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Wer hat Angst vor Ahmadinejads Drohne?

Der Iran hat am Sonntag seine erste selbst entwickelte Drohne präsentiert. Mahmoud Ahmadinejad nennt das Kriegsgerät «Botschafter des Todes». Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings: Tödlich ist nur der Name.

1/3 Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad und sein General präsentieren die vier Meter lange Drohne in Teheran.
Bild: Keystone

   

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Ahmadinejad stellte das vier Meter lange, unbemannte Flugobjekt am Sonntag vor. (Video: Reuters )

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Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad war sichtlich stolz, als er am Wochenende auf einer Bühne der Malek-Ashtar University in Teheran die neue Drohne enthüllte. Der Effekt war gewaltig. Medien rund um den Globus berichteten darüber. Das «Wall Street Journal» titelte auf der Frontseite düster: «Iranians Roll Out Unmanned Bomber».

Ahmadinejad stellte das vier Meter lange, unbemannte Flugobjekt mit folgenden Worten vor: «Der Jet ist Botschafter des Todes für die Feinde der Menschheit und hat auch eine Botschaft des Friedens und der Freundschaft.» Über technische Details der Karrar («Stürmer» auf Farsi) wurden allerdings keine Angaben gemacht. Das hat nun das amerikanische Magazin «Time» nachgeholt und dazu Experten befragt. Das Magazin stellt eine beträchtliche Kluft zwischen Rhetorik und Leistung fest.

«Botschafter des Unmündigen»

Richard Aboulafia – er war lange in der Raumfahrtindustrie tätig – spottet, die Drohne müsste eigentlich treffender «Botschafter des Unmündigen» heissen. Der Iran habe nicht die Fähigkeit, die Drohne über eine lange Distanz steuern zu können. Dazu fehlten die richtigen Sensoren am Objekt selber, aber auch hochentwickelte Kontrollstationen am Boden. Die Drohne stelle überhaupt keine Bedrohung dar.

Die Drohne selber ist nur die Spitze des Eisbergs einer hochkomplexen Technologie. Viel wichtiger ist die Satellitenkommunikation, welche die Drohne ins Kampfgebiet manövriert und das Flugobjekt nachher wieder sicher heimgeleitet. Kommt hinzu: Die Erfahrung mit Drohnen zeigt, dass sie die meiste Zeit über Territorien eingesetzt werden, welche die Amerikaner und ihre Verbündeten kontrollieren. Wenn man sie allerdings in Feindesland steuert, «fallen sie vom Himmel wie Regen», sagt Dave Deptula, Lieut. General bei der U.S. Air Force. Das passiert sogar mit den amerikanischen Drohnen, und die sind hoch entwickelt. Der Militärexperte Kenneth Katzman zieht ein klares Fazit: «Die (iranische) Drohne ist militärisch praktisch wertlos.»

Israel unerreichbar

Die goldfarbene Drohne besitzt nur ein einziges Turbojet-Triebwerk. Sie kann eine Bombe mit einem Maximalgewicht von 200 Kilogramm befördern und hat eine Reichweite von ungefähr 960 Kilometern. Damit bleibt Israel unerreichbar.

Doch, wie das «Time»-Magazin schreibt, mache sich der Iran sowieso keine Gedanken um die Realität, es gehe Ahmadinejad und seinen Generälen nur um den Eindruck, den sie beim eigenen Volk hinterlassen.

Gestern hat der Iran nach eigenen Angaben mit Erfolg eine neue Version einer Kurzstreckenrakete getestet. Die verbesserte Version der Rakete «Fateh-110» werde den Streitkräften im September übergeben, erklärte Verteidigungsminister General Ahmad Vahidi.

Auch die «Fateh», was auf Farsi und Arabisch Eroberer bedeutet, ist eine iranische Eigenentwicklung. Die Boden-Boden-Rakete hat eine Reichweite von fast 200 Kilometern. Verbessert wurde den Angaben zufolge unter anderem die Zielgenauigkeit. Wirklich? Vielleicht sollte man auch dieses Kriegsgerät etwas näher unter die Lupe nehmen. (bru)

Erstellt: 26.08.2010, 16:09 Uhr

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34 Kommentare

James Lehm

30.09.2010, 21:01 Uhr
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@Peter Engeler. Sie können froh sein, dass sie in einer Demokratie leben. Im Iran... wie geht man da mit Kritikern um? Und wie mit Regimegegnern? Aber bei uns alles kritisieren... darf man schon... aber sie haben etwas an der Demokratie missverstanden. Jeder darf, muss aber nicht eine Meinung haben... Antworten


