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Afghanistan: Welle der Empörung wegen angekündigter Koran-Verbrennung

Die Pläne des amerikanischen Pastors Terry Jones, am 11. September den Koran zu verbrennen, lösen in der afghanischen Bevölkerung Proteste aus. Elf Menschen wurden dabei verletzt.

Rasend vor Wut: Afghanen skandieren Anti-USA-Slogans, nachdem sie einen Stapel Reifen angezündet haben.

Rasend vor Wut: Afghanen skandieren Anti-USA-Slogans, nachdem sie einen Stapel Reifen angezündet haben.
Bild: AFP

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Tausende Afghanen haben gegen eine mögliche Koranverbrennung in den USA zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 protestiert. Insgesamt wurden elf Menschen verletzt.

Mehrere hundert Demonstranten rannten nach Polizeiangaben in der nordafghanischen Provinz Badachschan gegen eine Militäranlage der NATO an. Bei Zusammenstössen mit Polizisten wurden vier Angreifer und fünf Sicherheitskräfte verletzt. In der westlichen Provinz Farah wurden zwei weitere Menschen bei Protesten verletzt.

Verwirrung um Jones Absichten

Der antiislamische Pastor einer winzigen Kirche im US-Staat Florida hat damit gedroht, am Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 das heilige Buch der Muslime zu verbrennen. Nachdem Pastor Terry Jones am Donnerstag in Anwesenheit eines Imams verkündete, er verzichte auf die Koranverbrennung, erklärte er wenig später, er sei belogen worden und überdenke seine Entscheidung. (miw/dapd/)

Erstellt: 10.09.2010, 14:01 Uhr

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