Medwedew: Seit 100 Tagen Putins Schosshund
Von Claudio Habicht. Aktualisiert am 14.08.2008
Klingt doch verführerisch: «100 Tage zu zweit», titelt das angesehene Russische Politmagazin «Wlast» auf der Frontseite. Was sich wie ewig dauernde Flitterwochen anhört, ist aber nicht ganz so romantisch. Spätestens seit dem Krieg in Südossetien ist klar, dass Premier Wladimir Putin das russische Szepter in brenzligen Situation übernimmt. Präsident Medwedew scheint zu unerfahren, eine solche Krise allein meistern zu können.
Dieser Meinung ist auch das russische Volk. «Der einfache Russe wählt aus allen Möglichkeiten diese aus: Der wahre Herr des Landes bleibt auch nach 100 Tagen Präsidentschaft von Medwedew Premier Wladimir Putin», so «Wlast». (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.08.2008, 16:45 Uhr
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