Frankreichs Defizit schiesst weiter in die Höhe
Sein Land ist hoch verschuldet: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. (Bild: Reuters)
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Wie das Finanzministerium in Paris am Freitag mitteilte, lag der Schuldenstand Ende Juli mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Nach den ersten sieben Monaten des Jahres belief sich das Defizit auf 109 Milliarden Euro. Zum selben Zeitpunkt 2008 hatte es noch 51,4 Milliarden Euro betragen.
Als Ursache der Entwicklung nannte das Ministerium die Wirtschaftskrise. Allein die verschiedenen Massnahmen zur Wiederankurbelung der Konjunktur belasteten den Haushalt bis Ende Juli mit knapp 26 Milliarden Euro. Die Einnahmen sanken von 175 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 133,8 Milliarden Euro.
Bereits 2008 war das Staatsdefizit mit (revidierten) 56,6 Milliarden Euro um fast 15 Milliarden Euro höher ausgefallen als geplant. 2007 hatte das Defizit noch bei 38,4 Milliarden gelegen. (sam/sda)
Erstellt: 04.09.2009, 14:22 Uhr
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