«Mordkomplott gegen den Papst»
Aktualisiert am 10.02.2012 36 Kommentare
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Interview mit zwei Journalisten der Zeitung «Il Fatto Quotidiano». (Quelle: Youtube)
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Die Nachricht, die die Zeitung «Il Fatto Quotidiano» heute vermeldet, ist spektakulär. «Ein Komplott gegen den Papst, innert zwölf Monaten wird er sterben», heisst es auf der Frontseite des «Fatto». Die Zeitung, die als seriös gilt, stützt sich auf ein Schreiben, das der kolumbianische Kardinal Dario Castrillon Hoyos am 30. Dezember 2011 in deutscher Sprache verfasst und im vergangenen Monat dem Papst persönlich übergeben hat.
Das Dokument von Kardinal Castrillon enthält Informationen, die vom Erzbischof von Palermo, Paulo Romeo, stammen. Romeo machte anlässlich einer China-Reise im letzten November im kleinen Kreise offenbar ein paar brisante Aussagen, wonach ein Mordkomplott gegen Benedikt XVI. geplant sei. Mehr noch: Es soll auch ein Komplott gegen seinen möglichen Nachfolger, Angelo Scola, Erzbischof von Mailand, geben.
Vatikan: «Das kann in keiner Weise ernst genommen werden»
Der Bericht des «Fatto Quotidiano» lässt viele Fragen offen – insbesondere die Frage, wer hinter dem angeblich geplanten Attentat auf den Papst steckt. Der Vatikan reagierte in der Zwischenzeit mit einer knappen Stellungnahme auf den Zeitungsbericht. Diese Informationen seien unglaublich und absurd, sagte Federico Lombardi, Sprecher des Vatikans. «Das kann in keiner Weise ernst genommen werden. Das ist Wahnsinn.»
(vin)
Erstellt: 10.02.2012, 10:26 Uhr
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36 Kommentare
Papst Benedikt wollte Licht in das Geflecht aus IOR (Vatikanbank)-P2-Freimaurerloge (Politik) und Mafia bringen. Er entliess den seit 20 Jhr. amtierenden Präsidenten des IOR und holte Tedeschi. Tedeschi aber wusch Unicreditmafiageld für P2 Freund Profumo. Der Skandal flog auf, Profumo trat zurück und Unicreditvize Sergio Ermotti floh zur UBS. Die Mafia (Erzbi. v.Palermo etc.) mag Benedikt kaum. Antworten
Der Vatikan ist ein extremer Machtapparat, das weiss jedes Kind. Meiner Meinung nach sogar ein sehr gieriger. Die Kirche braucht keine Milliardenvermögen, riesige Ländereien und unterdrückte Gläubige.
Erst wenn der Vatikan vorlebt was er predigt, kann ich ihn wieder ernster nehmen. Aktuell habe ich nur Mitgefühl für die starre und selbstzerstörerische Haltung, die vor nichts zurückschreckt.
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