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Tschechien kastriert Sexualstraftäter – Europarat interveniert

In Tschechien sind in den letzten zehn Jahren mehrere hundert gewalttätige Sexualstraftäter, aber auch Exhibitionisten kastriert worden. Das Anti-Folter-Komitee des Europarats protestiert.

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats fordert die tschechische Regierung auf, mit sofortiger Wirkung auf Kastrationen zu verzichten. Dies bericht die «Tagesschau» der ARD. In einem Bericht prangert das Anti-Folter-Komitee die «herabwürdigende Praxis» an, der Sexualstraftäter unterworfen würden.

In Tschechien erfolgen die Kastrationen entweder durch eine medikamentöse Behandlung oder durch einen operativen Eingriff. Gemäss dem europarätlichen Komitee wurden mehrere hundert Personen kastriert.

Irreversible Folgen und erhebliche Nebenwirkungen

Die Kastration durch einen operativen Eingriff sei eine Verstümmelung, die nicht rückgängig zu machen sei und erhebliche Nebenwirkungen habe. Ausserdem kritisiert das Komitee des Europarats, dass auch vergleichsweise harmlose Sexualstraftäter, etwa Exhibitionisten, kastriert werden.

Möglicherweise hätten viele Betroffene der Kastration nur unter Druck zugestimmt, zum Beispiel um einer langen Inhaftierung zu entgehen. Der Bericht des Europarats basiert auf Stellungnahmen von Experten, die im letzten Frühling Gefängnisse und psychiatrische Klinien in Tschechien besuchten.

Tschechien verteidigt Kastrationen

Die Vorwürfe des Europarats-Komitees weist die Regierung in Prag entschieden zurück. Die Argumente des Komitees reichten nicht aus, um an der gängigen Praxis zu rütteln. Die Kastrationen würden nur mit schriftlicher Einwilligung der Betroffenen vorgenommen. Zudem müsse die Massnahme von einem Psychiater empfohlen werden.

In der tschechischen Regierung gibt es allerdings einen Abweichler. Der neue Minister für Menschenrechte, Michael Kocab, teilt die Ansicht des Europarats. Der frühere Dissident will gemäss dem ARD-Bericht eine öffentliche Debatte lancieren, um die Kastrationen zu stoppen. Kastrationen seien nicht akzeptabel.

Chemische Kastration in Polen

Die Kastration von Sexualstraftätern war vor einem halben Jahr in einem anderen osteuropäischen Land ein heftig diskutiertes Thema. Nach einem publik gewordenen Inzestfall in einem kleinen Dorf im Osten Polens trat Ministerpräsident Donald Tusk mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, Sexualstraftäter und Pädophile einer «chemischen Zwangskastration» zu unterziehen.

Dabei wird dem Täter ein Medikament verabreicht, das den Sexualtrieb massiv dämpfen soll. Das Vorhaben der polnischen Regierung löste vor allem in westeuropäischen Ländern Proteste aus – aber ohne Folgen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.02.2009, 13:29 Uhr

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37 Kommentare

al andalus

16.02.2009, 20:06 Uhr
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@Dani Kay: vielleicht wäre eine kurze Recherche zur Lobotomie angesagt, bevor solch dumme Aussagen ins Forum einfliessen. Google Howard Dully und NPR, da gibts einen Bericht eines Betroffenen zum Downloaden. Antworten


heinz dolder

16.02.2009, 16:54 Uhr
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Und in der dritten Welt, wo es nicht täglich sonder stündlich vorkommt, dass der Vater, Grossvater, Onkel oder Nachbar ein 10, 12 oder 16 järiges Kind vergewaltigt. Frage mich wer da im Mittelalter lebt. Antworten


Mari Wunderli

16.02.2009, 15:20 Uhr
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wie die Vergeher auch bestraft werden- es muss eine richtige Strafe sein die Eindruck macht- man sollte das Vergehen endlich einmal von der Seite der Opfer ansehe, die leiden auch lebenslänglich....die meisten Strafen sind lächerlich klein und harmlos- gerichte machen sich damit mitschuldig. Verbrecher haben immer eine Wahl- sie vergehen sich bewusst- sie wissen dass sie bestraft werden. Antworten


franz kunz

16.02.2009, 13:46 Uhr
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julio lopez, vielleicht siehst du das problem, wenn du fälschlicherweise beschuldigt und veruteilst wirst... überall wo menschen arbeiten passieren fehler. zudem genügt es wenn sex. straftäter eingesperrt/verwahrt werden. Antworten


