Oppositionspolitiker anerkennt Ahmadinejad
«Versuch, aus der Sackgasse hinauszukommen»: Mahdi Karrubi. (Bild: Keystone)
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Nach Worten seines Sohnes erkennt er den zum Wahlsieger erklärten Hardliner Mahmud Ahmadinejad als Kopf der iranischen Regierung an. Allerdings halte sein Vater die Wahl vom Juni nach wie vor für manipuliert, sagte Hossein Karrubi am Montag der Nachrichtenagentur AP. Mahdi Karrubi ist damit der erste ranghohe Oppositionspolitiker, der die Regierung Ahmadinejad anerkennt.
Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi hat sich bislang geweigert, dies ausdrücklich zu tun. Wie Moussavi war auch Karrubi bei der Präsidentenwahl im Juni gegen Ahmadinejad angetreten.
Die neue Position sei ein «Versuch, aus der aktuellen Sackgasse hinauszukommen und Blutvergiessen zu vermeiden und gleichzeitig weiter die Regierung herauszufordern», sagte der Sohn Karrubis weiter. Sein Vater vermeide bewusst das Wort «Präsident», um Ahmadinejads Regierung nicht die volle Legitimation zu geben. Ausschlaggebend für die Anerkennung Ahmadinejad sei dessen Bestätigung durch den geistlichen Führer Ali Khamenei gewesen. (vin/ddp)
Erstellt: 25.01.2010, 22:48 Uhr
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