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Die gefährlichste Zeitbombe tickt nicht in Athen

Italien drohen nach offiziellen Angaben grössere Risiken durch komplexe Finanzinstrumente als dem krisengeplagten Griechenland. Vor Gericht muss sich in Mailand auch die UBS verantworten.

Kolossale Probleme: Italien.

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«Es gibt ein enormes und konkretes Problem in Italien», warnte Staatsanwalt Alfredo Robledo am Mittwoch zum Auftakt eines Prozesses in Mailand gegen vier Banken, darunter die UBS. (UBSN 13.13 0.23%) Italienische Städte, Provinzen und Regionen hielten Derivate in ihren Büchern, die ihnen früher oder später um die Ohren fliegen würden. «Italien ist daher stärker in Gefahr als Griechenland.» Nach Angaben der italienischen Zentralbank drohen kleineren und grösseren Städten des Landes wegen riskanter Zinsgeschäfte Abschreibungen von 2,5 Milliarden Euro.

Die UBS, die Deutsche Bank, (DBN 34.47 1.53%) die HRE-Tochter Depfa und JPMorgan müssen sich vor dem Mailänder Gericht wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Täuschung beim Verkauf komplexer Wertpapiere verantworten. Mit diesen Papieren wollte die Stadt Mailand die Zinslast auf ihre Schulden reduzieren. Der Fall geht in das Jahr 2005 zurück, als die Kommune eine Anleihe über 1,68 Milliarden Euro begab. Angeklagt sind auch elf Mitarbeiter der Banken und zwei frühere Kommunalbeamte.

Bank verklagt

Mailand argumentiert, der Stadt drohten durch Falschberatung im Zusammenhang mit dem Papier nun hohe Verluste aus diesen Zinswetten. Sie verklagt die Banken deshalb auch auf Schadenersatz von 239 Millionen Euro. Alle vier Institute weisen die Vorwürfe zurück. Ein Urteil könnte Signalwirkung für Hunderte italienische Städte haben, die sich ebenfalls mit solchen Derivaten verspekuliert haben.

Mit den fraglichen Papieren, so genannten Swaps, wetten Firmen und Kommunen auf die künftige Zinsentwicklung. In Deutschland streitet sich die Deutsche Bank bereits mit Dutzenden von Mittelständlern, Gemeinden und kommunalen Firmen über solche Geschäfte. Die bisherigen Urteile gehen in verschiedene Richtungen. (sam/sda/)

Erstellt: 19.05.2010, 16:05 Uhr

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43 Kommentare

Dieter Wundrig

20.05.2010, 14:35 Uhr
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@ Arno Arnetti-Stimmt alles was Sie schreiben und ist lobenswert.Was allerdings nicht verstanden wird,wenn man diesen Schuldenberg von Staat/Gemeinden anschaut. Dubiose Regierungen mehrmal wählt, den Oberboss fast noch anbetet,auch wenn er ständig Gesetze für sich bastelt,welche zum Nachteil der Bürger sind. Irgendwie haben die gleichgeschalteten Medien mit Seifenopern wohl den Verstand blockiert Antworten


Fanrz Muller

20.05.2010, 13:17 Uhr
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Nur die Spitze eines riesigen Eisberges im Lande des Benito Berlustconi Antworten


Christian Maier

20.05.2010, 11:37 Uhr
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Zum glück war in Vergaenheit die Bevölkerung in der Schweiz so klug und hat sich gegen einen Beitritt in die EU entschieden. Es bleibt nur noch zu hoffen dass die sogenannten "EUROTURBOS" auch endlich einsehen, dass das Konstrukt "EU" eine Fehlkonstruktion ist! Davon sollten wir auch in Zukunft die Hände davon lassen! Antworten


Hans Alabor

20.05.2010, 11:27 Uhr
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Es ist erschreckend wie viele Banken, ja sogar EU-Mitgliedsstaaten ihre Bilanzen fälschen. Einerseits spricht man stehts von einer notwendigen fachlichen Weiterbildung, aber scheinbar führt das zunehmend zu menschlicher Arglist, Egoismus und Charakterlosigkeit. Die Aufsichtsorgane sind scheinbar auch nicht mehr willens oder fähig ihren hehren Zielen Nachachtung zu verschaffen. Wildwuchs ohne Ende Antworten