Walter Koller

16.02.2009, 13:07 Uhr
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Sexualstraftäter sind Gewaltstraftäter. Die Sexualität ist nur ein Instrument, um Gewalt anzuwenden. Wenn man Sexualstraftäter kastriert und ihnen damit das Instrument Sexualität entzieht, nutzen sie einfach eine andere (vielleicht sogar krassere) Form der Gewaltanwendung. Kastrieren bringt demnach überhaupt nichts, kann solche Straftäter zu weiteren Gewalttaten motivieren (Folter/Mord/Totschlag). Antworten


Toni Müller

16.02.2009, 12:57 Uhr
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Ungeheuerlich. Leute, wir leben in einer Demokratie und in einer Demokratie gibt es die Rache als Strafmass nicht. Wer die Rache als Strafmass einführen will, will die Diktatur einführen. Und die Gleichen, die sich so wohlwollend für die Opfer (die lebenslang mit riesigen psychischen Problemen leben müssen) einsetzen, verweigern psychisch geschädigten Personen den Zugang zur IV (5. IV-Revision). Antworten


Vicent Fernando

16.02.2009, 12:33 Uhr
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Ja und am Besten als reallity Show. Blutlechzend und onanierend. Und sich anschliessend ein Porno reinziehen. 150 Jahre Aufklärung für die Katz. So einfach ist Faschismus nicht unterzukriegen. Dann seid ihr auch nicht mehr senil und braucht keine Viagra. Ihr Impotente Stammtischler. Bravo für den einzigen weiblichen Komentar. Die anderen sind doch alles verkappte senile Spanner: Männer/Machos Antworten


Dani Kay

07.02.2009, 14:10 Uhr
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Die meisten rassistischen und disskriminierenden Äusserungen habe ich im Ostblock gehört. Es wundert mich nicht, dass sich solch unmenschliche Methoden im Osten kultivieren. Antworten


Dani Kay

07.02.2009, 14:04 Uhr
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Länder wie Tschechien, Polen und überhaupt der ganze Ostblock ex UDSSR hat sich kulturell gewalttätig Entwickelt. Die meisten Vergewaltiger kommen doch aus diesen Gegenden. Kein Wunder, dass sich diese Gesellschaften selber kastrieren wollen. Ich kann da auch noch die LOBOMIE für alle Östler vorschlagen. Antworten


Ralph Aschwanden

07.02.2009, 10:48 Uhr
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Die chirurgische Kastration ist sicherer, wirksamer und um ein vielfaches billiger als die chemische Kastration. Sie wird auch in Tschechien als psychotherapeutisch begleitete Sexualstraftäter-Therapie durchgeführt. Ich kenne die tschechischen Kollegen. Die sind ganz o.k. Auch dort geht es darum, den Sexualstraftätern die Möglichkeit einer besseren, rückfallsfreien Zukunft in Freiheit zu bieten. Antworten


Mark Rebmann

07.02.2009, 09:53 Uhr
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Es ist die Aufgabe der Justiz die Gesellsch. vor krimin. Elementen zu schützen. Wie ernsth. sie dies tut, will oder kann ist eine interess. Frage. Wenn Reisen in öffentl. Verkehrsmitteln oder ein Spaziergang durch die Stadt so offens. gefährlich sind wie heute haben wir ein SICHERHEITSPROBLEM. Verbrechen mit sex. Tatmotiv sind offenbar ungleich interessanter, auch im Hinblick auf Sühnephantasien.- Antworten


julio lopez

06.02.2009, 22:18 Uhr
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Jeder in Tschechien weiss, bei einer Sexualstraftat werde ich kastriert. Wo ist das Problem????? Antworten


Michael Steiner

06.02.2009, 18:38 Uhr
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Wenn die Idee, dass Kastration mehr Erfolg bringen soll als bisherige Strafmassnahmen, tatsächlich auf so viel Zustimmung stosst, ist unsere Gesellschaft an Heuchelei unüberbietbar. Da redet man über die Errungenschaften der Aufklärung und Demokratie, um deren Grundsätze in solchen Fälllen schlicht gewissenlos zu misachten. Eine solche Bestrafung scheint genauso triebgesteuert wie die Tat selber. Antworten


M. Walter

06.02.2009, 16:33 Uhr
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Richtig so! Wann wird diese Strafe weltweit eingeführt? Vergewaltiger kommen viel zu glimpflich davon. Was sind schon 3 Jahre Gefängnis bei Pay-TV, Ferienausgang und Sportprogramm neben den lebenslangen seelischen Verstümmelungen der Opfer? Lächerlich! Antworten


Beat Hunziker

06.02.2009, 16:30 Uhr
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Ja, Ja, Ja, wir lassen sie in den Hafturlaub damit sie weiterhin vergewaltigen / morden können. Schon eine verkehrte Welt. Mir tun die wirklichen Opfer leid, Frauen & Kinder und nicht die Täter. Antworten