Abdel Thuma

27.08.2010, 18:39 Uhr
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@Peter Engeler Lieber ein "doppelmoraliges/scheinheiliges" Demokratiemodell als eine klerikalfaschistische Diktatur. Ganz ehrlich. Antworten


Hans Harald

27.08.2010, 18:10 Uhr
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In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts haben auch alle zugeschaut. Der Rest ist Geschichte. Antworten


Heinz Barmettler

27.08.2010, 13:10 Uhr
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Aus der Ferne betrachtet ist dies alles nur Propaganda von Iran und Gegenpropaganda vom Westen bzw USA. Es wird Krieg geben, früher oder später. Ich hoffe sehr, dass dies nicht passieren wird. Wer sich aber ausserhalb der "Standartmedien" informiert kann die Zeichen erkennen, Sie mehren sich seit Monaten. Glücklicherweise verbreiten unsere Medien nicht alle Propaganda weiter! Antworten


Peter Engeler

27.08.2010, 12:38 Uhr
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Die Hetzereien gegen den Iran geben mir zu denken. War es in Ordnung als der Westen den Schah unterstützte, Saddam gegen Iran (auch mit Giftgas) aufrüstete, ein Zivilflugzeug herunterholte??? Iran hat gelernt ,sich wirksam zu verteidigen, während dem "der Westen" zunehmend in der Dekadenz versinkt und sich anmasst sein "doppelmoraliges/scheinheiliges" Demoktatiemodell weltweit aufzudrängen. Antworten


Hans Ulrich Suter

27.08.2010, 11:20 Uhr
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Arroganz kann ein ganz schlechter Ratgeber sein. Es mag ja sein, dass die "Drohne" den Westen nicht erreicht, aber die nicht-vorhandenen Kampfflugzeuge (zumindestens bei der besten Armee der Welt) können sie auch nicht abschiessen. En Gstellte! Antworten


Thedi Gerber

27.08.2010, 04:38 Uhr
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Propaganda hüben wie drüben. Wem soll man glauben? Soll man überhaupt glauben? Soll man - als Nie-wissender - Kriegspropaganda also überhaupt noch lesen? ... und drucken bzw. weiterverbreiten? Antworten


Jürg Bühler

27.08.2010, 00:20 Uhr
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Nun Israel bleibt nicht unerreichbar wenn sie die Drohne vom Libanon aus starten und von den dortigen Bergen aus steuern. Alleine die Überlegenheit in der Elektronischen Kriegsführung wird Israel helfen, sie müssen ihren Feinden immer zwei Schritte voraus sein. Leider will der (fundamentalistische) Islam keinen Frieden sondern will zuerst Israel vernichten und dann den Westen unterwerfen. Antworten


Flavio Heubeck

27.08.2010, 00:09 Uhr
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Also ich habe keine Bedenken......bis jetzt haben immer die Amerikaner andere Länder abgegriffen. Auch bei einem Präsidenten Bush war mir nicht sehr wohl zu wissen, dass er die Atombombe hat. Gleiche Rechte für alle...wer entscheidet eigentlich wer darf und wer nicht? Was sind die Kriterien? Antworten


Boby Chaser

26.08.2010, 23:56 Uhr
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Bevor sich Ahmadinejad um den Westen kümmert, gehts zuerst mal ins gelobte heilige Land.. Aber die werden sich davor hüten und keinen Finger krum machen, weil dann ruckzug die Nato über Jahrzehnte das Land übernimmt. warum nimmt sich der Westen immer als "mr. Wichtig"? Antworten


Herbert Jon

26.08.2010, 23:16 Uhr
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Wohin will die Regierung von Pakistan seine Atombomben lenken? Antworten


James Lehm

26.08.2010, 22:06 Uhr
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Herr Harald. Wenn ich fragen darf: was meinen sie mit dem Wort "UNS"? Die EU? Die USA? Oder die Schweiz? März und sich selber? Ja, dann auf... melden sie sich doch für die Green Card und steigen bei den USA ins Kriegsgeschäft ein. Ansonsten abwarten und zuschauen und dabei Fondue essen. Antworten


