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Jemen macht die Grenzen dicht
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Damit solle das «Eindringen von Terroristen» in das Land gestoppt werden, teilte die amtliche Nachrichtenagentur Saba am Donnerstag mit. Visumspflichtige Ausländer, die das Land besuchen wollen, müssen künftig einen Antrag bei einer jemenitischen Botschaft oder einem Konsulat stellen. Visa würden erst ausgestellt, nachdem in Absprache mit den Sicherheitsbehörden die Identität der Antragsteller überprüft worden sei, sagte ein Vertreter des Militärs.
Dadurch könne das «Eindringen terroristischer Elemente» verhindert werden, hiess es. Der Jemen verfügt über sechs internationale Flughäfen. Bislang konnten Einreisende vor allem aus westlichen und arabischen Staaten bei der Einreise am Flughafen ein Visum erhalten.
Verhinderter Anschlag
Die neuen Sicherheitsmassnahmen wurden verkündet, nachdem Grossbritannien aus Sorge vor Anschlägen der al-Qaida vorübergehend alle Direktflüge aus dem Jemen gestrichen hatte. Ein Teil der ausländischen Al-Qaida-Terroristen im Jemen kommt allerdings nicht über den internationalen Flughafen Sanaa ins Land, sondern auf dem Landweg aus Saudiarabien.
Der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab, der am ersten Weihnachtstag versucht hatte, ein Flugzeug kurz vor der Landung in den USA zu sprengen, soll in einem Al-Qaida-Trainingslager im Jemen ausgebildet worden sein. Die im Jemen aktive Extremistengruppe al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hatte sich selbst der Drahtzieherschaft des vereitelten Anschlags bezichtigt. (cpm/sda/)
Erstellt: 21.01.2010, 14:11 Uhr
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