekosten erlaubt. Fünf Fahrzeuge gehen an die Stadt und die Gemeinde von Strassburg, drei weitere an ein örtliches Car-Sharing-Unternehmen. Die restlichen Prius Plug-in Modelle werden an verschiedene öffentliche Institutionen und private Unternehmen verleast.

Plug-In vergrössert Reichweite im rein elektischen Betrieb

Der Prius Plug-in Hybrid verbindet die Toyota Vollhybridtechnik mit dem zusätzlichen Nutzen einer über normale Steckdosen aufladbaren Batterie, um die Reichweite im rein elektrischen Betrieb zu verlängern. Etwa 20 Kilometer weit kann der Prius Plug-in als elektrisches Fahrzeug lokal emissionsfrei betrieben werden. Auf längeren Strecken arbeitet das Fahrzeug als konventionelles Hybridmodell, das alle bekannten Vorzüge der Toyota Vollhybridtechnik einschliesslich geringer Emissionen, niedrigem Verbrauch und ausgezeichneten Fahrleistungen bietet. Für den PHV erwartet Toyota im Vergleich zu jedem anderen Grossserienfahrzeug eine unübertroffene Effizienz. Auf technischer Basis des Prius der dritten Modellgeneration ist der Prius Plug-in Hybrid mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und emittiert im neuen europäischen Fahrzyklus lediglich 59 g/km CO2. Derzeit haben nur die wenigsten Autofahrer bei den heute stadtüblichen Parkplätzen Zugang zu einer Steckdose. Daher wird bei einer zukünftig möglichen Serienproduktion keinesfalls die bewährte Voll-Hybrid Technik ersetzt, sondern als Modellvariante ergänzt werden.

«Die Plug-in Hybridtechnologie ist eine Schlüsseltechnik auf unserem Weg in eine nachhaltige Mobilität der Zukunft», sagte Takeshi Uchiyamada, Executive Vice President Toyota Motor Corporation, bei der Fahrzeugübergabe in Tokio. «Auf Grundlage der Toyota Vollhybridtechnik stellt der Prius Plug-in heute den praktikabelsten Weg dar, die Nutzung von Elektrizität im Individualverkehr zu erhöhen. Nun wollen wir die Marktakzeptanz dieser neuen Technologie erforschen und freuen uns, dass wir die Stadt Strassburg als einen unserer Hauptpartner bei diesem ambitionierten Projekt an unserer Seite haben.»

Erstellt: 22.12.2009, 13:32 Uhr

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