Der todkranke Lockerbie-Attentäter ist unauffindbar
Aktualisiert am 16.12.2009 1 Kommentar
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Die libyschen Behörden könnten über den Verbleib von Abdul Baset Ali al-Megrahi nichts sagen, wie die britische Zeitung «Times» schreibt. Gestern blieben alle telefonischen Versuche, den Lockerbie-Attentäter an seinem Wohnort in Tripolis zu kontaktieren, erfolglos. Zuvor hätten die schottischen Überwacher jeden Dienstag mit al-Megrahi sprechen können. Sie würden es heute erneut versuchen. Falls jedoch kein Kontakt hergestellt werden kann, droht der schottischen Regierung ein weiteres unrühmliches Kapitel in der Krise rund um die Lockerbie-Katastrophe.
Die Freilassung des Terroristen im August war an die Bedingung geknüpft, dass er seine Adresse nicht ändern darf und in regelmässigem Kontakt zu den Behörden stehen muss. Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks und die Angehörigen der 270 Personen, die 1988 bei dem Bombenattentat ums Leben kamen, sind wütend über das Verschwinden al-Megrahis. Der New Yorker Kongressabgeordnete Eliot Engel sagt: «Es war ein gewaltiger Fehler, ihn freizulassen.» Und Pamela Dix, die beim Pan Am Flug 103 ihren Bruder verlor, sagt: «Ich möchte wirklich gerne wissen, was mit al-Megrahi geschehen ist.»
Das Spital schon lange verlassen
Dass sich der Lockerbie-Attentäter nicht mehr in seinem Haus in einem Vorort von Tripolis aufhält, hat die «Times» am Sonntagabend aufgedeckt. Am nächsten Tag machten sich Reporter der Zeitung zum Spital auf, wo al-Megrahis Krebserkrankung behandelt wird. Dort hiess es, al-Megrahi habe das Spital seit einiger Zeit verlassen.
Die schottischen Behörden halten es für durchaus möglich, dass al-Megrahi zu schwach ist, um sprechen zu können. Doch falls er auch heute wieder nicht erreichbar sei und damit offensichtlich gegen die Auflagen verstosse, müsse die schottische Regierung entsprechende Massnahmen ergreifen, schreibt die «Times».
Der libysche Lockerbie-Attentäter Abdel Basset al-Megrahi wurde am 20. August 2009 vorzeitig aus der Haft entlassen und kehrte in sein Heimatland zurück. Der schottische Justizminister Kenny MacAskill begründet die Entscheidung mit humanitären Gründen - der 57-Jährige leidet an Prostatakrebs im Endstadium. Bei dem Bombenanschlag auf eine Pan-Am-Maschine über der schottischen Ortschaft Lockerbie im Dezember 1988 waren 270 Menschen ums Leben gekommen. (bru)
Erstellt: 16.12.2009, 13:44 Uhr
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Vergesst ihn, er war es nicht, nicht die Libyer, nicht Gaddafi. Die wahren Drahtzier und Organisatoren des Attentates waren/sind die Iraner. Es war die Rache für Ihr von den USA abgeschossenes Passagierflugzeug über dem Golf. Die Libyer haben sich die Schuld 'gekauft', sie wollten sich mit dem Lockerbie Milliardendeal zurück in die Weltgemeinschaft kaufen. Was ihnen ja auch gelang! Antworten
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