Der Hass der Muslime auf den Westen

In vielen muslimischen Ländern werden Christen verfolgt. Besonders dramatisch ist die Lage im Irak. Ursache ist der Hass der Muslime auf den Westen.

Ein bewaffneter Iraker schützt 2004 den Eingang zur einer christlichen Kirche in Bagdad.

Ein bewaffneter Iraker schützt 2004 den Eingang zur einer christlichen Kirche in Bagdad.
Bild: Keystone

Hass: In Pakistan wurden während des Karikaturenstreits dänische Flaggen verbrannt.

Hass: In Pakistan wurden während des Karikaturenstreits dänische Flaggen verbrannt. (Bild: Reuters)

Kirche mit heiklem Thema

Aktionen für verfolgte Christen

Der Zürcher Kirchenrat will im November die Christenverfolgung in gewissen muslimischen Ländern thematisieren. Kirchenratspräsident Ruedi Reich ist sich bewusst, dass die geplanten Veranstaltungen von den Minarettgegnern im Vorfeld der Abstimmung vom 29. November instrumentalisiert werden könnten. Dennoch wird sich das Kirchenparlament nur fünf Tage vor der Abstimmung mit dem heiklen Thema befassen. Reich weist darauf hin, dass gerade die Kirchen die Minarett-Initiative von Anfang an und unzweideutig abgelehnt hätten.

Die Zürcher Kirche unterstützt in den nächsten vier Jahren die rund 70'000 Christen, die vom Süd- und Zentralirak in die teilautonomen Kurdenprovinzen im Norden geflüchtet sind. Es geht um Projekte von Pfarrer Horst Oberkampf zum Aufbau der Infrastruktur in 70 neu entstandenen christlichen Dörfern. Mit der Aktion «Religion in Würde und Freiheit» fördern sodann 100 Schweizer Kirchgemeinden Dialog- und Friedensprojekte in Indonesien, Nordnigeria und im Sudan. Träger sind die Kantone Aargau, Solothurn, Zug und das Hilfswerk Mission 21.

In Deutschland hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof Wolfgang Huber, die Christenverfolgung im Irak mit ethnischen Säuberungen und Völkermorden verglichen. Er kritisierte die Tatenlosigkeit der Weltöffentlichkeit.

Plötzlich ist Christenverfolgung wieder ein Thema. Experten behaupten, dass noch nie in der Geschichte so viele Christen verfolgt worden sind wie heute. Schätzungsweise 200 Millionen – also jeder zehnte Christ – werden wegen ihres Glaubens diskriminiert: in Nordkorea von den kommunistischen Machthabern, in Indien von fundamentalistischen Hindus. Vor allem in muslimischen Ländern wie Irak, Iran oder Jemen sind Menschenrechtsverletzungen offensichtlich. Seit dem 11. September 2001 und dem von US-Präsident Bush proklamierten «Krieg gegen den Terror» hat sich die Situation der Christen in vielen islamisch geprägten Ländern spürbar verschlechtert.

Christen litten im kalten Krieg

Damit vollzieht sich eine Art Paradigmenwechsel: Noch bis vor kurzem, bis zum Fall der Mauer, hatten Christen vor allem unter dem kommunistischen Staatsatheismus zu leiden. Auch in der Schweiz gründeten kalte Krieger wie die Pfarrer Eugen Voss oder Hansjörg Stückelberger Organisationen wie «Glaube in der Zweiten Welt» oder «Christian Solidarity International», um auf die bedrängten Christen hinter dem Eisernen Vorhang aufmerksam zu machen. Heute hat sich die Situation der Christen dort stark verbessert und in nach wie vor kommunistischen Ländern wie China, Vietnam oder Kuba ebenfalls merklich entspannt. Umso mehr gibt die Bedrängnis der Christen in muslimischen Ländern zu reden.

Es sind weniger die privaten Organisationen am rechten Rand der Kirchen, welche auf dieses Problem aufmerksam machen, sondern die Landeskirchen selber, der Schweizerische Evangelische Kirchenbund, die Bischofskonferenz und verschiedene Kantonalkirchen. Schon im Mai hatte der Evangelische Kirchenbund das Impulsprogramm «Solidarisieren und Handeln» den «diskriminierten und bedrängten Christen in der Welt» gewidmet und das Problem so thematisiert.

Verschiedene Arten der Bedrängnis

Umgekehrt fühlen sich gewisse kirchliche Organisationen bemüssigt, aus politischer Korrektheit die Situation der verfolgten Christen zu verschweigen oder diese selber dafür verantwortlich zu machen, weil sie in jenen Ländern missionierten. Sie blasen mitunter ins gleiche Horn wie muslimische Funktionäre, die teilweise reflexartig behaupten, Christen seien in islamischen Staaten gleichgestellt und über ihre Bedrängnis wisse man nichts Genaues.

Tatsächlich gibt es, je nach Land, verschiedene Arten der Bedrängnis: Die Skala reicht von sozialer und rechtlicher Benachteiligung bis zur Einengung der Kultusfreiheit auf die Privatsphäre, vom Verbot der Mission bis zum Verbot von theologischen Bildungseinrichtungen, Bibeln und christlichen Symbolen, von Vertreibung und Entführung bis zu Inhaftierung und sogar Tötung von Christen. Oft wäscht der Staat seine Hände in Unschuld, weil nicht er als Verfolger auftritt. Das tun Hassprediger und der aufgewühlte Mob.

Systematischer Terror im Irak

Von einer eigentlichen Christenverfolgung, der grössten der Gegenwart, spricht man heute im Irak, einem Land, das eigentlich einen grossen Reichtum an Minderheiten und Religionen kennt. Die Christen, die vor allem zur chaldäisch-katholischen, aber auch zur syrisch-orthodoxen Kirche gehören, haben auf dem Gebiet des heutigen Irak eine jahrtausendealte Kulturgeschichte. Plötzlich aber sagt man ihnen, sie gehörten nicht mehr dazu.

Seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein sind die Lebensbedingungen im Land katastrophal. Der schlimme Krieg von 2003 hat den ganzen Irak durcheinandergebracht. Vor allem die Christen sind seither einem systematischen Terror von islamistischen Gruppen und kriminellen Banden ausgesetzt. Schlagzeilen machen bestenfalls Einzelfälle von Persönlichkeiten wie des von Rebellen verschleppten chaldäisch-katholischen Bischofs Paulos Faraj Rahho in Mosul.

Über 40 Kirchen wurden bisher im Irak zerstört. Christen werden bedroht, überfallen, vertrieben, entführt und ermordet. In Dora, Bagdad und teilweise auch in Mosul leiden die Christen unter regelrechten religiösen Säuberungskampagnen. Die Folge ist ein beispielloser Exodus.

Während es 1987 im Irak noch 1,4 Millionen Christen gab, ist ihre Zahl bis 2008 auf weniger als 400'000 zurückgegangen. Tausende sind als Binnenflüchtlinge in den Norden unterwegs. Viele leben in den Flüchtlingslagern Syriens und Jordaniens. «Islamistische Gruppierungen wollen die Christen aus dem Land vertreiben und ihnen weismachen, dass der Irak nicht ihre Heimat ist», sagt Horst Oberkampf, Pfarrer der Landeskirche Baden-Württemberg, welcher seit 1991, zunächst von der Südosttürkei her, den Irak bereist. Der Geistliche setzt sich dort mit einer Solidaritätsgruppe für den Erhalt des christlichen Lebens ein – auf immer stärkerer Basis: «Wir arbeiten mit der bayerischen Landeskirche zusammen und versuchen, andere Kirchen, auch schweizerische, mit ins Boot zu nehmen», was zu gelingen scheint. Angesichts der prekären Situation plädiert die deutsche Bischofskonferenz für eine grosszügige Lösung bei der Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak.

