Mandela empfängt die US-First Lady in seinem Privathaus
Aktualisiert am 21.06.2011 1 Kommentar
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US-First Lady Michelle Obama hat den früheren südafrikanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela getroffen. Die Begegnung fand am ersten Tag einer Südafrikareise Obamas und ihrer Töchter Malia und Sasha statt, wie der Leiter der Mandela-Stiftung in Johannesburg, Achmat Dangor, heute sagte. Mandela hatte sich seit einem Krankenhausaufenthalt im Januar nur noch selten öffentlich gezeigt.
Michelle Obama war am Dienstag mit ihren Töchtern und ihrer Mutter zu dem sechstägigen Besuch in Südafrika eingetroffen. Der Empfang in Mandelas Privathaus schloss sich an einen Besuch der Ausstellung in der Mandela-Stiftung an, durch die Mandelas dritte Ehefrau, Graca Machel, die Gäste aus den USA führte, wie Dangor sagte. Die Ausstellung zeigt viele persönliche Dokumente, Fotos und Zeitungsartikel über die Freiheitsikone der schwarzen Bevölkerung Südafrikas.
Regelmässige Telefonate zwischen Obama und Mandela
Beobachter betonen den symbolischen Gehalt des Obama-Besuchs in Südafrika: Die Frau des ersten schwarzen Präsidenten der USA trifft den ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, dessen Kampf gegen die Apartheid auch Barack Obama inspirierte. Der US-Präsident telefonierte US-Regierungsvertretern zufolge in der Vergangenheit regelmässig mit Mandela. Die beiden Politiker trafen sich 2005, als Obama noch Senator war. Mitarbeiter von Michelle Obama sagten, von dem Treffen zeuge ein einfaches Handyfoto in Mandelas Büro.
Der gesundheitlich geschwächte Mandela feiert im Juli seinen 92. Geburtstag. Ende Januar musste er wegen einer akuten Atemwegsinfektion für zwei Tage ins Krankenhaus. Er wurde seitdem in seinem Haus in Johannesburg behandelt.
Erstmals alleine in Afrika
Auf Michelle Obamas Reise-Programm stehen auch ein Treffen mit dem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu sowie Besuche in Kapstadt und Johannesburg. Morgen wollte sie ein Grusswort bei einem Forum junger afrikanischer Frauen in Führungspositionen sprechen. Zum Auftakt ihres heutigen Besuchs traf sie zudem in Pretoria eine von Präsident Jacob Zumas drei Ehefrauen, Nompumelelo Ntuli-Zuma. Es ist Obamas erste alleinige Afrika-Reise.
(mrs/AFP)
Erstellt: 21.06.2011, 18:58 Uhr
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1 Kommentar
Ein Opportunistentreffen auf höchster Ebene: Mandela verkaufte als Prime-Minister von Südafrika Waffen an kriegsführende Länder; darauf angesprochen, dass er ja kompromisslos für "Frieden" sei, antwortete er, Südafrika brauche das Geld. Und Mrs. Obama gönnt sich und den ihren als First Lady ein Leben in Luxus auf Staatskosten. Beides sind halt "afrikanische" Gepflogenheiten. Oder politische. Antworten
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