Uno zieht ihre Leute aus Afghanistan ab
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Rund 600 Mitarbeiter der Uno würden für eine Weile an sicherere Orte gebracht, sagte Sprecher Dan McNorton am Donnerstag. Nur Mitarbeiter, die unabkömmlich seien, sollten in Afghanistan bleiben.
Taliban hatten letzte Woche einen Anschlag auf ein Gästehaus der Vereinten Nationen verübt. Bei dem Attentat waren sechs internationale Mitarbeiter ums Leben gekommen. Sie wurden am Dienstag beerdigt.
Nach den Angaben des Sprechers sollen die meisten der ausländischen Vertreter ausserhalb Afghanistans untergebracht werden. Laut einer anderen diplomatischen Uno-Quelle sollen sogar 900 Mitarbeiter abgezogen werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. «Die Uno verringern die Zahl der ausländischen Mitarbeiter von 1300 auf 400», sagte die Quelle. Bei dem Angriff Ende Oktober waren mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen mindestens fünf ausländische Uno-Mitarbeiter.
Die Uno-Mitarbeiter haben einen von einer Resolution des Sicherheitsrates erteilten Auftrag, den Aufbau in Afghanistan zu unterstützen. Sie soll humanitäre Hilfe koordinieren und die Menschenrechtssituation beobachten. Insbesondere hatte die Uno in den letzten Monaten die Aufgabe, die Präsidentenwahlen zu begleiten. (oku/sda)
Erstellt: 05.11.2009, 10:29 Uhr
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