Verbote und Einschränkungen

Eine besondere Einschränkung der Religionsfreiheit ist in Eritrea festzustellen und in Saudiarabien, wo der zur Staatsdoktrin erhobene fundamentalistische Wahhabismus die Religionsfreiheit prinzipiell ablehnt. Verboten ist die öffentliche und selbst die private Ausübung der christlichen Religion. Das Königreich will als Heimatland des Propheten den Islam in religiöser Reinheit bewahren.

Im Iran, Sudan und in Malaysia wird Konversion oder Apostasie, also die Abkehr vom Islam, prinzipiell mit dem Tod bestraft.

In Ägypten und der Türkei werden Christen eher sozial ausgegrenzt. Die Kopten, eine alteingesessene christliche Minderheit in Ägypten, die mehr als zehn Prozent der Bevölkerung stellt, sind im Umgang mit den Behörden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert – obwohl Staatspräsident Hosni Mubarak offiziell von Gleichbehandlung redet. Speziell im letzten Jahr kam es zu mehreren gewaltsamen Übergriffen von muslimischen Bruderschaften auf Christen.

In der Türkei, wo die Religion durch den (laizistischen) Staat kontrolliert wird, leben heute nur noch 0,15 Prozent Christen. Sie haben zahlreiche Repressionen zu erdulden. Der katholische Bischof Luigi Padovese von Anatolien klagt, er könne das Haus nur mit Polizeischutz verlassen und dürfe an der Paulus-Stätte in Tarsus keine Kirche bauen.

Die von der Europäischen Union geforderte Wiedereröffnung der 1971 von türkischen Behörden geschlossene orthodoxe Hochschule in Chalki wurde im Februar erneut von der Regierung als «verfassungswidrig» abgelehnt. Gegen das Kloster Mor Gabriel in Tur Abdin sind mehrere Prozesse in Gang, weil die türkische Regierung dessen Besitz enteignen und dort ein Museum bauen will.

Christen sind Aggressoren

Pfarrer Horst Oberkampf erlebt, wie der Krieg alte Feindbilder zementiert: «Islamisten werfen den Christen vor: Ihr seid Feinde aus dem Westen, ihr habt den gleichen Glauben und steckt unter einer Decke mit den Amerikanern.» So hätten die Christen, speziell jene, die bei den Amerikanern gearbeitet hätten, zu erdulden, was im Grunde auf die Amerikaner gemünzt sei. Oberkampf hat das Gefühl, dass im Nahen Osten Christen gegenwärtig nicht willkommen seien, weil sie als Aggressoren gälten und zu sehr mit dem Westen verbandelt seien.

Im Irak wollen die Islamisten laut Oberkampf allein bestimmen, wie ihr Land aussehen soll. Insbesondere seit Oktober 2005, als sich der Staat eine neue Verfassung gab und die Scharia als einziges Rechtssystem einführte, verlangen die Islamisten, dass die Christen werden wie sie: «Frauen sollen sich verschleiern», so Oberkampf. «Gehen sie unverschleiert auf die Strasse, sind sie im Prinzip vogelfrei. Und Händler können bestimmte Waren wie Alkohol nicht mehr verkaufen.»

Dass die Christen im Irak an ihrer Misere selber schuld seien, weil sie missionierten, ist Oberkampf zufolge völlig an den Haaren herbeigezogen. Natürlich gebe es evangelikale Gruppen, die sich missionarisch betätigten. «Das sind aber nicht die alteingesessenen Christen, sondern neue Einwanderer aus Nordamerika, welche die Christen aus den alten Kirchen herauszubrechen versuchen.» Viele alteingesessene Christen fühlten sich von den amerikanischen Missionaren bedrängt.

Die evangelikalen Missionare hatten sich im Irak während des internationalen Embargos von 1991 bis 2003 unter dem Deckmantel humanitärer Organisationen niedergelassen. Laut Oberkampf «wollen sie die Muslime bekehren und schaffen dadurch Misstrauen und Unheil». Mit Sozial- und Bildungsprojekten ködern sie auch die verunsicherten Christen. Pfarrer Oberkampf: «Menschen in Not klammern sich an jeden Strohhalm.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.10.2009, 13:59 Uhr

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138 KOMMENTARE

Gordon Elena

03.11.2009, 14:03 Uhr

Islam bedeutet Frieden. Ausser man ist kein Moslem. Es ist die Ironie des Schicksals, dass Europa nach Jahrhunderten erbittertem Kampf für eine Trennung von Staat und Kirche des Kämpfens müde geworden ist und mit einer falsch verstandenen Toleranz nun einer weiteren in ihren Grundzügen höchst intoleranten und rückständigen monotheistischen Religion Tür und Tor öffnen.


Cristina Zingg

26.10.2009, 19:59 Uhr

Ein sehr guter Artikel, welcher einmal die Gegenseite aufzeigt. Denn nicht nur die Muslime werden in unseren Breitengraden nicht vollständig akzeptiert, sondern auch Christen im näheren oder ferneren Osten. Doch dieses Problem löst die Minarettinitaitve nicht. Mit der Ablehnung dieser Initiative können wir beweisen, dass wir fortschrittlich und weltoffen in kulturellen und religiösen Fragen sind!


Florian Leuthardt

21.10.2009, 16:03 Uhr

Ich warne und sage nur: Keine Toleranz den Intoleranten! Wie sagte doch der selbsternannte Kalif von Köln: Wer Moslem ist, kann kein Demokrat sein. Wer Demokrat ist, kann kein Moslem sein.


Mohamed Hocin

21.10.2009, 15:07 Uhr

1- Die Verfolgung der Christen ist kein Argument für die Minaretten Initiative. Die Schweiz sollte sich nicht auf dem gleichen Niveau herablassen 2- Der Artikel schildert Aspekte der Intoleranzen in einige muslimische Länder (Auch wenn die Lage in vielen anderen islamischen Länder anders ist) . Für mich ist Analphabetismus und Armut aber nicht die Religion per se die Wahren Gründe.


Michael Ammann

21.10.2009, 12:22 Uhr

Die europäischen Christen müssen eh nicht verfolgt werden, da sie aussterben, weil sie sich, abgesehen von ein paar Extremisten praktisch nicht mehr reproduzieren.


Pat Merz

20.10.2009, 16:38 Uhr

Toleranz und Nächstenliebe hören bei mir in dem Moment auf, wo diese Eigenschaften ausgenützt, oder zumindest nicht erwidert werden. Wenn muslimische Extremisten beweisen können, dass auch sie gegenüber nicht-Moslems tolerant und nächstenlieb sein können, bin ich absolut zufrieden. Ansonsten sehe ich keinen Grund, im Westen auch tolerant und nächstenlieb ihnen gegenüber zu sein.