Hermann Kolprig

06.02.2009, 16:26 Uhr
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Einige Kommentatoren/Innen sind wohl wieder mal auf das untereste Niveau der Menschheit gerutscht und wissen selbstverständlich immer was gut und was böse ist. Sie kennen keine Gnade und kennen keine Barmherzigkeit, sondern nur Auge um Auge und Zahn um Zahn oder wie du mir noch viel schlimmer ich dir und das alles dann noch mit Staatesseegen. Traurig, traurig und einer Demokratie nicht würdig! Antworten


Karl Brunner

06.02.2009, 16:25 Uhr
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Die westliche Gesellschaft ist von einem geradezu krankhaften und blinden Freiheits- und Menschenrechtsvirus befallen. Leute (Gewaltverbrecher), welche anderen absichtlich (und sogar wiederholt) grosse Schmerzen zufügen (psychische und physische) verlieren gewisse Rechte! Antworten


Heinz Pfiff

06.02.2009, 16:22 Uhr
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Bravo Stefan Egger, da kann ich nur zustimmen Schönes vergewaltigung freies Wochenende allen Antworten


Peter Thommen

06.02.2009, 15:53 Uhr
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Erinnern wir uns, dass früher in den 50ern auch noch Homosexuelle "kastriert" worden sind als sog. "Sexualstraftäter", weil das "Schutzalter" für sie bei 20 war... Heute werden im Iran Schwule auf Staatskosten penisamputiert, damit es keine Homosexuellen geben soll... Wann endlich erkennen "Unverjährbarkeits-FanatikerInnen" ihre fatalen Rache-Süchte? KeineR rührt einen Finger für Präventionen. Antworten


Rolf Schlumpf

06.02.2009, 15:48 Uhr
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Anscheinend lassen sich Verbrechen (sei es nun krankhaft, wegen der Gesellschaft oder aus was-auch-für-immer-Gründen) nur noch mit radikalen Massnahmen bekämpfen. Natürlich sind gemässigte Massnahmen nach genauer Abklärung in Ordnung (Betrug ist nicht gleich Mord), aber wenn mich einer grundlos niederknüppelt oder meine Tochter vergewaltigt wird, dann bitte: Auge um Auge. Die lernen sonst nie... Antworten


Christian Mueller

06.02.2009, 15:22 Uhr
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Steht in der verfassung nicht etwas so von wegen "die körperliche integrität ist unantastbar"? den idioten, die kastration etc. befürworten, haben wir das mittelalter und anderen schwachsinn zu verdanken. Antworten


René Bodenmann

06.02.2009, 15:22 Uhr
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Einstein hat mit seiner Aussage leider immer noch recht. Der einzelne Mensch mag intelligent sein, die Masse der Menschen ist aber ausserordentlich dumm. Tausende Menschen werde im Strassenverkehr getötet und verletzt - da schreit auch keiner. Es wird immer kranke Menschen geben, die kann man mit keinem Gesetz verhindern. Wen wunderts, je konservativer eine Gesellschaft desto mehr psychisch Kranke Antworten


Roli Meier

06.02.2009, 15:20 Uhr
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Immerhin hat der Täter eine Wahl, zwischen Knast oder Kastration. Das unterscheidet sie schon mal grundsätzlich von den Opfern, den die hatten KEINE Wahl und auch sie haben irreversible Schäden und auch die sind lebenslänglich. Antworten


Reto Brunner

06.02.2009, 15:01 Uhr
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Vergewaltigungen von jungen Frauen und Kindern haben auch "Nebenwirkungen" und sind "irreversibel". Antworten


Bernhard Bach

06.02.2009, 14:55 Uhr
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Lieber Herr Egger. Wenn Sie so argumentieren, dann müsste Ladendieben die Hände abgehackt werden, Temposündern der rechte Fuss, Investmentbankern die Finger und Ihnen Herrn Egger für diese dumme Bemerkung der Rest ihres Verstands... Antworten


Stefan Egger

06.02.2009, 14:28 Uhr
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Heute hat man wieder in der Zeitung lesen können, dass ein verurteilter Vergewaltiger Urlaub bekam und auf seinem Freigang erneut rückfällig wurde. Mit der tschechischen Methode wäre dies nicht passiert. Antworten


Johannes Schlau

06.02.2009, 14:26 Uhr
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@ isa wirth...Ihre Logik geht nicht auf. Mit dem gleichen Recht liesse sich sagen, dass Jahr für Jahr Tausende und Abertausende von Personen beispielsweise wegen Diebstahls oder Verkehrsregelverletzungen verurteilt wurden. Und? Offenbar hat es nichts genützt. Ergo, verzichten wir auch auf diese unsinnigen Freiheits- oder Geldstrafen. Sie nützen ja alle nichts. Logik....?! Antworten


