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Jaguar XKR Special Edition
Mit schwarz getönten 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, vergrössertem Front- und Heckspoiler sowie weiteren in Schwarz gehaltenen Exterieur-Details gibt es ein deutliches Design-Statement ab. Damit nicht genug, wird das Genfer Exponat zusätzlich um dunkle Holzpaneele im Klavierlack- Finish und rote Bremssättel aufgewertet. Der Jaguar XKR Special Edition liefert die klassische Jaguar-Mixtur aus verführerischer, kräftiger und eleganter Optik sowie einem liebevoll und üppig ausgestatteten Innenraum.
Darüber hinaus zeigt Jaguar in Genf am Special Edition-Modell erstmals einen massgeschneiderten Koffer. Er ist so geformt, dass er exakt in die Wanne des entnommenen Reserverades passt – das ansonsten 30 Liter Stauraum schluckt. An dessen Stelle tritt das Platz sparende Reparaturset IMS (Instant Mobility System).
Elektrische Abriegelung nun erst bei Tempo 280
Der im letzten Jahr neu eingeführte AJ-V8 Gen III R-Motor – ein per Kompressor aufgeladener 5,0-Liter-V8, bleibt auch im Special Edition-Modell das starke Herz des XKR. Er leistet 510 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 625 Nm. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist in nur 4,8 Sekunden absolviert. Doch anders als im regulären Modell wird der XKR Special Edition nicht mehr elektronisch bei Tempo 250 abgeriegelt – sondern darf seine Kraft nun bis zur 280-km/h-Marke entfalten.
Gepaart mit diesem famosen Kraftwerk sind eine Sechsstufen-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad, das aus den anderen Varianten der XK/XKR-Baureihe bekannte Aluminium-Chassis und elektronisch gesteuerte Assistenzsysteme. Die aktive Fahrwerksregelung Adaptive Dynamics bietet statt nur zwischen zwei Einstellungen eine stufenlose Dämpferverstellung zwischen den beiden Extremen «hart» und «weich».
Aktive Differentialsperre regelt besonders feinnervig
Aus dem regulären XKR übernommen hat Jaguar zudem die aktive Differentialsteuerung – eine elektronisch gesteuerte Alternative zu mechanischen Sperrdifferentialen. ADC passt sich permanent allen Gaspedalbefehlen und dem aktuell an jedem Antriebsrad verfügbaren Grip auf der Strasse an. Über eine Mehrscheibenkupplung gelangt die Antriebskraft stets zu dem Rad mit der besseren Traktion. Die Kupplung verhindert übermässigen Schlupf, unterscheidet sich aber von herkömmlichen Traktionssystemen, die einem solchen Zustand gewöhnlich mit einem Bremseneingriff begegnen.
Auch die Vorteile der extrem steifen und Gewichts sparenden Aluminiumbauweise sind XKR- Kennern hinlänglich bekannt. Jaguar schuf hier eine extrem robuste und gleichzeitig überaus leichte Struktur, für deren Verbindungsstellen sowohl Nieten als auch Epoxidharzkleber verwendet werden. Nicht nur steigert die hohe Verwindungssteifigkeit die dynamischen Qualitäten des 2+2-Sitzers, auch die passive Sicherheit sowie der Verbrauch und die CO2- Emissionen profitieren. Trotz deutlich gestiegener Leistung bewegt sich der Verbrauch auf dem Niveau des Vorgängers – der effizientere Antriebsstrang und die weiterentwickelte Aluminium- Architektur machen es möglich.
Zu den serienmässigen Highlights des XKR zählt auch der auf der Mittelkonsole montierte JaguarDrive SelectorTM – ein bislang exklusiv von Jaguar realisierter Dreh- und Druckschalter, der sich erst beim Einschalten der Zündung in die Hand des Benutzers schmiegt und gegenüber konventionellen Automatikwählhebeln zahlreiche Komfort- und Platzvorteile bietet. Aber auch ein 7-Zoll-Monitor mit Touch-Screen-Display, 16-fach verstell, beheiz- und kühlbare Sitze mit Memory-Funktion, ein hochwertiger Dach- himmel in schwarzem Alcantara und ein hochwertiger Bodenteppich in Flint Grey zieren die Genfer Sonderausgabe XKR Special Edition und jeden «normalen» Jaguar XKR.