Peter Meier

20.10.2009, 15:49 Uhr

Am bekanntesten Berg der Sahara, dem 2780m hohen Assekrem, steht ein katholisches Kloster. An der bekanntesten Einkaufsstrasse Algiers steht als einziges religiöses Gebäude die Kathedrale Sacre Coeur. Einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt ist geschmückt mit der wunderschönen Notre Dame d'Afrique. Im ostalgerischen Annaba wurde die Basilika auf dem einzigen Hügel erbaut. Und bei uns?


Annette Walder

20.10.2009, 15:33 Uhr

Es freut mich sehr, dass sich der Zürcher Kirchenrat jetzt ebenfalls für die verfolgten Christen in islamischen Ländern einsetzt. Seit über 30 Jahren engagiert sich Christian Solidarity International (CSI) für Religionsfreiheit und insbesondere für verfolgte Christen. Mein Wunsch ist, dass endlich auch die Muslimorganisationen in der Schweiz den Islamismus in ihren Heimatländern klar verurteilen.


Ruedi Brenniger

20.10.2009, 15:28 Uhr

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben,..Sure 9, 29. Diese Naivität den Islam per se als friedliebende Religion zu bezeichnen. Von Einzelfällen zu sprechen und dabei auszublenden, dass in 2 Dutzend Islam. Staaten Christenverfolgung geduldet oder gefördert wird.


Meier Peter

20.10.2009, 15:24 Uhr

Wie einfach ist es doch, den Menschen Angst einzujagen, um sie so besser regieren zu können. Ein boulevardesker Artikel, in dem extreme Beispiele verallgemeinert werden, genügt, und schon sind die Fronten geschaffen. Und diejenigen, die von diesen Fronten profitieren, lachen sich wieder mal ins Fäustchen, wie einfältig der Normalbürger doch ist.


Francis Gibel

20.10.2009, 15:23 Uhr

Fanatische Minderheiten, Extremisten, Religionsführer und sogenannte Staatsmänner schüren Unfrieden und Krieg - die Welt-Geschichte beweist dies immer wieder und leider haben nur ganz wenige nachhaltige Lehren daraus gezogen. Schade, dass wir Menschen immer mehr Reglemente, Gesetze, Abgrenzungen suchen, damit die Freiheit verlieren und dazuden gesunden Menschenverstand ausschalten! Schade-schade!


Franz Brunner

20.10.2009, 15:22 Uhr

@Camenisch--solange die muslime in minderheit sind, werden sie sich friedliebend geben--DIESEN EINDRUCK gewinnt man in berlin (und noch ein paar anderen deutschen städten) allerdings nicht


Roger Miller

20.10.2009, 15:21 Uhr

Herr Camenisch: Schön, wie sie uns mit ihrem Beitrag zeigen, dass sich auch Westler schnell provozieren lassen und zu Fanatismus neigen.


Joseph Arnold

20.10.2009, 15:05 Uhr

Hass, Gewalt und Rache stammen nicht von Mohammed. Diese Eigenschaften entspringen dem puren Neid der Islamisten auf den reichen Westen. Und Fortschritt entsteht durch Meinungs-, Kritik- und und Religionsfreiheit, durch die Synnergie weiblicher und männlicher Schulung, Bildung, Intelligenz und Kreativität. Eigenschaften, die im Islam mehr oder weniger unterdrückt werden und den Fortschritt hemmen.


Ernst Bolliger

20.10.2009, 14:57 Uhr

@alle die sich eine Welt ohne Religion wünschen. Das Problem am ganzen sind nicht Religionen, Atheismus ist übrigens auch eine Glaubensüberzeugung, sondern die schlechten Eigenschaften der Menschen ! Wir ALLE kennen doch Neid, Missgunst, Ueberheblichkeit, Rechthaberei, Lügen, Intrigen, Mobbing, die Liste lässt sich beliebig verlängern. Setzen wir hier bei uns an die Welt zu verbessern.


Jonas Frölicher

20.10.2009, 14:52 Uhr

@Lina Hug: Ihr Kommentar trifft es 100%ig auf den Punkt. Jedes Kind im Schulalter lernt doch "Wenn dein Brüederli dir verbietet mit seinem Legohüsli zu spielen, heisst das nicht dass du ihm auch verbieten musst mit deiner Briobahn zu spielen!" Also was soll das ganze Gerede überhaupt von "wenn die im fernen Osten Kirchen verbieten, verbieten wir halt Minarette?" Bitte mal überlegen!


Lucien Michel

20.10.2009, 14:50 Uhr

Offensichtlich gibt es auch hierzulande selbsternannte 'Gotteskrieger', Mujaheddin,Kreuzritter, Ajatollahs etc. die 'fremde' religiöse Symbole (zB Minarette) verbieten wollen und unser Land damit in den erlauchten Kreis von Pakistan, Afghanistan, Saudi-Arabien, Iraq, Iran, Sudan und Malaysia etc. einzubringen versuchen.


Franziska Hess

20.10.2009, 14:50 Uhr

naja mir ist es eigentlich egal ob christen verfolgt werden da ich von keiner religion etwas halte, ich finde religionen schlichtweg überflüssig, da es dauernd nur deswegen krieg und streit gibt. aber ich finde es schlimm dass man jemanden jagt nur aufgrund vom glauben....immerhin leben wir nichtmehr im mittelalter wo die hexenjagd gang und gäbe war!


Michael Schneider

20.10.2009, 14:36 Uhr

übertragen auf die Schweiz heisst das eben: Es gibt keine Symetrie des Untrechts (wenn ihr nicht dann wir auch nicht gbits nicht) Es gibt wohl in Zukunft auch kein "wir" und "ihr" mehr. Es ist wirklich und endlich an der Zeit, dass wir klare integrationsrichtlinien mit echten Perspektiven für alle setzten Punkt. und ja nicht schon wieder ein 24 Kantönli wischiwaschi. Merci


Daniel Moser

20.10.2009, 14:36 Uhr

Nicht überall ist der Islam untolerant. In Senegal laden Muslime Christen zum Ramadan ein - und Christen die Muslime zum Weihnachtsfest. In Bandiagara, einem muslimischen Zentrum in Mali, hört man neben dem sunnitischen und dem schiitischen Muezzin am Sonntag die Glocken vom Kirchturm der katholischen Kirche. Wegen seines Glaubens versteckt sich in diesem Lande niemand.


Peter Stoner

20.10.2009, 14:35 Uhr

Ich würde es nicht "Hass des Islam auf den Westen" nennen, sondern eher "Hass des Islam auf Ungläubige". All jene, welche argumentieren, dass Bush oder "der Westen" die Wurzel des Uebels sind, haben a) den Qur'an nie gelesen und b) nie in einem muslimischen Land gelebt. Ich hab 8 Jahre in Indonesien verbracht, vormals "moderat" islamisch, jetzt immer extremer, gegen ungläubige Indonesier gerichtet


Reto Jeker

20.10.2009, 14:34 Uhr

Muslime sind doch Menschen! Menschen, die Kinder bekommen, die sie lieben, die friedlich leben wollen! Wir wir! Nur gewisse Kreise wollen diesem menschlichen grundsätzlichen Frieden ein Ende machen: Muslime leiden im Irak u. Pakistaun unter den Al-Kaida-Terroristen und unter Islamisten! Und was leidet die MEHRHEIT der Schweizer unter dieser unsäglichen Hassanstiftung einer gutfinanzierten SVP!