S. Baumgartner

06.02.2009, 14:20 Uhr
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Das ist mal eine wirkungsvolle Massnahme. Finde ich in Fällen wo das Verbrechen 100% erwiesen ist sehr gut auch wenn ich sonst ausnahmslos gegen Gewalt bin. Bevor der Europarat solche Sexualstraftäter schützt, sollte er besser mal einen Blick nach Indien usw. werfen, wo Frauen massenhaft beschnitten werden. Das ist Verstümmelung! Antworten


Tom Kuhn

06.02.2009, 14:18 Uhr
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Na ich weiss ja nicht, ob Gefängnis nicht auch Folter ist. Wenn eine Kastration das Problem löst, anstatt Menschen jahrelang sinnlos einzubuchten, und später wieder straffällig wird, bevorzuge ich die erste Wahl. Anderswo werden Menschen hingerichtet. Lieber Gefängnisse bauen, damit das Problem aufgeschoben bleibt, das finde ich sowas von hirnlos. Menschenrechte? Welche Rechte haben die Opfer? Antworten


Heinz Durrer

06.02.2009, 14:13 Uhr
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Und einem Dieb die Hände abhacken? ... Antworten


Gabriel Rickenbacher

06.02.2009, 14:11 Uhr
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Wo ist das Problem? Niemand hat diese Verbrecher zu ihren Straftaten animiert. Warum sorgen wir nicht dafür, dass diese verachtenswerten Individuen endlich von der Erdoberfläche verschwinden. Wir können diese Leue nicht ein Leben lang mit Pillen vollstopfen und zum Psychiater schicken - notabene auf Kosten der unschuligen Bevölkerung und erwiesenermassen ohne grossen Erfolg. Antworten


Isa Wirth

06.02.2009, 14:09 Uhr
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Wenn in den letzten Jahren hunderte von Kastrationen vorgenommen worden sind, dann hat diese Art der Strafe keine abschreckende Wirkung. Aber das kennt man ja schon: In Amerika werden trotz Todesstrafe weiter schwere Verbrechen begangen. Nicht unerwähnt bleiben darf die Möglichkeit des Justizirrtums bzw. Willkürjustiz – aber das interessiert die Befürworter mittelalterlicher Strafen ja nicht. Antworten


Dani Huber

06.02.2009, 14:05 Uhr
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Dies zeigt wieder, dass Täter immer noch mehr Schutz als die Opfer haben. Niemand interessiert ernsthaft die Folgen der Opfer? Darum soll diese Art von Strafe abschreckend wirken. Die Täter werden nach diesem Eingriff nicht mehr aus Lustgefühlen rückfällig! Man sollte Europa eher dazu bringen, mehr mit solchen Massnahmen gegen die immer stärker wachsende Gewalttaten zu kämpfen! Antworten


Ronnie König

06.02.2009, 13:54 Uhr
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Traurig! Mitten im aufgeklärten Europa wird gedacht als müssten wir die Taliban überbieten! Geistig leben leider immer noch viele Leute im Mittelalter. Es ist halt bequemer als nach guten Lösungen zu suchen. Ich hoffe die Zukunft wird nicht schlimmer. Antworten


S. Steiner

06.02.2009, 13:51 Uhr
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Offenbar interessiert es die überwiegend männlichen Teilnehmenden dieses Menschenrechtsgremiums nicht wirklich, dass die unzähligen Opfer von Sexualstraftätern um ein tausendfaches entwürdigender behandelt wurden als der Täter. Daher ist eine Pädophilenprangerliste, welche man via Google abrufen kann, dringend notwendig. Ansonsten ist zu befürchten, dass weitere Opfer verstümmelt werden. Antworten


Marco Tedaldi

06.02.2009, 13:49 Uhr
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Tatwaffe einziehen... das ist ein Übliches vorgehen bei Verbrechern... Die Abschreckende Wirkung von harten strafen ist fragwürdig, und gerade bei Sexualdelikten kommt es immer wieder zu Wiederholungen. Rein sachlich betrachtet, ist die Methode also geeignet, Wiederholungstaten zu vermeiden. Ob eine lebenslange Verwahrung viel menschlicher ist?... Antworten


willi weber

06.02.2009, 13:45 Uhr
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drastische Massnahmen sind in der heutigen Zeit mehr gefragt, denn je. Viele, die Opfer in diesem Bereich geworden sind, dürften dies begrüssen. Resozialisierung, Integration......sind Wunschvorstellungen, die jeglicher Grundlage entbehren. Antworten



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