Der XKR Special Edition ist ausschliesslich in den Aussenfarben Ultimate Black, Polaris White, und Salsa Red erhältlich. Von aussen ist der maximal 280 km/h schnelle XKR Special Edition an in Wagenfarbe lackierten Seitenschwellern und einem identisch lackierten hinteren Diffuser zu erkennen. Die Seitenfenstergrafik, die Maschendraht-Einsätze für die obere und untere Kühleröffnung, die seitlichen Lüftungskiemen und die Kofferraumleiste tragen Zierleisten aus Chrom. Ein weiterer Hingucker sind rot lackierte Bremssättel mit Jaguar «R»-Logo – montiert in 20 Zoll grossen Leichtmetallfelgen des Designs Kalimnos.
Der 5,0 Liter V8 Motor mit Direkteinspritzung leistet dank Kompressor-Aufladung 375 kW (510 PS). Das Aggregat ist extrem durchzugsstark – die 0-100-km/h-Marke ist nach 4,8 Sekunden erreicht – verbraucht aber nur gleich viel Benzin als sein hubraumschwächerer Vorgänger. Die von einem Doppel-Vortexkompressor angefachte Version für den XKR entwickelt 23 Prozent mehr Leistung und 12 Prozent mehr Drehmoment als der Vorgängertyp. Wichtiger im Alltagsbetrieb ist jedoch das Durchzugsvermögen im Bereich zwischen 80 und 120 km/h. Diese Disziplin erledigt ein XKR in nur gut zwei Sekunden.
Strahlgeführte Multipoint-Direkteinspritzung
Eine der Schlüsselkomponenten des neuen Benzinmotors ist die industrieweit erste, strahlgeführte und zentrale Multipoint-Direkteinspritzung (SGDI). Sie spritzt den Kraftstoff mit bis zu 150 bar in die Zylinder ein und verbessert vor allem das Ansprechverhalten aus niedrigen Drehzahlen. Die Position der Düsen sorgt für eine präzise Injektion ins Zentrum der Brennkammern und damit für eine bestmögliche Durchmischung mit der Luft und eine weiter verbesserte Verbrennungskontrolle. Gleich zwei, über eine Hilfswelle im neuen Motorblock angetriebene Hochleistungspumpen fördern den Treibstoff zu den Düsen. Der V8-Motor gründet auf einem hochsteifen Aluminiumblock mit eingegossenen Stahlzylindern und quer verschraubten Hauptlagerschalen zur Reduktion von Laufgeräuschen und Vibrationen. Erstmals bei Jaguar entsteht der Motorblock im Hochdruckgussverfahren – für höchste Verarbeitungspräzision und exakte Massgenauigkeit. Die Zylinderköpfe aus Aluminium haben vier Ventile pro Zylinder. Die gegossene Spheroid-Graphit-Kurbelwelle ist mit geschmiedeten Stahl-Pleueln verbunden. Die Zylinderköpfe besitzen erstmals eine Beschichtung aus recyceltem Aluminium, um die Umweltbilanz in der Motorenproduktion zu verbessern.