Andreas Moser

20.05.2010, 10:30 Uhr
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Jetzt wird immer mehr erkannt, dass Staaten bankrott sind. Unser Papiergeld entsteht durch Schulden und ist durch das Versprechen, die Schulden zurückzubezahlen gedeckt. Eine Zurückbezahlung von Schulden vernichtet Geld: Es geht wieder dahin, wo es gekommen war - ins Nichts! Der Zins existiert nicht: Man kann ihn nur jemandem wegnehmen. Die Zinslasten explodieren, daher Crash und Hyperinflation! Antworten


Heinz Butz

20.05.2010, 10:09 Uhr
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Es gibt nur eine Lösung gegen die Bankenzockerei: Ein vollständiges Verbot von Derivaten und Leerverkäufen. Ein normaler Bürger kann ja auch nichts verkaufen was er gar nicht besitzt sonst ist das Betrug und so muss es bei den Bankstern auch werden. Deutschland hat den Anfang gemacht und hier sollte die Schweiz auch folgen, sie tut es ja sonst auch immer sehr schnell. Antworten


cyprus hill

20.05.2010, 07:52 Uhr
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war absehbar, seit monaten, dass italien demnächst schaukelt - england, die extrawurst, sowieso. in zypern, wo ich wohne, geht demnächst durchs parlament, dass nicht mehr länger nur die männliche linie sogenannter flüchtlinge fürs flüchtlingsein vom staat geld erhältl. das ist ungefähr so, als wenn ein ehemaliger ostpreußischer flüchtling geld erhielte von der brd. es ist alles sehr merkwürdig! Antworten


alfons janni

20.05.2010, 06:42 Uhr
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Italien hat zur Zeit weniger Arbeitslose als Deutschland. 70% der Italiener sind Hausbesitzer ( Schweiz 30% ). Das Land mit 3 Natel pro Einwohner, die Nation die am meisten Zeitschrift kauft, 1 Auto pro 2 Einwohner. Dieser Artikel hat keine Hände und Füsse. Wann ist diese Denigrierungskampanie gegen Italien abgeschlossen? Antworten


Reto Huber

20.05.2010, 06:35 Uhr
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Die Büchse der Pandora wurde mit den ersten Staatshilfen an Privatfirmen (Banken GM etc.). Dank den Flaschen in den Parlamenten ist nun klar dass man ungestraft und ohne Zurückzuzahlen davon kommt. Nun langen eben alle noch mal solange kräftig zu bis es dann richtig knallt. Liebe Leute sagt mal leise Servus zu den Pernsionskassen und zu eurem Erspartem denn die Rechnung bezahlen am Schluss.WIR. Antworten


Stefan Wey

20.05.2010, 06:05 Uhr
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Wir befinden uns seit geraumer Zeit in einer Geldsystemkrise (Fiat-Money, Zinseszins, multiple Kreditschöpfung der Gechäftsbanken in privater Hand...) solange nur Nebelpetarden (gegen Spekulation, Gier etc..) geworfen werden ändert sich am Grundproblem nichts... Das Ende aller Fiat-Währungen wäre die einzige Chance für gerechteres Wirtschaften... warum berichten/informieren die Medien nicht? Antworten


Erwin Warth

20.05.2010, 02:21 Uhr
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Die ewige Angstmacherei wird ganz sicher einmal dazu hinfuhren, dass alle Pleite gehen Antworten


Sandro Müller

19.05.2010, 22:20 Uhr
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Und das alles wegen der UBS - jetzt haben wir den Salat! Antworten


Gero Pfluger

19.05.2010, 22:17 Uhr
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Verstehe die ganze Aufregung nicht. Sind ja nur Milliarden. Diese Zahlen locken keine Krise hinter dem Ofen hervor. Man gewöhnt sich an Dimensionen der Unmässigkeit und verfehlter Haushaltung. Italien berlusconiert ja schon mafios hinterher und vielleicht existiert ein heimlicher Wettbewerb "Wer verschuldet sich am Höchsten auf Kosten der Anderen". Den Ersten unterstützen die Hinterletzten. Antworten