Alain Mohler

20.10.2009, 14:33 Uhr

Ist die Religionsfreiheit wirklich ein so hohes Gut wie wir (und vor allem unsere Rechtssprechung) immer meinen??? Ich denke nicht, die Religionsfreiheit wird total überbewertet. Die Geschichte zeigt, dass Kriege und Terror oft einen religiösen Hintergrund haben. Wir sollten endlich daraus lernen, auch wenn es gegen den Mainstream ist.


maurus candrian

20.10.2009, 14:24 Uhr

@ k. brändli et p. müller: wer führt hier und jetzt mehrere völkerrechtswidrige kriege gegen grossmehrheitlich islamisch geprägte länder, die bis jetzt über 2 mio opfer gefordert haben? ja wer? es sind die christlichen usa und ihre christlichen vasallen. anerkennen sie bitte die fakten und machen sie nicht geschichtsfälschung. im übrigen denke ich, dass eine welt ganz ohne religionen besser wäre


peter ess

20.10.2009, 14:10 Uhr

"im gegesatz zu uns sind die muslime einfach zu provozieren und neigen zum fanatismus" ' so ganz im Gegensatz zu Ihrem Namensvetter, Hr Camenisch?


Peter Bauer

20.10.2009, 14:06 Uhr

Was ich grundsätzlich vermisse: Ein klares Bekenntnis aller islamischen Staaten, Parteien, Kirchenführer usw. gegen die Gewalt. Es geht nicht an, dass zB "ungläubige Hunde" getötet werden müssen. Dasselbe gilt auch für die USA usw. Gewalt ist keine Lösung. Doch dafür müssen eben Gesetze angepasst/geändert werden und den Koran ersetzen. Doch das traut sich niemand in der islamischen Welt. Leider...


Rafael Benz

20.10.2009, 14:05 Uhr

Ob sich all die, die sich aus rein wirtschaftlichen Gründen so für Minarette einsetzen wohl schon mal mit der in diesem Artikel behandelten Thematik auseinander gesetzt haben? Ist ihnen unsere Christliche, Schweizerische, Kultur und Herkunft absolut egal, wenn dafür Kasse klingelt und Millionen zufliessen? Oder geht es denen wirklich nicht darum? Wäre sehr sehr positiv, wenn ich unrecht hätte.


Peter Bauer

20.10.2009, 14:03 Uhr

@Rolf Schumacher: Ist so... Religion hat in den Gesetzen nichts zu suchen. Solange Menschen getötet werden, "nur" weil sie von sich aus sich aus ihrer Religionsgemeinschaft entfernen um in eine andere zu gehen, Frauen getötet werden, weil sie sich scheiden lassen wollen, Leute nicht ins Kino dürfen oder sonst per Anschlag getötet werden usw. frage ich mich schon, wie weit es noch kommen wird.


Roland Vetsch

20.10.2009, 13:57 Uhr

Da zeigt es sich wieder einmal, dass das grösste Problem der Menschheit die Religionen sind. Ohne Religionen hätten wir vermutlich eine bessere und friedlichere Welt. Sinnlose Streitereien, wer den besseren Glauben oder besseren Gott hat. Dazu kommen auch die Kämpfe innerhalb der gleichen Religion (Katholiken/Protestanten, Schiiten/Sunniten usw.). Es lebe das Freidenkertum ohne jeglichen Dogmen.


Simon Keiser

20.10.2009, 13:52 Uhr

Dieser Bog steht sinnesgemäss dafür, was die Religionen uns Menschen gebracht haben: endlose Diskussionen, Diffamierung, Hass, Krieg usw. ob Christen, Moslems, Juden predigen Toleranz, leben aber offensichtlich das Gegenteil. Auch Bush hat unter "Gottes Segen" einen Krieg angefangen. Aber wie in der Politik geht vieles schnell vergessen, wenn's der eigenen Sache dient.


tatiana koschaler

20.10.2009, 13:47 Uhr

Komisch, dass die Religionsfrage plötzlich wieder die Gemüter erhitzt. Religion ist eine private Sache und sollte es auch bleiben. Damit sind wir die letzten 50 Jahre nicht schlecht gefahren.


jean-pierre neidhart

20.10.2009, 13:32 Uhr

Christen, Islamisten, Unglaeubige etc. Am ganzen Schlamassel sind nicht die normalen Leute Schuld, sondern ausschliesslich die Religionsfuehrer und Politiker beider Seiten. Diese Menschen schueren den Hass unter den Voelkern und verdienen eigentlich keinen Respekt mehr.


Rüdiger Kraus

20.10.2009, 13:27 Uhr

Die Religionsfrage an sich ist mir schon zu perfide.Aber Leute die sich ernsthaft fragen ob die Muslime darauf verzichten werden,via Muezzin zum Gebet aufzurufen, wenn dann mal das Minaret steht,sind echt so etwas vo "näb dä Schuäh".Das wäre als würde man von einem fleischfressenden Tier erwarten würde,dass es nur noch Pflanzen frisst(nahezu unmöglich).Und das Beispiel von D hat es ja gezeigt...


Jan Sommer

20.10.2009, 13:25 Uhr

Das Minarett ist für mich nicht ein religiöses Symbol, sondern ein politisches. Warum sollte das Minarett unter die Religionsfreiheit fallen, die Burka, der Muezzin, das Schächten von Tieren aber nicht? Mir scheint hier eine Scheinlinie gezogen, was zur Religionsfreiheit gehört und was nicht. Für mich ist ein Minarett ein politisches Machtsymbol, ohne Wurzeln in der Schweiz.


Pius Müller

20.10.2009, 13:25 Uhr

an maurus candrian: Vor 60 Jahren haben Deutsche Juden ermodert.........? Hören Sie doch auf mit Verantwortung an Leute verteilen, die damals gar nicht gelebt haben. Vor 40000 Jahren haben.......... Und was haben Sie persönlich gestern?


Adrian Schlageter

20.10.2009, 13:23 Uhr

An alle Schlechtmenschen: Na klar! Wir verhindern den Bau von Minaretten und gebieten so dem Islamismus Einhalt. Das wird denen eine Lehre sein! Schöne, einfache Welt. Ich Tarzan, Du Jane! Gewisse Statements sind an Einfältigkeit kaum zu überbieten...


Leo Nauber

20.10.2009, 13:21 Uhr

Egal wo und wie oft in muslimischen Ländern Natur-, Kriegs- oder sonstigen Katastrophen eintreten, der christliche Westen spendet und spendet und spendet - ohne Vorurteile. Soll mir einer erklären, warum dann der Christ, der ja gerade aus Gottesliebe heraus spendet so schlecht gegen Moslems sein soll. Gibt es überhaupt ausser Gottesliebe einen Grund, Ferne Menschen zu unterstützen, statt Egoismus?


Kurt Hauser

20.10.2009, 13:19 Uhr

Man muss immer den Anfängen wehren, siehe zB Einwanderung, die lässt sich auch nicht mehr stoppen!!!


Marc Neumann

20.10.2009, 13:19 Uhr

Es stimmt, es gibt kein einziges muslimisches Land, in dem Demokratie, Religionsfreiheit, Minderheitenrechte, die rechtliche Gleichstellung von Schwulen, Antidiskriminierungsgesetze, Gender Mainstreaming etc. verwirklicht wäre. Trotzdem sollten wir keine Angst vor zu vielen muslimischen Einwanderern haben. Denn es sind nur die demokratisch und am edelsten gesinnten Muslime, die zu uns kommen.


