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Fiat 500C - das schönste Fenster
zum Himmel

Exakt zwei Jahre nach der Präsentation des Fiat 500 ergänzt die italienische Marke die Baureihe durch eine Cabriovariante. Der Fiat 500 C ist seit 09. Juni 2009 bei den Schweizer Fiat Händlern zu Preisen ab 22 000 Franken bestellbar.

1/6 Der vom Centro Stile Fiat entworfene Fiat 500C unterscheidet sich karosserieseitig in einigen Details von der Limousine.
Bild: Fiat

   

Der mit pfiffigen Designelementen überraschende Fiat 500C knüpft mit einem Stoff-Faltdach stilistisch an die Tradition des Vorgängers an, der 1957 als Open-Air-Version des historischen Fiat 500 für Furore sorgte. Gleichzeitig greift der neue Fiat 500C die innovative Technologie der Limousine auf, die in vielen Bereichen Massstäbe im Segment setzt.

«Der Fiat 500C ist nicht einfach nur die offene Variante des Fiat 500», sagt Roberto Giolito, Designdirektor Fiat und Abarth. «Aufgrund der schier unbegrenzten Konfigurationsmöglichkeiten ist der Fiat 500C ein eigenständiges Fahrzeug.» Mit dem neuen Cabriolet unternimmt Fiat den nächsten Schritt, auf der zu Grunde liegenden Plattform eine ganze Fahrzeugfamilie zu entwickeln.

Cabrio mit eigenständigem Design

Der vom Centro Stile Fiat entworfene Fiat 500C unterscheidet sich karosserieseitig in einigen Details von der Limousine. So erforderte der verstärkte vordere Dachträger eine geringfügig höhere Windschutzscheibe. Die Scheibe scheint nun in einer eleganten Linie nahtlos in das Stoffverdeck überzugehen. Zusätzlich haben die Insassen dadurch eine bessere Sicht.

An der Fahrzeugfront fallen die erstmals in diesem Segment angebotenen Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer (optional) auf. Die Seitenansicht wird geprägt vom Bogen des Dachrahmens. Das Softtop verleiht dem Fiat 500C aus dieser Perspektive eine im Vergleich zur Limousine schlankere Linie. Zur Verfügung stehen neun attraktive Leichtmetallräder. Eine 16-Zoll-Variante erinnert mit einem charakteristischen Speichendesign an das historische Vorbild aus den 1960er Jahren. Wie auch bei den 15-Zoll-Felgen sind die Radkappen mit dem 500C-Logo verziert.

Die grössten Unterschiede zur Limousine zeigt die Heckansicht des neuen Fiat 500C. Softtop und Karosserie sind durch eine Chrom-Zierleiste klar von einander getrennt. Die Heckscheibe, ausgelegt als vollwertige Scheibe inklusive Scheibenheizung, hat eine rundere Form als bei der Limousine. Beide Designdetails sind erneut eine Reminiszenz an den legendären Vorgänger. Ein Sicherheitsdetail des 21. Jahrhunderts ist dagegen die dritte Bremsleuchte, die auch bei zurückgefahrenem Softtop voll sichtbar bleibt.

Softtop überzeugt mit raffinierter Technik

Das Softtop kann entweder über Drucktasten am vorderen Dachholm oder über die Fernbedienung elektrisch betätigt werden. Die Öffnung erfolgt dabei in zwei Schritten. Bis zum kleinen Spoiler an der hinteren Abschlusskante des Dachs lässt sich das Softtop auch während der Fahrt jederzeit öffnen. Die letzte, nahezu senkrechte Phase bis zum vollständigen Öffnen ist nur bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h zu aktivieren.

Ein ausgeklügelter Mechanismus gewährleistet, dass der Kofferraum auch bei geöffnetem Dach bequem zugänglich bleibt. Beim Betätigen der Kofferraumentriegelung wird das Softtop automatisch bis zum Dachspoiler geschlossen, um weder das Nach-oben-Schwingen der Heckklappe noch das Einladen zu behindern. Mit einem Volumen von 182 Liter fasst der Gepäckraum des Fiat 500C nur drei Liter weniger als bei der Limousine.