Das Kompressorheulen ist Vergangenheit
Der XKR komprimiert seine Ansaugluft mit Hilfe eines Twin-Vortex-Kompressorsystems (TVS) der sechsten Generation. Der kompakte Roots-Lader leitet die Luft durch zwei Ladeluftkühler, die beide ihren eigenen Kühlwasserkreislauf besitzen. Die Ladeluftkühler senken die Temperatur der verdichteten Luft und erhöhen so Leistung und Effizienz. Der fein gerippte Helix- Rotor erhöht die thermodynamische Effizienz des Kompressors gegenüber der Vorgängerversion um über 20 Prozent. Zugleich geht er fast flüsternd zu Werke – das typische Kompressorheulen ist damit Vergangenheit. Der Kompressor und die beiden Ladeluftkühler sitzen Platz sparend im «V»-Ausschnitt der Zylinderbänke, um so die Bauhöhe des Motors zu reduzieren und – dank flacher Motorhaube – die Anforderungen an den Fussgängerschutz besser zu erfüllen. Der kühlende Effekt der Direkteinspritzung gestattete die Anhebung des Verdichtungsverhältnisses von 9,0:1 beim alten 4,2 Liter auf jetzt 9,5:1. Während der Warmlaufphase des Triebwerks erzeugt eine gezielte Mehrfach-Einspritzung 50 Prozent mehr Verbrennungshitze. Folge: Der Katalysator wird schneller aufgeheizt, und die Emissionen sinken substantiell.
Die hohe Kunst der variablen Ventilsteuerung
Mit der neuen variablen Ventilsteuerung (VCT) führt Jaguar beim V8-Motor eine weitere Neuerung ein. Alle vier Nockenwellen werden nicht analog zum Öldruck, sondern über das positive und negative Drehmoment gesteuert, das beim Öffnen und Schliessen der Ein- und Auslassventile entsteht. Dadurch konnte eine kleinere Ölpumpe zum Einsatz kommen, was Energie und Kraftstoff spart. VCT arbeitet an allen vier Nockenwellen völlig unabhängig voneinander – mit einem Verstellbereich von 62 Grad bei den Einlass- und 50 Grad bei den Auslasswellen. Die Verstellung wird über das Motormanagement und über den gesamten Drehzahlbereich vorgenommen, um so Drehmoment, Leistung und Verbrauch zu optimieren. Die neuen VCT-Einheiten reagieren mit bis zu 150 Grad pro Sekunde etwa dreimal so schnell wie beim Vorgänger. Dadurch ergibt sich ein enorm schnelles Ansprechverhalten – sozusagen auf Abruf.
Reibungsarme Motorinnereien senken Verbrauch und Emissionen
Die Minimierung der inneren Reibung ist für Ingenieure ein probates Mittel zur Senkung des Verbrauchs und der CO2-Emissionen. Daher war dies für Jaguar ein vordringliches Ziel bei der Motorenentwicklung. Im Ergebnis brechen die neuen AJ-V8-Motoren der dritten Generation einen weiteren Rekord – mit einer neuen Bestmarke bei der Effizienz des Kurbeltriebs. Im Detail wurden zum Beispiel alle Motorlager einer intensiven Optimierung unterzogen. Ziel war eine verringerte Reibung, ohne Abstriche bei der Zuverlässigkeit. Die Stössel der Kraftstoffpumpen erhielten eine diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtung (DLC) zur Reduzierung des Widerstands, und die Kolbenschäfte werden mit einem Festfilm geschmiert. Das neue Motoröl besitzt eine geringere Viskosität, was eine Verlängerung des Wechselintervalls von 16.000 auf 24.000 Kilometer oder alle 12 Monate ermöglicht.
Sorgsam komponierter Motorensound
Der typische Jaguar-Sound ist für Kunden der Marke ein wichtiges Kaufkriterium. Aus diesem Grund treiben Jaguar-Ingenieure von jeher einen hohen Aufwand bei der Komposition jener Motorgeräusche, die – mit Absicht – bis ins Interieur und damit ans Ohr der Insassen gelangen. Neben einem aktiven Auspuffsystem, in dem Ventile für den satten Sound sorgen, bietet auch der XKR dank eines speziellen Ansaugsystems den vollen Achtzylindersound – der Motoren mit Kompressor in der Regel fehlt. Druckimpulse im Ansaugsystem werden durch einen auf derRückseite des Motors angebrachten Akustikfilter geleitet, der bei hohen Drehzahlen ein rassiges Sportwagen-Crescendo anstimmt. Der Filter wird vom Motormanagement so gesteuert, dass die Motorgeräusche nur bei entsprechend zügigem Fahrstil in den Innenraum gelangen. Dieses neue Ansaugfiltersystem sorgt zusammen mit dem aktiven Auspufftrakt für den aufregendsten Jaguar-Sound, den es je gab.