Kurt Brändli

20.10.2009, 13:09 Uhr

Herr maurus candrian, es mag sein, dass die Stimmungsmache gegen den Islam anstössig ist, aber die von Ihnen aufgezeigten Verfehlungen von Christen liegen in der Vergangenheit. Der obige Artikel bezieht sich jedoch auf jetzt und heute und da wird nicht mehr im Namen Christi sondern eher im Namen von Allah vertrieben, gequält und gemordet.


Paul Weber

20.10.2009, 13:07 Uhr

Wieso bin ich aus Sicht des Islam ein "Ungläubiger" sofern ich kein Moslem bin ? Ich Gott nicht für alle Menschen, Tiere usw. der gleiche.....?


Rolf Schumacher

20.10.2009, 13:04 Uhr

1. Danke Peter Bauer sehe ich auch so. 2. @Michael Steffen. Islam heisst Gotteshingabe. Diese Hingabe wird vor allem im Sufismus sehr tief praktiziert. Ziel ist eins zu werden mit dem Licht Gottes, der stärksten Kraft, der Liebe. Der Aufruf zum Jihad ist immer pervers. Aber auch Joel 4.9 ruft in der Bibel zum heiigen Krieg auf. Wir sollten die Bücher sein lassen und friedlich miteinander leben.


Melanie Meni

20.10.2009, 12:59 Uhr

Mein Vater als Armenier in der Türkei aufgewachsen und meine Grosseltern noch in Istanbul lebend,können ein Lied von den Übergriffen der Muslimen auf Christen singen. Heute noch sind solche Übergriffe an der Tagesordnung. Ich bin keine Glaubensfanatikerin aber glücklich in einem Christl. Dem. Land zu wohnen !! Ich glaube Christen und Moslems werden nie friedlich im selben Land leben können!!


Renate Traber

20.10.2009, 12:49 Uhr

Erfreulich einmal im Tagi solch einen Bericht zu lesen. Normalerweise wird uns ja das Multikultidasein als himmlisches Geschenk verkauft. Wer im Alltag mit Muslimen zu tun hat, weiss, dass sie in einer fortschrittlichen Gesellschaft nie integriert werden können. Integration bezieht sich nicht nur auf die Sprache, sondern auf ein abgestimmtes Verhalten zum Gastgeber.


Marvin Heider

20.10.2009, 12:46 Uhr

Wir können hier lange über den Inhalt und die Auslegung des Korans diskutieren. Für mich gilt "Islam is, what Islam does" - und das bedarf keiner weiteren Erklärung.


Gisela Niedermann

20.10.2009, 12:41 Uhr

Jedermann weiss, dass der Krieg der Kulturen weltweit voll im Gange ist. Nur unsere Gutmenschen hierzulande glauben, mit Tatsachen verwischen den Frieden erhalten zu können. Augen auf und realistisch die Entwicklung verfolgen und vor allem dem wachsenden Islam Einhalt gebieten. Ja zur Initiative.


peter ess

20.10.2009, 12:38 Uhr

welches eine Minderheit an Muslimen mit beachtlicher Macht hat, zu Terror und Krieg ( ... Indien ....): a) Mahatma Gandhi wurde von einem Hindu getoetet, Indira Gandhi von einem Sikh und ... Rajiv Gandhi, wahrscheinlich von Hindu Tamilen. In Indien lebt sich gefaehrlich ... als Autofahrer, Indian Airlines Passagier etc aber der % dass ein Christ von einem Muslim 'bedraengt' wird, ist klein.


Samuel Samuel Gerber

20.10.2009, 12:37 Uhr

Für diejenigen unter Euch, für welche Multi-Kulti vorallem aus einem Besuch in einer Döner-Bude besteht, hier ein Wink zur Erinnerung: Der türkische Premier Erdogan hat am 10. Februar in der Kölner Fussball Arena vor tausenden Türken gesagt "Es gibt kein Problem, das wir mit Gottes Hilfe nicht überwinden können" und "Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"! Noch Fragen?


Eliane Burkhalter

20.10.2009, 12:36 Uhr

Ich werde ganz bestimmt ein Ja in die Urne legen, die Religionsfreiheit ist in der Schweiz bereits gewährleistet. Und wer den Versprechungen glaubt, dass nie, aber auch nie ein Muezzin vom Minarett rufen wird, der glaubt an den Storch. Viele wollen nicht sehen, was mit der Zwängerei ein Minarett haben zu wollen, verbunden ist, nämlich die Machtdemonstration und die Unterwerfung der Christen der CH


Mehmet Besler

20.10.2009, 12:35 Uhr

WIr Schweizer Muslime hassen den Westen nicht. Somit ist der TItel schon irreführend. Auch sind wir genausowenig verantwortlich für die Aussagen oder Taten irgendwelcher Menschen in der Welt, Gruppierungen oder Regierungen und sie vertreten uns auch nicht!! Und wir verurteilen auch seit jeher Unterdrückung und Diskriminierung wo auch immer.


Florian Leuthardt

20.10.2009, 12:32 Uhr

Offensichtlich wird hier von den Moslems als auch von hier ansässigen verblendeten Gutmenschen mit zweierlei Mass gemessen. Wir sollen schön brav differenzieren und den islamischen Terrorrismus und Lebenstil tolerant individualisieren, während die meisten moslemischen Ländern pauschalisieren und in erster Linie Unschuldige plagen. Wie lange ducken wir uns vor dem damit aufgewerteten Islam?


majo naef

20.10.2009, 12:31 Uhr

Die Zeitbombe Muslime tickt in Deutschland. Viele Harz4ler sindschlecht ausgebildete türkische Muslime. Wer glaubt das schwappt dann nicht in die Schweiz hinüber irrt sich gewaltig. Glaube nicht, dass diese Muslime dann denken - ach ihr braven Schweizerlein habt uns Muslime immer tolleriert.


Max Minder

20.10.2009, 12:31 Uhr

@Rene Wetter: Lieber Herr Wetter. Der gegenwärtige Zustand ist nicht unveränderbar. "Was noch nicht ist kann mit der Zeit werden". Darum wehret den Anfängen. Minarette sind Symbole der Macht und Unterdrückung aus einer anderen "Kultur". Wenn wir unsere Zivilisation positiv weiterentwickeln wollen dürfen wir keine rückständigen Ideologien bzw. deren Sympole tolerieren. Desshalb nein zu Minaretten.


