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Lässt Obama staatliche Krankenkasse fallen?

Im Streit um die Gesundheitsreform hat das Weisse Haus Kompromissbereitschaft angedeutet. Es geht um die geplante neue Krankenversicherung.

Hindernisse für seine Gesundheitsreform: Barack Obama.

Hindernisse für seine Gesundheitsreform: Barack Obama. (Bild: Keystone)

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Die Regierung von US-Präsident Barack Obama signalisierte am Sonntag, dass sie unter Umständen bereit sei, auf die Schaffung einer neuen staatlichen Krankenversicherung als Alternative zu den privaten Versicherungsgesellschaften zu verzichten. Statt einer staatlichen Krankenversicherung könne sich das Weisse Haus auch ein genossenschaftlich organisiertes Versicherungssystem vorstellen, sagte Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius im Fernsehen.

Damit würde Obama den oppositionellen Republikanern entgegenkommen. Auf der anderen Seite würde er aber die liberalen Kräfte in seiner eigenen Demokratischen Partei verärgern. Obama ist allerdings daran gelegen, sein zentrales Reformvorhaben auch mit den Stimmen der Republikaner im Parlament zu verabschieden.

Das Reformvorhaben spaltet mittlerweile nicht nur die politischen Lager, sondern zunehmen auch die Öffentlichkeit. Die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der Gesundheitsreform hat sich in den vergangenen Wochen deutlich verschärft. (vin/ap/)

Erstellt: 16.08.2009, 23:44 Uhr

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