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Jetzt ist Ghadhafi auf Deutschland wütend

Nachdem die Schweiz rund ein Jahr lang grosse Probleme mit Libyen hatte, sind nun die Beziehungen zwischen Berlin und Tripolis belastet. Wieder geht es um eine Verhaftung.

Ein schwieriger Zeitgenosse, der den Streit nicht scheut: Muammar Ghadhafi.

Ein schwieriger Zeitgenosse, der den Streit nicht scheut: Muammar Ghadhafi.

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Ghadhafi-Sohn Hannibal besucht Max Göldi

Ghadhafi-Sohn Hannibal besucht Max Göldi
Hannibal Ghadhafi hat den in Tripolis inhaftierten Schweizer Max Göldi im Gefängnis besucht. Wegen Hannibals Festnahme in Genf war im Sommer 2008 jener Streit zwischen Libyen und der Schweiz entbrannt, der besonders Göldi in Mitleidenschaft zog.

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Ghadhafis Besuch in Italien

Ghadhafis Besuch in Italien
Mit 30 Pferden im Gefolge ist der libysche Staatschef Muammar al-Ghadhafi am Sonntag zu einem Besuch in Italien eingetroffen. 200 Models erwarten ihn vor der libyschen Botschaft.

Streit um Ghadhafi-Millionen

In der Libyen-Affäre traf die Willkürherrschaft von Muammar Ghadhafi auch Schweizer Unternehmen. Eine kleine Hightech-Firma aus Genf, die gemäss eigenen Angaben einen Schaden von 7,5 Millionen Franken erlitt, reagierte mit rechtlichen Schritten. Unter anderem liess sie von einem Genfer Gericht zwei Millionen blockieren. Das Geld gehörte Ghadhafis Libyan Foreign Bank und lag bei einer französischen Bank. Der Fall wurde bis an das Bundesgericht gezogen: Schliesslich obsiegte die libysche Seite und erreichte, dass die zwei Millionen wieder deblockiert werden mussten.
Weil sich die Genfer Hightech-Firma von der Schweizer Justiz benachteiligt und hintergangen fühlt, hat sie laut einem «Blick»-Bericht beim Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg Beschwerde gegen die Schweiz eingereicht. Die Firma verlangt einen Schadenersatz von rund 2,75 Millionen Franken. In der Beschwerde beklagt die Genfer Firma diverse Verletzungen der Menschenrechtskonvention, unter anderem das Recht auf ein faires Verfahren. (vin)

Stichworte

Die deutsche Bundesanwaltschaft wirft zwei libyschen Staatsangehörigen Spionagetätigkeit vor. Die Männer im Alter von 42 und 46 Jahren werden dringend verdächtigt, libysche Oppositionelle in Deutschland ausgeforscht zu haben. Wie «Spiegel online» berichtet, sitzen die mutmasslichen Agenten in Untersuchungshaft. Eine Anklage wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit in Berlin steht offenbar bevor. Die beiden Männer gehören zwar nicht dem Familienclan von Diktator Muammar Ghadhafi an. Dennoch dürfte die Festnahme von libyschen Staatsbürgern für die Beziehungen zwischen Deutschland und Libyen eine Herausforderung sein.

Gemäss «Spiegel»-Informationen ist der libysche Revolutionsführer schwer empört. Für Tripolis hat der Fall hohe Priorität. So soll der Botschafter in Berlin im Auswärtigen Amt vorstellig geworden sein – angeblich, um Druck auszuüben. Die deutschen Behörden hüllen sich in Schweigen. Wegen der Unberechenbarkeit von Ghadhafi erinnert der Medienbericht an die Krise zwischen der Schweiz und Libyen, nachdem Ghadhafi-Sohn Hannibal im Sommer 2008 in Genf festgenommen worden war.

Libyen ist attraktiv für deutsche Wirtschaft

Könnte der Fall der beiden Libyer in Deutschland ähnliche Konsequenzen haben? Vom Auswärtigen Amt wird Stillschweigen gewahrt. Zu Ermittlungen in laufenden Verfahren gebe man keine Auskunft, dies sei Sache der ermittelnden Behörden. Von der deutschen Generalbundesanwaltschaft gab es bislang keine Stellungnahme.

Für die deutsche Wirtschaft ist Libyen ein attraktiver Standort. Vor allem die grossen Energiekonzerne sind im nordafrikanischen Land präsent. Libyen sei ein Anker in der deutschen Exportwirtschaft, heisst es im «Spiegel»-Bericht. Während in der Wirtschaftskrise 2009 die deutschen Ausfuhren in viele Teile der Welt zurückgingen, stiegen sie in Libyen um knapp 25 Prozent und betrugen rund 1,3 Milliarden Euro.