Spezielle Choreographie der Startprozedur
Der Drehschalter ist allerdings viel mehr als nur ein höchst praktisches Bedienelement zur Wahl der Fahrprogramme des Automatikgetriebes. Er begrüsst den Fahrer im übertragenen Sinne mit einem Händedruck. Denn beim Einsteigen in den XKR beginnt der vor dem JaguarDrive SelectorTM angeordnete Starterknopf wie ein schlagendes Herz rot zu pulsieren. Nach Drücken des Knopfes fährt der aus gegossenem Aluminium bestehende Selector aus seiner Versenkung – und schmiegt sich blitzschnell in die Fahrerhand. Jetzt lassen sich alle Getriebefunktionen durch einfaches Drehen mit den Fingerspitzen steuern. So erfolgt zum Beispiel die Umschaltung zwischen Drive (D) und Sport (S) durch einfaches Drücken und Drehen. Bei der Umschaltung zurück von S auf D muss nicht mal am Schalter gezogen werden – das erledigt eine Feder. Einfacher geht es nicht. Beim Abschalten des Motors fährt der Selector dann automatisch in die Mittelkonsole zurück.
Hohe Handwerkskunst auch in den Details
Zusätzlich heissen verchromte Schwellerleisten jeden Fahrgast Willkommen. Auch viele weitere Details dokumentieren die hohe Handwerkskunst von Jaguar. So ist die untere Speiche des Dreispeichenlenkrads mit Leder verkleidet, die Nabe ziert das Jaguar-Emblem. Die Instrumente des XKR unterstreichen den sportlichen Charakter mit roten Anzeigenadeln; generell sind alle Analoguhren weiss beleuchtet. Die Türverkleidungen sind noch luxuriöser gestaltet als beim Vorgänger. Sie besitzen Sattlernähte mit neuen Inlays und sind im oberen Bereich weicher ausgeprägt. Auch die mit Leder bezogenen Türgriffe sind mit Doppelnähten und weichen Einlagen versehen. Ebenfalls neu sind Sitzverstellschalter mit einteiliger Chromblende.
Modernste Infotainment-Systeme serienmässig an Bord
Gemäss des Jaguar-Bedienkonzepts sind zahlreiche nützliche Funktionen über das klar ablesbare 7-Zoll-Farbdisplay in der Mittelkonsole steuerbar. Klimaanlage, Audiosystem, Satellitennavigation, Bluetooth®-Schnittstelle und das Jaguar-Interface für portable Audio- Geräte werden auf intuitive Weise über den Touchscreen bedient. Die Satellitennavigation arbeitet mit DVD-gestützten Karten und bietet die Möglichkeit der Postleitzahleneingabe sowie eine TMC-Funktion. Das Audio-Interface für portable Geräte ist iPod®-kompatibel. Andere externe Geräte können über einen USB-Anschluss an das bordeigene Audiosystem angeschlossen und ebenfalls über den Touchscreen bedient werden. In Sachen Audioequipment kommt der XKR in den Genuss eines ultimatives High-End-Systems von Bowers & Wilkins. Die Anlage von B & W bietet 525 Watt Leistung und Dolby® ProLogic®II Surround Sound oder Dreikanalstereo, Hochleistungs-Mitteltöner mit geringer Verzerrung aus Kevlar und speziell entwickelte Aluminium-Hochtöner. Zudem ist ein DAB Radio erhältlich.
Erstellt: 21.02.2010, 12:10 Uhr
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