Robert Herz

19.05.2010, 22:15 Uhr
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Es spricht doch schon Bände, wenn Kommunen solche Derivate überhaupt kaufen! Natürlich will hinterher niemand gewusst haben, dass es riskant ist, mit solchen Instrumenten zu spekulieren - ausser natürlich, man hätte sich eine goldene Nase verdient, dann wär man der ganz Schlaue gewesen. Immerhin gewinnt die Erkenntnis langsam wieder Oberhand, dass von nichts auch nichts kommt. Antworten


Giordano Bruni

19.05.2010, 21:09 Uhr
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Herr Zürcher, für den 500 brauchte es vor 1 Jahr 150 UBS AKTIEN, heute 1000! Der Preis? Mir tun die armen Sparer leid, welche Cervelat essen, damit der Sparhaufen steigt, bis einige Schlitzohren den Haufen weggefressen haben(mit Steuergeld). Herr Inauen hat grosse Erfahrung: In Italien lebt sich's gar nicht schlecht, letztendlich haben die da unten recht. oggi mangiato,domani ci penseremo!Basta Antworten


Daniel Signer

19.05.2010, 20:37 Uhr
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Normalerweise ist die Messlatte für die Verantwortung des Beraters bei Grossanlegern, denen man auch eine gewisse Selbstinformation zumuten kann, höher. Je nach Urteil wird man dann sehen ob die Kommunen/Regionen als Kleinanleger oder selbstverantwortliche Investoren betrachtet werden. Wenn nicht ganz klare Falschangaben durch die Banken erfolgten, müsste alles mit Freispruch enden. Antworten


Arno Arnetti

19.05.2010, 20:20 Uhr
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Italien ist nicht gefährdet - selbst wenn der Staat (Land, Provinzen, Städte) Schulden hat - der einzelne Bürger ist schuldenfrei, die Häuser abbezahlt. Die Italiener sind das sparsamste Volk Europas. Die Italiener misstrauen seit jeher den Banken, ihr erstes in der Schweiz verdientes Geld überwiesen sie mit einer " vaglia telegrafico" (telegrafischen Postanweisung) am Samstag morgen nach Hause. Antworten


Marcel Zürcher

19.05.2010, 19:51 Uhr
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@Hans Inauen, fragt sich bloss zu welchem Preis. Jede Seifenblase platzt einmal, die ersten Paar sind schon. Antworten


Alex Fankhauser

19.05.2010, 19:39 Uhr
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@Roland Peter: natürlich kann man mehr Schulden als Einkommen haben (und sogar zurückzahlen, siehe Hypotheken). Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun, und ist an sich kein Problem. Nur sollte man nicht dauernd mehr ausgeben, als man einnimmt. Spätestens wenn die Zinsen höher sind als das Einkommen wird es eng. Antworten


Hans Inauen

19.05.2010, 18:07 Uhr
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Eigentlich habe ich die Italiener immer schon bewundert, sie haben besser gegessen als wir, sie haben besser getrunken als wir und einen Cinquecento hatte doch jeder vor der Türe stehen. Sie werden den Karren sicher wieder aus dem Dreck ziehen und besser leben als wir. Antworten


Marco Mueller

19.05.2010, 18:04 Uhr
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Und wieder einmal mehr hat Herr Gerald Celente richtig getippt ! Bravo , es kommt so wie er im Dezember letzten Jahres vorausgesagt hat. Als nächstes Packet kommt noch Spanien und Portugal an die Reihe. Viel Spass ! Antworten


Roland Peter

19.05.2010, 17:55 Uhr
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@Roman Günter: Ich glaube, Sie haben meinen Text nicht verstanden, was ich eigentlich aussagen wollte. Lesen Sie ihn doch einfach wieder. Antworten


Sven Beer

19.05.2010, 17:42 Uhr
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Italienische Städte verklagen Banken. Da wird sich das Gericht ziemlich sicher zu Gunsten der Städte entscheiden ob zu recht oder nicht ist denen egal. Die Richter werden schliesslich auch vom Steuergeld bezahlt. Italien kann ich schon längst nicht mehr ernst nehmen. Siehe Berlusconi und seine für sich selbst eingeführten Gesetzte. Eine Bananenrepublik ist heilig dagegen. Italien ? Europäisch. Antworten