Ernst Lieffertz

26.08.2010, 21:41 Uhr
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Ach ja, der Iran! Hat laufend, allein in den letzten 100 Jahren mehr als 100 Mal, andere Länder angegriffen und eingeäschert und baut jetzt auch noch Drohnen! Und dann die "Kenntnisse", die westliche Staaten über diese Drohnen erlangt haben! Die bauen da nur Schrott! Genau deshalb wollen wir ja auch "Fachkräfte" von dort anwerben. Damit sie diesen Schrott hier bei uns bauen! Geht es noch? Antworten


Wilhelm Schweizer

26.08.2010, 21:36 Uhr
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@ Hans Harald: Genau! Na dann mal los, nehmen Sie Ihre Armbrust aus dem Schrank und marschieren Sie in Teheran ein! Antworten


Hans Kohler

26.08.2010, 21:32 Uhr
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Was der Iran hier produziert ist sicherlich beunruhigend. Dennoch finde ich eine solche Art der Berichtserstattung nach dem amerikanischem Propagandamuster nicht nur einfach tendenziös; für eine Schweizer Tageszeitung halte ich solche Darstellungen für - gelinde ausgedrückt - befremdlich. Ich wünschte mir, der Verfasser dieses Artikels würde seine Masstäbe auch für Amerika anwenden. Antworten


Michael Meier

26.08.2010, 20:29 Uhr
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Fliegt das Teil überhaupt? Wie landet es wieder heil? Antworten


Mathias Forster

26.08.2010, 20:03 Uhr
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Diese ewigen Hetzereien gegen den Iran gehen mir langsam auf den Senkel! Es gibt nur wenige, die handfeste Interessen haben, einen Krieg gegen den Iran anzuzetteln. Doch in den Medien sieht es immer so aus, wie wenn es die Mehrheit wäre, was einfach so nicht stimmt. Aufpassen, wir haben gelernt aus den Gründen die gegen den Irak aufgetischt wurden! Antworten


Peter Gutknecht

26.08.2010, 19:53 Uhr
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Ein neuseeländischer Ingenieur, Bruce Simpson, hat bereits 2003 eine Drohne für 5000$ gebastelt, und wurde von den USA als Gefahr verstanden und entsprechend vom Geheimdienst schikaniert. Drohnen des Iran sind nicht à priori wirkungslos, ein einziger guter Ingenieur kann so etwas entwickeln. Antworten


Hans Abbühl

26.08.2010, 19:50 Uhr
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Und kein dazu fähiger Staat zerbombt sofort die iranischen Atomanlagen? Antworten


Makrus Meier

26.08.2010, 19:47 Uhr
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Irgendwie erinnert mich das Ding an eine V1 aus dem 2. Weltkrieg. Kann ich wirklich nicht ernst nehmen! Ahmadinejad bleibt ein kleiner Unwichtiger Wicht! Antworten


Lucien Michel

26.08.2010, 19:31 Uhr
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Das Quartett Netanyahu, Yishai, Libermann und Barak können Ahmadinejad auf den Knien danken für dessen hohle aber laute Drohrhetorik. Er ist es der diesen Leuten die Regierungssitze garantiert, quasi Gratisablenkung vom Schlamassel, Skandalen, politischer Verluderung etc. im Innern Israels. Antworten


Stephan Huber

26.08.2010, 19:10 Uhr
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Der Iran hat in den letzten Jahren immer wieder "revolutionäre" Waffen präsentiert. Wohlgemerkt Waffen, aber keine Waffensysteme. Ob zudem die Kompetenz einer vernetzten Operationsführung überhaupt vorhanden ist, bleibt ebenfalls fraglich. Nadelstiche ja, aber operativ wirksame Kampagnen: eher nein. Es ist wohl so, dass die Iranische Armee lediglich ein starkes Image nach innen aufbauen will. Antworten


René Stäuble

26.08.2010, 18:26 Uhr
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Soll einen das nun beruhigen? Es wird Zeit, Staaten wie den Iran und Nordkorea welche die Welt permantent in Angst und Schrecken versetzen, endlich in ihre Schranken zu weisen. Dann könnte man sich eher den wichtigen Problemen auf Erden zuwenden. Antworten


