Und wieder eine schwarze Liste
Gibt sich entschlossen: Der britische Minister Alistair Darling. (Bild: Keystone)
Ähnlich wie beim Vorgehen gegen «Steueroasen» sollten diese Länder mit Strafen belegt werden, so Darling. «Es ist nicht gut für die Finanzstabilität, dass einige Unternehmen von einer Karibikinsel aus Geschäfte betreiben und sich hinter einem Vorhang der Verschwiegenheit verstecken können», sagte der Minister dem Magazin «Emerging Markets» vom Samstag.
So entschieden wie Darling hatte sich bisher kaum ein Vertreter der Gruppe der 20 Industrie- und Schwellenländer (G-20) zur Regulierung der Finanzmärkte geäussert. Sein Standpunkt legt nahe, dass die G20 die Finanzreformen weltweit entschlossen umsetzen wollen.
Laut dem Bericht von «Emerging Markets» will eine Expertengruppe des Financial Stability Board bis zum Treffen der Finanzminister der G-20-Nationen im kommenden November eine provisorische Liste der «Regulierungssünder» erstellen. (raa/sda)
Erstellt: 03.10.2009, 14:01 Uhr
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