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Sarkozy hilft KMU mit zwei Milliarden Euro

Aktualisiert am 05.10.2009

Frankreichs Präsident will mit einem Massnahmenpaket den erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit gerade bei den Jungen dämpfen.

Der französische Staat unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit zwei Milliarden Euro. Die Hilfe werde sofort wirksam, sagte Präsident Nicolas Sarkozy am Montag an einer Tagung des Mittelstandsverbands CGPME. Eine Milliarde soll der neue Strategische Investitionsfonds (FSI) bereitstellen; eine weitere Milliarde wird über langfristige Beteiligungsdarlehen vergeben.

Der FSI soll unter anderem mit 100 Millionen Euro einen Fonds zur Stützung der von der Krise am stärksten betroffenen kleinen Unternehmen schaffen. 300 Millionen Euro werden direkt in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial investiert. 300 Millionen Euro fliessen in regionale Risikokapital-Fonds. Weitere 300 Millionen Euro dienen als Wandelanleihen zur Eigenkapitalstärkung.

Die Gewerbesteuer werde 2010 auf 3 Prozent begrenzt und auf Investitionen ganz abgeschafft, sagte Sarkozy weiter. Ausserdem müssen Kleinunternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern, die im ersten Halbjahr 2010 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, ein Jahr lang keine Sozialabgaben für die neuen Arbeitsplätze zahlen. Sarkozy will Unternehmen in Zukunftsbranchen durch die Krise helfen. (vin/sda)

Erstellt: 05.10.2009, 14:10 Uhr


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