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London kannte den Unterhosen-Bomber sehr genau
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Dem britischen Geheimdienst waren Verbindungen des mutmasslichen Flugzeugattentäters von Detroit zu Extremisten in Grossbritannien bekannt. Die Behörden hätten ihn aber nicht als ausreichend gefährlich eingestuft, um die USA über ihn zu informieren, verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen in London. Es habe keine Hinweise darauf gegeben, dass Umar Farouk Abdulmutallab die USA ins Visier nehmen wolle oder Gewalt anwenden würde.
Der Nigerianer hatte an Weihnachten versucht, ein US-Flugzeug mit 290 Menschen an Bord im Landeanflug auf Detroit in die Luft zu sprengen. Er war in Amsterdam an Bord des Flugzeuges gegangen. Bei der Kontrolle war übersehen worden, dass er den Sprengstoff in seiner Unterwäsche trug.
Wie weiter im Flugverkehr?
Die US-Behörden haben als Folge des Anschlagsversuchs die verschärften Kontrollen für Flugzreisende verlängert. Demnach kam es auch an den Schweizer Flughäfen zu strengeren Kontrollen der Reisenden in die USA. Sie gelten vorerst bis Montag früh.
Die US-Sicherheitsbehörden informieren am Montag um 6 Uhr MEZ über das weitere Vorgehen, wie Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel am Sonntag auf Anfrage sagte. Bis dahing gelte in Zürich-Kloten und Genf-Cointrin die nach Weihnachten eingeführte strengere Kontrolle am Boden. (cpm/sda/)
Erstellt: 03.01.2010, 22:40 Uhr
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