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«Für mich ist klar: Keine Burkas auf der Strasse»

Aktualisiert am 25.10.2009

Der französische Einwanderungsminister Eric Besson fordert eine Debatte über die nationale Identität seines Landes. Thema ist auch die muslimische Verschleierung von Frauen.

«Die Burka läuft unseren nationalen Werten zuwider»: Eric Besson.

«Die Burka läuft unseren nationalen Werten zuwider»: Eric Besson. (Bild: Keystone)

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«Für mich heisst es klar: Keine Burkas auf der Strasse», sagte Frankreichs Einwanderungsminister Eric Besson am Sonntag in einem Interview des Fernsehsenders LCI. Das Kleidungsstück dient zur vollständigen Verhüllung einer Frau, bei der der Sehschlitz oft auch noch vergittert ist. «Die Burka läuft unseren nationalen Werten zuwider», kritisierte Besson. Derartige Schleier stellten einen Affront gegen das Recht von Frauen und gegen das französische Bekenntnis zur Gleichheit dar.

Besson schlug eine mehrmonatige «grosse Debatte über die nationale Identität» Frankreichs vor. Dabei solle es um das Thema gehen «Was bedeutet es, französisch zu sein», sagte der Minister weiter. Die Idee dahinter sei es, «die Werte der nationalen Identität und den Stolz, Franzose zu sein, zu bekräftigen». (vin/ap)

Erstellt: 25.10.2009, 22:10 Uhr


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