Hans Rüttimann

20.10.2009, 12:27 Uhr

Der Titel sollte ergänzt werden mit Der Hass der Muslime auf die Inder (Attentate in Bombay) Der Hass der Muslime auf die Thailänder (Kriegszustand in den südlichen Provinzen) Der Hass der Muslime auf die Filipinos (Kriegszustand im Süden des Landes) Der Hass der Muslime auf die Han-Chinesen ( Unruhen in Xinjiang) Kurz: Der Hass der Muslime auf die Ungläubigen, und der wurzelt im Koran!


maurus candrian

20.10.2009, 12:26 Uhr

in den letzten 2000 jahren wurden durch den "christlichen" kulturkreis über 200 millionen menschen ermordet, alleine gegen 90 mio indianer auf dem amerikanischen doppelkontinent, kolonialkriege, kreuzzüge, hexenverbrennungen, 2 weltkriege etc. etc. der "christliche" kulturkreis hat insgesamt ganz klar am meisten verbrechen begangen. die stimmungmache gegen den islam ist nur primitiv und widerlich


Paul Linder

20.10.2009, 12:14 Uhr

Auch hier kommt die Weltformel klar zum Ausdruck: Je religiöser, umso verblendeter! Eine Schande, was all die Gruppen aus der Religion gemacht haben. Jede will die einzig wahre besitzen usw., erinnert auch stark an Nazi-Allüren, völlig verquere Ansichten wider die Natur. Jene, die diesem Wahn abgeschworen haben, sind wieder mehr gefährdet und müssen sich dagegen wehren.


Martin Kramer

20.10.2009, 12:12 Uhr

@Eugen Fischer.. Zitat.: "Die Zeiten der Kreuzzüge sind vorbei" ...ist es das wirklich???? Genau solche Aussagen die Bush damals gemacht hat.. der Irakfeldzug sei ein Heiligerkreuzzug schürt die Gewalt und den Hass gegen den Westen. Bevor wir andere verurteilen müssen wir uns fragen wieso gibt es so einen Hass.. Die Muslime wurden von den westlichen besetztern Jahrhundertelang unterdrückt..!!


Adrian Schlageter

20.10.2009, 12:09 Uhr

Die Religion ist ein Instrument der Macht - sie war es schon immer! Machthaber machen sich das Bedürfnis der Menschen nach Mystik zu Nutze. In Wirklichkeit geht es immer in erster Linie um ökonomische Interessen, um Einfluss. Das Aufbegehren des Ostens im Kampf um die Ressourcen ist legitim, doch der Westen verteidigt seinen Status, was eine gegenseitige Annäherung unwahrscheinlicher denn je macht


Heinz Schwo

20.10.2009, 12:06 Uhr

Seit Jahren berichten evangelikale Organisationen wie OpenDoors oder Christian Solidarity International über die Christenverfolgung. Die Kirchen erst jetzt vermehrt auf die Problematik eingegangen. Ganz engagiert ist z.b frau Claudia Bandixen Kirchenratspräsidentin der ref.Landeskirche Aargau ...einfach Super! Schlimm ist es u.a. z.Zeit in Nigeria wo Christen richtiggehend abgeschlachtet werden


Andreas Hirschi

20.10.2009, 12:01 Uhr

@Ronald Meier Ganz Ihrer Meinung! Ich will niemandem die Religion gleich welcher Richtung verbieten. Nur sollten Strenggläubige den Stellenwert in der Oeffentlichkeit und im Umgang untereinander überdenken. Wenn Glauben über geltendes Recht, Ordnung und Kultur gestellt wird, schwindet die Akzeptanz bei vielen Andersdenkenden der Region. Keine Macht der Religion denn Glauben heisst nichts Wissen!


Karin Gut

20.10.2009, 12:01 Uhr

@Corinne Anderegg: Wenn es in den islamischen Gegenden der Welt so schön zu leben ist wie Sie sagen, wieso strömen die Menschen dann zu uns?? Am unangenehmsten empfand ich in islamischen Gegenden das allgegenwärtige Geschlechter-Zweiklassen-System.


georg fischer

20.10.2009, 12:00 Uhr

Demnächst haben wir Minarette, Moscheen, Buddistische Klöster alles im Sinne der Religionsfreiheit. Das geht eindeutig zu weit. Reise ich in islamisch, buddistisch etc geprägte Länder, verhalte ich mich entsprechend und zeige Respekt. Reisen Leute aus diesen Ländern in die Schweiz, erwarte ich dass diese das selbe tun, sie respektieren unsere Werte und (religiöse) Kultur, stellen keine Ansprüche.


roland raux

20.10.2009, 11:59 Uhr

Leider gibt es in jenen Ländern wo Christen verfolgt werden, keine Horden von naiven Gutmenschen wie hier in der Schweiz.


lukas lash

20.10.2009, 11:58 Uhr

Frage: Warum kommt es in praktisch jedem Land, welches eine Minderheit an Muslimen mit beachtlicher Macht hat, zu Terror und Krieg (Indonesien, Philippinen, Sudan, Somalia, Algerien, Indien, Russland, usw.)?? Wer das Leben des "perfekten" Moslems Mohammed studiert hat (in den Hadithen), kann unmöglich von einer Religion des Friedens sprechen...wie kann man so blind sein?


Bernhard Bosshart

20.10.2009, 11:57 Uhr

Endlich, nach Jahren öffentliche Information was wirklich abgeht. Analog wars mit den Raketen (Hamas,Libanon,Gaza) nach Israel hinein (3000 jährlich), und selbst die UNO wusste es lange bevor es 'knallte'. Es ist der Streit "Liebe Deine Feinde" contra "Töte, wer sich nicht freiwillig unterwirft. Wer das letzte, das Strategiebuch, der Bibel kennt weiss und frägt sich: Wer ist 'der falsche Prophet'


Robert Bartuma

20.10.2009, 11:56 Uhr

Das Wort "islam" stammt aus dem Arabischen und bedeutet "Unterwerfung" und hat mit dem Wort "Frieden" gar nichts zu tun!!


Colussi Martin

20.10.2009, 11:54 Uhr

Echte Religionsfreiheit kann's erst geben, wenn die Menschen endlich frei von Religion sind. Schafft endlich diesen klerikalen Unsinn ab und werdet Erdenbürger im Sinne des Humanismus ! Die "Götter" der Gegenwart / Vergangenheit haben alle früher oder später nur Unheil über die Menschheit gebracht. In diesem Sinne : Wissen statt glauben !


Christian Boss

20.10.2009, 11:50 Uhr

Lieber Herr Leimgruber a propos "ihrer Wahrheit": Ich lebe und arbeite seit 3 Jahren in Amman (Jordanien). 97% der Bevölkerung sind Muslime und 3% sind Christen. Die nächste Kirche ist 300 Meter weg. Weihnachten und Ostern sind offizielle Feiertage! Mal schauen ob wir Schweizer auch soviel Toleranz zeigen und in naher Zukunft das Eid al Fitr Fest (Ende Ramadan) ein Feiertag wird.


Graf Ernst

20.10.2009, 11:49 Uhr

Kämpfen jetzt eigentlich muslimische Divisionen im Westen oder christliche Divisionen im mittleren Osten? Wessen Territorium hält wer besetzt? Der ganze Islamismus in der Region ist auf die div amerikanischen Interventionen zurückzuführen. Es war falsch Saddam zu stürzen. Dieser unterdrückte zwar die Kurden und die Schiiten, die Christen aber schützte er, und Bagdads Frauen gingen unverschleiert.


John J Feller

20.10.2009, 11:48 Uhr

...deshalb sofort an jeder Strassenecke ein Minarettli aufstellen damit wir innig geliebt werden. Das ist doch die Ideen einer Pazifizierung, nachgeben, nachgeben und nochmals nachgeben bis man verschwunden ist. Nur wer den Mut hat NEIN zu "unschweizerischen" Bauwerken zu sagen wird respektiert. Die ewigen Anpasser sind beim Kollaps schon verschwunden.


