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Spaniens Rating bei Standard & Poor's in Gefahr

Aktualisiert am 09.12.2009

Spanien steckt nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's länger und tiefer in der Krise als andere Länder.

Hat Probleme mit der Wirtschaft seines Landes: Spaniens Premier Jose Luis Zapatero.

Hat Probleme mit der Wirtschaft seines Landes: Spaniens Premier Jose Luis Zapatero.
Bild: Keystone

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Der starre Arbeitsmarkt und die hohe Verschuldung des privaten Sektors dürften die Wirtschaftsleistung auf längere Zeit dämpfen, teilte die Ratingagentur am Mittwoch mit. Die Agentur senkte daher den Ausblick für das spanische Rating auf «negativ». Damit drohe innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Herabstufung, wenn die Regierung nicht mit entschiedenen Schritten den Abbau des Haushaltslochs und der externen Ungleichgewichte gegensteuere.

Allerdings sei noch genügend Zeit für die Regierung in Madrid, um zu reagieren, erklärte die Agentur weiter. Ihr Rating beliess S&P bei «AA&» für langfristige und «A-1&» für kurzfristige Anleihen. Dabei profitiere Spanien von der Mitgliedschaft in der Euro-Zone. Das habe das Land vor einigen Folgen der Krise abgeschirmt. S&P hatte zuletzt im Januar das Rating für Spanien gesenkt. (sam/sda)

Erstellt: 09.12.2009, 16:12 Uhr


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