Dieter Wundrig

19.05.2010, 17:39 Uhr
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Die Banken weisen alle Vorwürfe zurück. Sehr schön! Jetzt kratzt man sich am Kopf, fragt sich , sind die Gemeinden /Städte, welche ja gewettet haben, die Schuldigen? Oder sind es die Banken, welche diese Konstrukte überhaupt angeboten haben? Und wieder bewegt sich die UBS und die Deutsche Bank in diesem Dunstkreis. Muss nun der EURO und Europa deswegen auch wieder die Flügel anlegen? Antworten


Patrick Ryf

19.05.2010, 17:35 Uhr
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@ Roman Günter Ah, darum sehen die Banken wie Kathedralen aus, und wenn die Leute darin ihr Geld-Opfer darbringen sind sie ganz Andächtig. Der Glaube ans Fiat- Geld. Wenn man noch bedenkt, dass Geld Sünde ist, ergibt die Aussage von Loyd Blankfein, dass die Banken Gottes Werk vollführen, einen Sinn. Wenn uns also die Bänker abzocken tun sie nur etwas Gutes, weil sie uns von den Sünden befreien. Antworten


Rene Wetter

19.05.2010, 17:28 Uhr
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Das ganze Desaster kommt auch daher, dass gewisse Leute keinen Bock haben Steuern zu bezahlen, gleichzeitig aber nicht auf Infrastruktur verzichten wollen. In GR werden ca. 30Mia € hinterzogen in IT wirds ein Vielfaches davon sein. Interessant ist, dass bei fast jedem Schlamassel die UBS und die HRE dabei sind. Übrigens auch bei uns machten Komunen komische Geschäftchen. Sale and Lease Back... Antworten


Roli Huser

19.05.2010, 17:28 Uhr
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Mit Krediten Kredite aufnehmen und damit auf Shorts spekulieren. Man rechne und erfinde weitere lustige Beispiele. Italiens Bürger sind in im EU-Raum die Einzigen bei denen die Privatverschuldung am geringsten ist. Bei Regierung und deren Institutionen sieht das aber ganz anders aus. Problematisch scheint vorallem die begrenzte Sichtweise von gewählten Politikern. -> Nach mir die Sintflut. Antworten


reto baumann

19.05.2010, 17:26 Uhr
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@Erich Brunner: das was Sie schreiben stimmt nur zur Hälfte. Wenn Sie im Wettbüro spielen und nicht gewinnen, dann spielen Sie einfach auf Pump weiter, solange bis Ihnen das ganze Geld ausgeht und alle Kreditlimitten überschritten sind. Dann benachrichtigen Sie den Finanzvorstand (falls Sie verheiratet sind, ist das Ihre Frau). Sie wird dann soviel Geld auf Ihrem PC ausdrucken, wie Sie verlangen. Antworten


Roman Günter

19.05.2010, 17:26 Uhr
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@Roland Peter - Konsequenterweise müsste man also, gemäss Ihrer Definition, die meisten Eigenheimbesitzer mit Hypothek als Bankrott erklären und verurteilen? Die wären wahrscheinlich mit Ihrer Sicht der Dinge nicht so ganz einverstanden. Antworten


Jean Graf

19.05.2010, 17:19 Uhr
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Wieder einmal haben die Politiker gewurstelt, und wieder einmal werden die Banken angeklagt. Antworten


Albert Hug

19.05.2010, 17:19 Uhr
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@Stauffer / es ist Zeit, dass der Casino-Kapitalismus an Tageslicht kommt. Die Banken waren ursprünglich für die Bürger da, heute ist es umgekehrt. Zeit dass dem auch durch engagierte Berichterstattung Einhalt geboten wird. Die Realfunktion der Banken ist der Realwirtschaft zu dienen. Das abzocken mit der abgehobenen Bankermentalität auf Kosten der Bürger muss ein Ende haben, sofort u/o taktieren! Antworten


Alfred Mayer

19.05.2010, 17:12 Uhr
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@Stjepan Ilic: bin gleicher Meinung. Wird höchste Zeit, dass sich die Menschheit wieder den wahren Werten im Leben widmet. Antworten