Andreas Schmid

20.10.2009, 11:47 Uhr

Wenn man das so liest, dazu auch an die oeden Sprüche von Gutmenschen denkt, welche uns empfehlen, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten, gelangt man doch zum Schluss, dass es absolut berechtigt ist, zumindest die Minarette hierzulande zu verbieten und den Islam zurück zu binden und dessen Ausbreitung wo immer es geht Einhalt zu gebieten! Moderate Gläubige hin oder her. Man nennt das zulernen!


Peter Hablüzel

20.10.2009, 11:44 Uhr

Zurück zur Vernunft! Wer nach den Regeln von imaginären Freunden (Gott, Allah, Zeus, Osterhase) leben will, soll dies gerne tun, solange keine Gesetze verletzt werden. Rechtsgleichheit gilt für Gläubige jeden Glaubens und Nichtgläubige gleichermassen. Religion und Staat sind zu trennen. Ansonsten werden Tür und Tor für Extrawünsche und Sonderregelungen geöffnet. Bsp. Kirchtürme ja, Minarette nein.


Roland Moser

20.10.2009, 11:28 Uhr

Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an. Das Christentum war eine Terrorreligion, der Islam ist eine! Der Moslem verlangt immer Toleranz, bietet selbst aber keine sondern fordert immer nur noch mehr! Deren Denken verträgt sich nicht mit unserem politischen und weltanschaulichen Denken. Betreffend Minarette: Gib dem Teufel den kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand.


Grazia Annen

20.10.2009, 11:24 Uhr

Die Kirchenführer sollten sich nicht gegenseitig ab-/ausgrenzen sondern das Gemeinsame, Verbindende predigen. Nur wenn Menschen sich als Menschen, nicht als Christen, Moslems etc. begreifen ist echtes Verständnis, Solidarität und Dialog möglich. Bis heute wirken Religionen trennend, denn sie teilen Nachbarn in "gute" und "böse". So sind Konflikte, auch blutige, vorprogrammiert.


Melanie Prinz

20.10.2009, 11:21 Uhr

Herr Marthaler hat schon recht mit dem Hass saeen. Und wie friedliebend die Muslime sind, werden wir bald in Europa erleben duerfen,in den Gebieten, wo Muslime in der Mehrheit sein werden. Ein harmonisches Zusammenleben? Wohl eher nicht.


Peter Keller

20.10.2009, 11:20 Uhr

Auch heute noch lässt sich Ministerpräsident Erdogan dazu wie folgt zitieren: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Und: Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit, möchte man allen entgegenhalten, die islamischen Bestrebungen darf man nicht als Unbedenklich anschauen!


peter ess

20.10.2009, 11:20 Uhr

Hier haben auch christliche Fundi's ihre Audienz gefunden. Vor kurzem wurde auch von XYZ ueber Buddhisten und Hindus gewettert (oder jemand der den Handle nuetzt).


reto huber

20.10.2009, 11:19 Uhr

Wer den Islam per se als terroristische Religion verunglimpft hat keine Ahnung. Bestimmte Formen des Islams wenden Mittel des Terrors an und sind in einigen Staaten zur alleinigen Staatsreligion erklärt worden. Diese Staaten sanktionieren dadurch terroristische Mittel offiziell. Ein Minarett ist kein Symbol der Unterdrückung. Ein Autofahrverbot für Frauen und die Burka hingegen schon.


Amor Ben Hamida

20.10.2009, 11:18 Uhr

Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Muslime mit dem Westen! Es sind ja auch Christen, die Muslime gefoltert und Musliminnen vergewaltigt haben (oder sind Amerikaner und Engländer keine Christen?)... Man sollte sich vielmehr fragen: warum hassen Muslime Christen oder noch besser: warum hasst der Osten den Westen.


Andreas Hirschi

20.10.2009, 11:18 Uhr

@Ronald Meier Ganz Ihrer Meinung! Ich will niemandem die Religion gleich welcher Richtung verbieten. Nur sollten Strenggläubige den Stellenwert in der Oeffentlichkeit und im Umgang untereinander überdenken. Wenn Glauben über geltendes Recht, Ordnung und Kultur gestellt wird, schwindet die Akzeptanz bei vielen Andersdenkenden der Region. Keine Macht der Religion denn Glauben heisst nichts Wissen!


Rudolf Kunz

20.10.2009, 11:12 Uhr

Herr Marthaler, ich gebe Ihnen insoweit recht, dass der Westen (sprich die USA etc.) im nahen Osten Fehler begangen hat. Nur: Was hat das mit der Verfolgung desjenigen Teils der angestammten Bevölkerung zu tun, die zufällig Christen sind? Ich habe eher den Eindruck, dass eine kleine Minderheit als Sündenbock gebraucht wird.


Martin Bühler

20.10.2009, 11:12 Uhr

Christen werden weltweit in 50 Staaten benachteiligt / verfolgt. 40 davon sind muslimische Staaten. Mit einem Minarettverbot hier ändert sich jedoch für keinen Christen dort etwas zum Besseren. Es ist unehrlich, wenn fremdes Unrecht als Munition benutzt wird, um eigene Intoleranz zu heiligen. Wer verfolgten Christen helfen will, wende sich besser an die Landeskirchen oder an www.kirche-in-not.ch


Franz Brunner

20.10.2009, 11:08 Uhr

@Anderegg--in den letzten paar hundert jahren haben wir "westler" es zumindest soweit gebracht, dass zb sie in die schule können, ihnen karrierentüren offenstehen, sie irgendwas rausposaunen können ohne angst haben zu müssen etc etc--ich war 2 jahre in saudi-arabien und etwa 7 jahre in andern muslimischen ländern--und sie? wieso bitten keine schweizer/europäer um asyl in indonesien, pakistan etc?


Stefan Weise

20.10.2009, 11:04 Uhr

@Ruth Graf...welch unqualifizierte Aeusserung! Nur wir, der Westen, die sog. CHristen ueberziehen die Welt mit Krieg! Erst mal nachdenken.


Adil Pajaziti

20.10.2009, 11:04 Uhr

Es war wohl klar, dass eine solche einseitige Berichterstattung kurz vor der Anti-Minarett-Initiative erscheinen musste.


Adrian Naumann

20.10.2009, 11:04 Uhr

Der Vergleich mit den Kreuzzügen ist durchaus angebracht! Offensichtlich hinkt die gesellschaftliche Entwicklung in vielen islamischen Ländern dem Westen mehrere Jahrhunderte nach. Dies ist traurig, gibt aber Hoffnung, dass sie irgendwann aufholen. @Frau Anderegg: Es ist mir egal was 'Islam' übersetzt heisst, es geht darum wie er gelebt wird, und dies ist nicht gerade von Toleranz geprägt....


Michael Steffen

20.10.2009, 11:04 Uhr

Aus Wikipedia: Die Übersetzung des arabischen Wortes Islam lautet nicht Frieden, sondern "Unterwerfung". Der Islam ist nicht allein eine Religion, sondern zugleich ein in sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem; eine Trennung von Religion und Staat ist deshalb nach islamischem Verständnis nicht vorgesehen.