Libyscher Terroranschlag in Berlin

Zwischen Berlin und Tripolis dürfte es vor allem dann zur Belastungsprobe kommen, wenn Anklage gegen die beiden mutmasslichen Spione aus Libyen erhoben wird. Nach Erkenntnissen deutscher Ermittler sind sie dringend verdächtig, spätestens seit August 2007 für den Nachrichtendienst Libyens planmässig Oppositionelle in Europa und insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland ausgeforscht zu haben.

Die deutsch-libyschen Beziehungen waren bereits einmal schwer belastet – wegen eines Terroranschlags auf eine Diskothek in Berlin im Jahr 1986, der im Auftrag von Tripolis ausgeführt worden war. Zu einer Entspannung kam es erst vor ein paar Jahren, nachdem eine Ghadhafi-Stiftung 35 Millionen Dollar für die Opfer des Anschlags bereitstellte.

(vin)

Erstellt: 08.09.2010, 11:10 Uhr

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32 Kommentare

Roland Strauss

19.09.2010, 21:22 Uhr
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Wer wie wir ein Wirtschaftsystem hat, dass auf Oel und Wachstum angewiesen ist, ist zwangsläufig korrumpiert. Ghadaffi weiss das und nützt es auch schamlos aus. Antworten


Mari Wunderli

09.09.2010, 09:44 Uhr
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so langsam wird es spannend- der Tyrannenkönig von Afrika arbeitet sich durch alle Länder. Welches Land ist wohl als nächstes auf der Abschussliste? Schade dass alle Bücklinge machen wegen seinem Oel, sonst hat er ja wirklich nichts zu bieten. Er hat sich so ziemlich alles leisten können- wie ein verwöhnter Trotzkopf. Antworten


Beat Zugger

08.09.2010, 22:15 Uhr
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Jean Weiss hat recht! Die D werden so tun als ob sie ermitteln und die beiden frei lassen, sobald sich die Woge wieder geglättet haben. In D ist der Wirtschaft alles untergeordnet! Ich bin mir sicher daß die großen Wirtschaftverbände sowie die Bosse von BASF, Daimler, BMW, Thyssen usw. bereits bei der Kanzlerin stehen, weil sie um Ihr Geschäft fürchten. Nicht um sont sind sie Exportweltmeister! Antworten


Giovanni Bernasconi

08.09.2010, 21:47 Uhr
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Ablauf wie bei UK. Die Verhafteten sind krebskrank und haben noch ein paar Tage zu leben. Dann kommt die Heimkehr nach Lybien und die Luft dort macht einen sofort wieder gesund! Antworten


Bert Hermann

08.09.2010, 21:28 Uhr
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Geheimdienste gibt es von jedem Land in jedem Land. In jeder Botschaft/Konsulat gibt es mehrere Geheimdienstler des Landes. Das ist bekannt. Solange diese nicht bei brisanten Geschäften auffällig werden, lässt man sie machen. Das Ausforschen von eigenen Landsleuten im Gastland ist ebenfalls Standard. Das macht sogar die Schweizer IV im Ausland. Antworten


Peter Koller

08.09.2010, 21:13 Uhr
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Mit Terroristen wie Ghadhafi, welche Blut an den Händen haben bis zu den Schultern macht man keine Geschäfte, egal um wieviel Geld es geht. Wenn Geld jedes Handeln legitimiert werden wir erpressbar und sind im Prinzip nicht besser als unsere Gegenspieler. Antworten


Giulio Buonuomo

08.09.2010, 21:06 Uhr
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Es wäre wohl ein Umdenken erforderlich: Im Umgang mit Leuten wie Ghadhafi wären ethische Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Nur des Geldes wegen sich solch unsäglichen Herrschaften anzudienen, sollte für Staaten westlichen Zuschnitts wie Deutschland oder die Schweiz nicht mehr in Frage kommen. Diktatoren, die sich wie Raubritter aufführen, sollten gemieden werden. Antworten


Christian Dürig

08.09.2010, 17:48 Uhr
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Nur mit anderen zusammen bekommt ihr alles unter Kontrolle. Antworten


Rolf Kienast

08.09.2010, 15:34 Uhr
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Es ist zu hoffen, dass D unter keinen Umständen auf die Knie geht wie es CH gemacht hat. Das Rückgrat verloren. Dass der lyb. Markt für D intressant ist versteht sich. Deshalb aber Stiefellecker zu werden, versteht sich nicht !! Antworten