Erich Brunner

19.05.2010, 17:09 Uhr
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Also wenn ich im Wettbüro (Zinswette !??) eine Wette abschliesse und nicht gewinne werde ich nächste Mal das Wettbüro wegen schlechter Beratung verklagen ! Das darf doch nicht sein, dass man beim Wetten nicht gewinnt, oder ? Oder ich verklage meine Bank weil ich vor 4 Jahren eine 10-jährige Hypothek auf zu hohem Zinsniveau abgeschlossen habe. Die Bank hätte mich warnen sollen ! Aber hallo... Antworten


Karl Springer

19.05.2010, 17:09 Uhr
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@ anton meier: volle Zustimmung. Und wenn es dann saumässig kracht, dann kommen die Unruhen bis hin zum Krieg. Antworten


Roland Peter

19.05.2010, 17:03 Uhr
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@Patrik Ryf: Sie sehen es richtig. Private wären längst bankrott und verurteilt worden. Man muss sich das mal vorstellen was das heisst: Italiens Staatsverschuldung = 105.8% vom BIP! Ungefähr heisst das, wenn ich 100000.- im Jahr erwirtschafte, brauche ich 105800.- um meine Schulden zu tilgen. Antworten


Roman Günter

19.05.2010, 17:02 Uhr
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@Patrick Ryf - dass das westliche Finanzsystem ein Schneeball-System sei, ist nicht richtig. Aber man kann mit unserem System das Glas über den Rand hinaus füllen und so lange alle daran glauben, funktioniert dies auch bestens. Der imaginäre Rand steigt oder sinkt im Verhältnis zum Vertrauen an diesen. So einfacht ist's - theoretisch. Was die Italiener veranstalten ist aber eine ganz andere Sache. Antworten


Stjepan Ilic

19.05.2010, 16:54 Uhr
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Finanzwelt, die Banken ein riesiges Casino das bald den totalen Zusammenbruch erleiden wird, alles ein Fass ohne Boden. Und wissen Sie was? Es ist höchste Zeit das es passiert, die Finanzwelt hat sich total von der Realwirtschaft abgekoppelt waren das früher Institute die um das Wohl des Staates des Bürges gedient hat ist ein Auslaufmodell, die Welt ändert sich und das ist gut so! Antworten


Theo Stauffer

19.05.2010, 16:50 Uhr
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Der Tagesanzeiger sollte meiner Meinung nach bei der Berichterstattung ein bisschen mehr Verantwortung tragen und weniger wie ein Boulevardblatt eine schon sehr gefährliche Situation noch mehr anheizen. Es ist genau solche panische Angst-Macherei, die die Situation zum überlaufen gebracht hat. Antworten


Heinz Wehrli

19.05.2010, 16:48 Uhr
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Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass kommunale Beamte geradezu beliebig dumm mit dem Geld der Steuerzahler umspringen können. Am Ende fühlen sich immer alle falsch beraten. Auch der öffentliche Dienst darf MitarbeiterInnen, welche Finanzkompetenz haben ruhig einmal in gutes Wirtschaftsseminar zur Weiterbildung schicken Antworten


anton meier

19.05.2010, 16:35 Uhr
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Es hört nie mehr auf. Egal wohin man blickt. Immer dieselben Geschichten. Lügen und Verdrängen. Schein wahren obwohl es bis unter den Deckel heiss dampft. Sicher ist nur eins, liebe Leute: Es knallt. Demnächst. Und zwar ganz gewaltig. Antworten


Patrick Ryf

19.05.2010, 16:33 Uhr
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Der auf den westlichen Zentralbanken aufgebaute Finanz-Kapitalismus, ist ein Schneeball-System und um das System über Wasser zu halten, müssen immer grössere Geldmengen eingeschossen werden. Retten tut man dabei nichts, sondern man veranstaltet eine Hyperinflation, wobei riesige Volks-Vermögen zur Hochfinanz umverteilt werden. Ich habe gemeint, Schneeball-Systeme seien verboten und Kriminell. Antworten


Franz Karrer

19.05.2010, 16:33 Uhr
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Ich frage mich ernsthaft wann und vorallem wie die ganze EU- Krise endet. Antworten


kurt andermatt

19.05.2010, 16:13 Uhr
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klagen kann jeder, aber überprüfen der anlagevehikel ^müssen nur private..... behörden haben narrenfreiheit... Antworten



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