Ausland

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Al-Jazeera: Ghadhafi an unbekanntem Ort beerdigt

Aktualisiert am 25.10.2011 11 Kommentare

Laut dem Fernsehsender wurde der einstige Machthaber Libyens in den frühen Morgenstunden zusammen mit seinem Sohn beigesetzt. Die Beerdigung soll in der Wüste stattgefunden haben.

Erhielt eine geheime Grabstädte: Muammar al-Ghadhafi. (Archivbild)

Erhielt eine geheime Grabstädte: Muammar al-Ghadhafi. (Archivbild)
Bild: Keystone

Das Ende: Ghadhafi wurde in der Wüste beigesetzt. (Video: Reuters )

100 Tote bei Explosion in Sirte

Bei einer schweren Explosion eines Treibstofflagers in der libyschen Stadt Sirte sind nach Angaben des Nationalen Übergangsrats mehr als hundert Menschen getötet worden. 50 Menschen wurden verletzt. Die Ursachen der Explosion sind noch unklar.(sda)

Bildstrecke

Libyen: Sturm auf die letzten Hochburgen

Libyen: Sturm auf die letzten Hochburgen
Muammar al-Ghadhafi ist längst untergetaucht, seine engsten Vertrauten haben sich abgesetzt oder sind verhaftet worden. Doch die Kämpfe um Libyen dauern an.

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Der frühere libysche Machthaber Muammar Ghadhafi ist in den frühen Morgenstunden an einem unbekannten Ort beerdigt worden. Dies berichtete der arabische Fernsehsender Al- Jazeera unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Vertreter der libyschen Übergangsregierung.

Die Übergangsregierung hatte zuvor erklärt, es sei ein «einfaches Begräbnis» in Anwesenheit muslimischer Geistlicher geplant. Ghadhafis Sohn Motassim sollte demnach zusammen mit seinem Vater in der Wüste beigesetzt werden. Mit dem Stamm des Herrschers war offenbar keine Einigung über eine Überstellung der Leichnam erreicht worden.

Zuvor zur Schau gestellt

Die Leichen Ghadhafis, seines Sohnes Motassim und seines Armeechefs waren zuvor aus einem Kühlraum in der Stadt Misrata an einen unbekannten Ort gebracht worden. Sie waren dort tagelang zur Schau gestellt worden.

Die Ausstellung der verwesenden Körper hatten bei ausländischen Verbündeten des Übergangsrates Befremden ausgelöst. Ghadhafi wurde am Donnerstag vergangener Woche gefasst und starb wenig später unter Umständen, die noch immer nicht geklärt sind. (kpn/sda)

Erstellt: 25.10.2011, 10:04 Uhr

11

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

11 Kommentare

Frederick Wenck

25.10.2011, 12:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die Rebellen haben Gaddafi, als er noch nicht mal tot war, bereits seine Armbanduhr und Wertsachen gestohlen. Dann haben sie den Gefangengen, entgegen allen humanitären Rechts, geschlagen und schliesslich ermordet. Und jetzt konnten sie ihn nicht mal halbwegs anständig begraben. Hat nicht jeder Angehörige das Recht, zu wissen wo der Verwandte begraben ist? Antworten


Jacek Kolakowski

25.10.2011, 15:47 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Gaddafi ist ein legitimer Repräsentant seines Volkes gewesen. Er kam an macht genauso, wie de Gaulle. Hat gehandelt genauso, wie jeder Araber an seiner Stelle handeln wurde. Und wenn wir dabei sind, ich glaube nicht, das sich in der Zukunft in Libyen was ändert (Iran). Setzen europäischer Maßstäbe ist grundsätzlich falsch. Gaddafi hat sein Land geliebt. Und dort gestorben. Ich bewundere ihn.. Antworten




Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!