Leo Nauber

08.09.2010, 14:39 Uhr
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@Peter Weber 14:00 Uhr: wie recht Sie doch haben. Leider für uns alle. Das alte Aegypten, Griechenland, Rom und vorher und nachher noch einige andere ging unter. Man weiss heute warum und läuft geradeweg weiter in den Untergang. Fragen, werden wir wieder ethisch und intelligent und stoppen den Wahnsind oder wer kommt nach? China? Indien? Afrika? generell der Islam? ?????? Antworten


Beat Schneider

08.09.2010, 14:28 Uhr
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@Schambony. Auessert peinlich Ihr Kommentar. Wir sollen uns mit Gadhafi solidarisieren, nur weil "Hehlvetia" ja so ein sauberes Land ist und noch nie aussländisches Diaktorenvermögen - Gadhafi lässt grüssen - beherbergt hat. Deutschland ist Teil der Eu - ein mächtiger Gegenspieler, mit denen legt er sich garantiert nicht lange an. Antworten


Francois Schambony

08.09.2010, 14:08 Uhr
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@Urs Holzapfel: Ironie? Keinswegs. Und auch kein Opportunismus. Es ist schlichtweg die Begründung, warum die beiden armen Schweizer so lange da unten festsassen. Mit was will denn bitte ein Land wie die CH einem Verrückten wie Gadhafi Druck machen? Drohen mit dem langen Zeigefinger von Rudolf Merz? Die CH-Luftwaffe losschicken? Der Gadhafi lehnt sich doch zurück in seinem Zelt und lacht sich eins. Antworten


Ernst Pauli

08.09.2010, 14:03 Uhr
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Ich habe noch gut die Kommentare der SVP-Mitläufer in Erinnerung: Schuld ist der Bundesrat, die böse Calmy etc. etc. Dass der böse Bube aber mit seinen Streichen weitermacht und keine Rücksicht nimmt, sollte jetzt jedem politischen CH-Hitzkopf einleuchten. So lange die Staaten sich von seinem Geld und Oel beeinflussen lassen, wird sich nichts ändern. Antworten


Peter Weber

08.09.2010, 14:00 Uhr
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Libyen sei attraktiv für die Wirtschaft. Ich kann das nicht mehr hören, weil es so unglaublich fies ist. Sollen wir also unsere Seelen an solch mafiaähnlichen Diktaturen verkaufen, nur des Geldes wegen? Wie tief sind wir eigentlich gesunken? Werden jene, die ewig nach Gewinnmaximierung lechzen, uns alle in den Abgrund reissen? Heute siehts wirklich danach aus. Wo bleibt die Courage? Antworten


Kerzenmacher Boris

08.09.2010, 13:54 Uhr
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Hier geht es um Milliarden.Auch Italien dürfte noch unter Druck geraten falls nicht jährlich 5 Milliarden Euro überwiesen werden damit Ghadhafi die Flüchtlingsströme abwehrt und die Grenzen wieder öffnet um,wie Er selber sagt,Europa Schwarz zu machen.Da hätte man bessear die Visumssperren beibehalten bis Er sich besonnen hätte.Sperre sollte man wieder einsetzen,wirkt auf Despoten besonders gut. Antworten


hans zumstein

08.09.2010, 13:54 Uhr
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Der "Fall" ist (noch) nicht mit den Problemen Schweiz Libyen zu vergleichen, da der Despot bisher (noch) keiner deutschen Geiseln habhaft wurde. Aktuell ist nur von Empörung in Tripolis die Rede. Also warten wir ab, ob er Deutsche erwischt und wie Göldi und Kollege behandeln kann. . . . Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 13:44 Uhr
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@schambony: deutlicher als sie in ihrem kommentar kann man opportunismus nicht formulieren! oder ist er etwa (unfreiwillige) ironie? Antworten


Hans Keller

08.09.2010, 13:29 Uhr
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Da Europa in Lybien viel Stutz macht, wird es sich bei Ghadafi für alles entschuldigen. Antworten


Florian Meier

08.09.2010, 13:29 Uhr
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@Margot Helmers: Bulgarien war da noch nicht in der EU! Antworten