Für den Stoff des Softtops stehen die drei edlen Farben Elfenbein, Rot und Schwarz zur Wahl. Sie harmonieren perfekt mit den kräftigen Karosserielacken. Zur Verfügung stehen elf Farben, darunter die speziell für den Fiat 500C entworfenen Töne Tech House Grey, Goth-Metal und Blue und der Perlglanzlack Ragamuffin Red. Die aufwändige Isolierung des Stoffdachs macht aus dem Fiat 500C ein vollwertiges Ganzjahres-Fahrzeug.

Der Innenraum des neuen Fiat 500C bietet mit hochwertigen Materialien bis zu vier Personen hohen Komfort. So sind die körperbetont geformten Sitze serienmässig in einer Kombination aus High-Tech-Stoff und Leder für die Seitenwangen bezogen. Als Option stehen Volllederbezüge der italienischen Edelmanufaktur Poltrona Frau in den Farben Schwarz, Beige und Rot zur Wahl. Chromverzierungen am Armaturenbrett und der 500C-Schriftzug auf der Verkleidung verstärken den eleganten Look des Cockpits.

Drei Ausstattungsvarianten für jeden Geschmack und Geldbeutel

Erhältlich ist der Fiat 500C ab 22 000 Franken. Zur Verfügung stehen drei Ausstattungslevel (Pop, Lounge und Rock). Bereits in der Einstiegsversion sind serienmässig u. a. die zweistufige elektrische Servolenkung DualdriveTM, die geteilt umklappbare Rücksitzbank, Isofix-Befestigungen für Kindersitze und Parksensoren im hinteren Stossfänger enthalten. In der höherwertigen Variante «Lounge» sind zusätzlich u. a. Klimaanlage und die Bluetooth-Freisprechanlage Blue&MeTM an Bord. Die Version «Rock» ist auf dem 1.4 Liter Benzin Motor verfügbar und bietet u. a. serienmässig ESP mit ASR, Notbremsassistent und Hill Holder, die neuen 16 Zoll Leichtmetallfelgen, die automatische Klimaanlage, das HiFi-System «Interscope», rot lackierte Bremszangen sowie die Lederinnenausstattung der Marke Poltrona Frau.

Der Fiat 500C greift bei unveränderten Abmessungen (Länge 3,55 Meter, Breite 1,65 Meter, Höhe 1,49 Meter, Radstand 2,30 Meter) auf die weitgehend identische Mechanik der Limousinenversion zurück. Sicherheits- und Komfortausstattung sowie Raumangebot entsprechen in entscheidenden Bereichen dem Basismodell Fiat 500. So gehören beispielsweise sieben Airbags, Tagfahrlicht, «Follow me home»-Funktion der Hauptscheinwerfer und automatische Aktivierung der Warnblinkanlage bei Notbremsungen bei allen Modellvarianten zur Serienausstattung.

Motoren reichen von 69 bis 100 PS

Für das neue Cabrio stehen die bewährten Motorvarianten 1.2 8V (Benziner mit 69 PS), 1.4 16V (Benziner mit 100 PS) und 1.3 Multijet 16V (Turbodiesel mit 75 PS) zur Verfügung. Alle Triebwerke erfüllen die Euro-5-Norm. Die beiden Benzinmotoren sind ausser mit dem serienmässigen Schaltgetriebe (fünf Gänge beim 1.2 8V, sechs Gänge beim 1.4 16V) optional auch mit dem halbautomatisierten Schaltgetriebe Dualogic kombinierbar (verfügbar ab sofort auf dem 1.2 8V, später dann auch auf dem 1.4 16V). Als Topmodell erreicht der Fiat 500C 1.4 16V eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h, für den Sprint von null auf 100 km/ benötigt er nur 11 Sekunden.

Der neue Fiat 500C setzt im Segment der superkompakten City-Fahrzeuge erneut die Impulse, mit denen Fiat regelmässig seine Führungsposition in dieser Kategorie unterstreicht. Das innovative Cabriolet setzt nicht nur Standards in den Bereichen Komfort, Sicherheit, Technik und Ausstattung. Das Cabriolet der 500er Baureihe garantiert ausserdem umweltgerechtes Fahrvergnügen und weckt mit seinem typisch italienischen Design jene einzigartigen Emotionen, die seine historischen Vorgänger zur Legende werden liessen.

Erstellt: 09.12.2009, 14:26 Uhr

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