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Japans Ministerpräsident warnt vor griechischen Verhältnissen

Aktualisiert am 11.06.2010

Der neue japanische Ministerpräsident Nato Kan hat vor einer Schuldenkrise griechischen Ausmasses gewarnt. Japan müsse entschieden gegen die Staatsverschuldung vorgehen.

Als ehemaliger Finanzminister mit den japanischen Staatsfinanzen gut vertraut: Nato Kan bei seiner Antrittsrede.

Als ehemaliger Finanzminister mit den japanischen Staatsfinanzen gut vertraut: Nato Kan bei seiner Antrittsrede.

In seiner Antrittsrede im Parlament sagte Kan am Freitag, die zweitgrösste Wirtschaft der Welt könne nicht länger nur Anleihen herausgeben, um seine Schulden abzuzahlen.

Seine Regierung müsse mit drastischen Massnahmen die fiskalische Gesundheit wiederherstellen, darunter eine Steuerreform und Ausgabenkürzungen, sagte der frühere Finanzminister.

Von allen Industrienationen hat Japan die höchste öffentliche Verschuldung: Sie hat nach Angaben des Internationalen Währungsfonds im vergangenen Jahr 218,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts erreicht. (mt/sda)

Erstellt: 11.06.2010, 07:31 Uhr


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