Ernst Strickler

26.08.2010, 18:14 Uhr
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Das sind Marschflugkörper keine Drohne (Fahrgestell fehlt!). Also kommt die Distanz in etwa hin. Aber wen interessiert es was US-Militärexperten „meinen/glauben“. Im Irak wurde kein Atom-Biolabor gefunden, obwohl es DER Kriegsgrund war. Über 200 000 Tote und sogar ca 4500 eigene. Israel wird da unten mit seinen ca 75-400 (so genau weiss das keiner) Atombomben für Ruhe sorgen, wir hören es ja. Antworten


Frank Hofer

26.08.2010, 17:56 Uhr
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Aber Herr Harald. der Westen ist doch schon laengst erreicht. In Europa stehen doch bereits Atomraketen, etc. rum. Die haben wir schon, da brauchen wir nicht auf die des Irans warten. Antworten


Rolf schumacher

26.08.2010, 17:48 Uhr
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Danke für den Bericht. Der Iran ist ein riesiges autarkes Land mit einem enormen Erdölvorkommen. Weshalb sollte also der Iran überhaupt ein anderes Land angreifen. Mir scheint die martialische Rethorik Ahmedinejads völlig unlogisch. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die USA/GBR/Israel ein Interesse daran haben den Iran auch zu kontrollieren. Antworten


Birgit Becker

26.08.2010, 17:32 Uhr
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@ Hans Harald: Wer ist WIR? Die USA, Israel, die EU oder gar die Schweiz? Und was sollen WIR machen? Alles Denkbare endet im Krieg. Wer will ihn verantworten? Wer will u.U. alleine an der Front stehen? Wer wird alles involviert? Bevor Sie also schreiben, die Welt schaue einfach zu, gebe es ein paar zwingede Fragen zu beantworten. Antworten


hans maag

26.08.2010, 17:32 Uhr
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Sieht aus wie eine etwas modernisierte V 1 aus dem 2. Weltkrieg. Antworten


Steven Salgo

26.08.2010, 17:27 Uhr
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Kann die Schweizer Armee ein Paar kaufen damit wir ein Dutzend weniger Kampfjets brauchen? Ein saftige Bonus für den Beamte der diese über die Bühne bringt. Antworten


Peter Schenk

26.08.2010, 17:23 Uhr
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Im Moment ist diese Drohne des arabischen Hitzkopfes tatsächlich nur ein Spielzeug, doch in wenigen Jahren wird sich die Welt jeden Tag mit der potenziellen Gefährdung von Menschen und Ländern durch Raketen, dann jedoch treffsichere, von Extremisten jegwelcher Couleur leben müssen. Jeder gekränkte Staat oder Volksgruppe wird dann zur echten Bedrohung - darum - wehe dem der Wehe tut! Antworten


Martin Holzherr

26.08.2010, 17:18 Uhr
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Ahmadinejads Aufschneiden mit den iranischen Eigenentwicklungen passt gut ins Gesamtbild, dass er der Aussenwelt vermittelt: Der Grossmachtsanspruch ist unverkennbar, die Realität jedoch noch etwas mickrig. Dennoch sind diese Ambitionen jetzt schon jahre- (oder jahrzehnte?)-alt. Die Nachbarn und Israel tun vielleicht doch gut daran, sich vorzusehen. Nicht jeder bellende Hund beisst nicht. Antworten


Hans Harald

26.08.2010, 17:14 Uhr
Melden

Der Westen noch unerreichbar? Ja wie lange wollen wir denn noch zuschauen? Bis er endlich erreichbar ist? Antworten


Hans Iseli

26.08.2010, 16:57 Uhr
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Mir ist sofort aufgefallen, dass das zu 100% ein Marschflugkörper und zu 0% eine Drohne ist. Dass dabei die (kleine) explosive Nutzlast noch aussen angebracht ist, ist schon fast ein Witz. Die kleinen Steuerflächen allein sprechen schon Bände. Zeigt das Niveau Irans, lamentabel! Antworten


Titus C. Wenger

26.08.2010, 16:35 Uhr
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… Und es ist natürlich gut, dass die Drohne Israel nicht erreichen kann, «militärisch praktisch wertlos» ist. Sie könnte ja Tod und Verderben nach Israel tragen - unvorstellbar für den Westen. Andersherum diskutiert man hier «Militärschläge» gegen den Iran, wohlwissend (weil beabsichtigt), dass in einem solchen Fall abertausende Iraner wohl über die Klinge würden springen müssen… Antworten



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