Heinz Müller

08.09.2010, 13:29 Uhr
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Der ist wirklich nicht ganz geputzt. Aber dass er für seine Ideale Kämpf und einsteht, ist respektabel und bewundernswert. Ohne diese Eigenschaft könnte er im Haifischbecken wohl auch nicht lange dominieren bzw. überleben. Und unterhaltsam ist es allemal. Auch wenn wir ein wenig überfüttert sind. Hoffen wir - zur Unterhaltung -, es gibt weitere "Orakeleien" mit Gesichtsverlusteinsatz etc. Antworten


ueli raez

08.09.2010, 12:54 Uhr
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Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Lybien ein Spionagenetz quer durch Europa aufgebaut hat, um systemrelevante Figuren und Regimegegner zu selektionieren und fichieren. Auch der Schweizer Fall, wurde durch Lybische Spione garantiert detailliert recherchiert. Das ist zwar völlig legal, aber eine echte Spionageaffäre liegt auch bei uns im plausiblen Bereich. Antworten


Margot Helmers

08.09.2010, 12:54 Uhr
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"@Walter Niedermann: schon den Fall der bulgarischen Krankenschwestern vergessen? Herr Ghadhafi macht was er will und hat offensichtlich Erfolg. Antworten


Francois Schambony

08.09.2010, 12:32 Uhr
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@ Jean Weiss: Zu den anderthalb Jahren, die die beiden Schweizer festsassen: Das Problem ist nun mal die Staatsform. Gadhafi kann zu Hause machen was er will. Aber was hätte die CH tun sollen? In Libyen einmarschieren?? Pläne dieser Art gab es ja wohl. Oder gleich Selbstmordattentäter hinschicken? Als demokratischer Rechtsstaat stehen einem eben nicht alle Mittel des Oberst Gadhafi zur Verfügung. Antworten


Peter Waldner

08.09.2010, 12:25 Uhr
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Wer den eigenen Stolz den wirtschaftlichen Ineressen unterordnet, darf sich nicht wundern, wenn er verächtlich behandelt wird. Antworten


Jean Weiss

08.09.2010, 12:23 Uhr
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Hahahaha, köstlich. Nun, zwei Schweizer wurden festgehalten weil sie angeblich ohne gültiges Visum eingereist waren. Da Spionage eine andere Kategorie ist, werden die beiden wohl nicht anderthalb Jahre in Deutschland sitzen müssen, sondern nach genügend Druck des Schurken wird es bald heissen: "verdacht hat sich nicht bestätigt, die beiden sind überraschend wieder freigelassen worden". Jede Wette Antworten


Willi Keller

08.09.2010, 12:22 Uhr
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Es ist doch überall dasselbe Lied, wenn Regierungen endlich mal Rückgrat gegen diesen infantilen Diktator zeigen müssten. Man druckst rum und schwafelt etwas von wirtschaftlichen Interessen. Wo Charakter sein müsste, ist nur Fahnentuch, welches im Profitwind flattert. Wo sie das Rückgrat haben müssten ist nur warmer Fleischkäse. Solche Leute haben auf dieser Welt das Sagen. Das ist unsere Kultur. Antworten


Walter Niedermann

08.09.2010, 12:21 Uhr
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Naja, die BRD wird Herrn Gadhafi schon zeigen wo der Hammer hängt. An einem EU Mitglied wird er sich wohl kaum nochmals so austoben können. Antworten


C. Brunner

08.09.2010, 12:14 Uhr
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Wann kapiert es Europa?, oder ist den Europäern das Geld wichtiger als alles andere dieser Welt? Antworten


Michael Lahn

08.09.2010, 12:14 Uhr
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Mal sehen, auf welche Seite sich diesmal die Regierungen von Spanien und Italien stellen werden. Könnte Interessant werden. Antworten


Francois Schambony

08.09.2010, 12:08 Uhr
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Es ist doch schön, dass es auch Gemeinsamkeiten gibt! Die Schweizer sind ja auch den Grossteil des Jahres auf die Deutschen wütend. Gut, die Gründe sind etwas anders gelagert ... aber im Prinzip geht es auch Gadhafi darum, dass die Deutschen sich nicht ans Recht halten. Genau wie im Streit um die Steuerdaten-CDs. Also, ich finde, die Schweiz sollte sich jetzt etwas mehr mit Gadhafi solidarisieren. Antworten


AndreasWilli Rothenbühler

08.09.2010, 11:54 Uhr
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@Herr Friedrich, die Schweiz müsste dran bleiben.Ohne hohe Steuern auf allen fosilen Energien, bleiben wir von Iran und Lybien abhängig.Solange Arbeit statt Energie besteuert wird und Autobanen gratis sind, geht es mit der Schweiz abwärts. Lybien ist eines der reichsten Länder.Da gehen neben den Schweizern noch ganz viele auf die Knie. Antworten


Reto Friedrich

08.09.2010, 11:17 Uhr
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Hoffentlich bleibt der Tagi dran... Interessant zu sehen, wie Deutschland mit libyischen Problemen umgeht. Antworten



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