Peter Bauer

20.10.2009, 11:02 Uhr

Das Problem ist eigentlich über 1300 Jahre alt: Der Koran. Es ist ein Werk, welches noch heute das A und O für die Muslime ist. Nur: die Welt hat sich massivst verändert. Heute gibt es halt Dinge, welche es anno dazumals nicht gab und in den meisten Muslime ist der Koran Gesetzeswerk. Der Westen passt Gesetze aber laufend den Gegebenheiten an. Dort müssen Muslime ansetzen.


Lukas Blum

20.10.2009, 11:02 Uhr

@Urs Marthaler: Die immer gleiche Leier... Wie bitte erklären Sie sich dann, dass der Hass der Muslime vor allem Menschen aus den gleichen Ländern (Kopten etc.) trifft? Und warum richtet sich der Hass gegen das Christentum und die westliche Kultur, nicht aber primär gegen ehemalige Kolonialmächte? Haben Marokko und Algerien ein schlechtes Verhältnis zu Frankreich?


René Grossenbacher

20.10.2009, 10:59 Uhr

Den Hass der Muslime kann ich bestens nachvollziehen. Noch nie etwas von geistigem Terror, den die doch ach so lieben "Christen" anwenden? Wie penetrant predigen diese doch die Menschenrechte, für deren Erleuchtung die "Christenheit" immerhin 2000 Jahre Blut triefende Geschichte brauchte. Entgegen den simpelsten Regeln aber werden Muslime - ohne Schuldbeweis - in Foltergefängnissen misshandelt.


Peter Karl

20.10.2009, 10:59 Uhr

@Corinne Anderegg: Islam heisst: „Unterwerfung unter oder Hingabe an Gott“. "Frieden" bedeutet Islam nur, wenn man sich diesem Gott unterworfen hat und sozusagen damit Frieden gefunden hat. Können Sie übrigens überall nachlesen... ps: Allah heisst übrigens "der einzige und eine gott"...


Heinz Meier

20.10.2009, 10:57 Uhr

Wir leben glücklicherweise in einem sicheren Land wo ein friedliches zusammenleben herscht. Darum sollten wir vorsichtig mit schnellen urteilen sein. Verfolgte Christen aus einem Islamischen Land berichteten uns folgendes:"Muslime haben uns verfolgt und wollten uns töten, es waren aber auch Muslime die uns halfen, uns versteckten und den Mob auf einen falschen Weg führte".


Mirka Slatovic

20.10.2009, 10:55 Uhr

@Corinne Anderegg: Islam heist Unterwerfung, Salam heisst Frieden.


Max Affolter

20.10.2009, 10:54 Uhr

Unter dem Einfluss von westlichem Satelliten-TV und Videos erfolgt heute in kürzester Zeit eine massive Säkularisierung weiter Bevölkerungskreise in den islamischen Regionen. Die Folge ist ein totaler Identitätsverlust und der Versuch, durch eine radikale Politisierung der Religion und Betonung von Aeusserlichkeiten zu retten, was zu retten ist. Politisierte Religion war jedoch immer tödlich.


Simon Peter

20.10.2009, 10:53 Uhr

Toleranz gegenüber der Intoleranz ist falsch. Grossbritannien ist diesen Weg gegangen. Was haben sie geerntet? Genau, die Terroranschläge von London 2005. Nicht-Muslime gelten als Ungläubige. Das sagt ja schon alles. Der Islam diskriminiert per se.


Rüdiger Kraus

20.10.2009, 10:53 Uhr

Lächerlich diese ganzen Probleme mit den Religionen.Wenn die Welt/Menschheit Ihre richtigen Probleme lösen will,muss zuerst dieses "Lebens-bestimmende-System" genannt Religion,entweder auf freiwilliger Natur basieren oder gänzlich vom öffentlichen Leben verschwinden.Von mir aus soll jeder seinem Allah/Gott/Ganesch oder wem auch immer fröhnen,aber bitte lasst die anderen Menschen damit in Ruhe...


Hans Müller

20.10.2009, 10:51 Uhr

Der Grund für den Hass liegt nicht im Westen. Wie sonst erklärt man, dass in Ägypten christliche Mädchen entführt, zwangskonvertiert und zwangsverheiratet werden? Dass in Pakistan unliebsame christliche Nachbarn der Blasphemie bezichtigt und abgeschlachtet werden? Dass im Kingo Kirchen abgefackelt werden? Undsoweiter. Nein, das ist älter als die Kolonialisierung, und bekannt.


Hans Keller

20.10.2009, 10:51 Uhr

Ich vermute bald werden Al-Kaida Videobotschaften Anschläge in der Schweiz ankündigen, sollten wir es wagen die Minarette gesetzlich zu verbieten. Der italienische Fussballklub Inter Mailand wurde bereits für das Wagnis angeklagt, auf den T-Shirts Kreuze zu tragen. Werden wir uns demnächst für das schweizer Kreuz entschuldigen, damit der Rubel weiter rollt? Sind wir so erpressbar geworden?


Bruno Weller

20.10.2009, 10:50 Uhr

@U. Martaler: "Wer Hass sät wird Hass ernten" - was für ein Blödsinn! Deshalb bekämpfen sich Suniten und Schiiten gegenseitig, darum bekämpft Pakistan die Taliban, oder? Wer wird nun von wem unterdrückt? Ihre Aussage können Sie auf Palästina reduzieren (was hat Israel mit dem Westen zu tun?), in Pakistan, Iran, Libanon, Jemen, Äthiopien etc trifft dies nicht zu! Islam. Fundamentalisten nützen aus!


Rene Wetter

20.10.2009, 10:31 Uhr

Die Antwort, warum wir andere Religionen und deren Bauten tolerieren obwohl es gewisse Länder mit dieser Religion nicht tun ist relativ einfach: Die Schweiz ist ein demokratscher Rechtsstaat und keine religiös fundamentalistische Diktatur. Auch wenn es in anderen Länder nicht so ist, bei uns solls keinen Platz für religiöse Fanatiker, welcher Ausrichtung auch immer, geben.


samuel john

20.10.2009, 10:28 Uhr

Es gibt soo viele Menschen, die einfach falsch beurteilen. Wo in welcher Stelle steht denn, dass die religion diese Christen verfolgt, entweder sind es Räuberbanden oder Terroristen im Irak oder es sind Machthaber. Und wenn dann Kommentatoren hier von einer religion sprechen, dann verstehe ich das nicht. Es ist ja logisch, dass es Einschränkungen gibt, voralem im sozialen Bereich:auch HIER!!!


Johann Kirchner

20.10.2009, 10:26 Uhr

@Jan Maurer: Ihrer Aussage "....ausserdem muss mal jemand dem Anderen entgegen kommen, sonst wird das nie etwas mit Frieden....." stimme ich teilweise zu. Schliesslich soll es ein Geben und Nehmen sein. Wenn das Ganze aber nur auf einem Geben basiert, dann ist dies auch nicht die Lösung des Problems. Anpassen finde ich okay, jedoch immer zu kuschen ist nicht in Ordnung.


Eugen Fischer

20.10.2009, 10:21 Uhr

Nun zeigt es sich klar, glaube ist nicht gleich Glaube. Es wäre nun endlich an der Zeit, einen offenen Dialog zu suchen, denn der Hass der Gläubigen gegen andere Religionen. Die Zeiten der Kreuzzüge sind vorbei, um so schlimmer wenn bei den Christen viele Abtrünnig werden. Ehren wir doch den Glauben und führen zusammen Gespräche wie dies eigentlich international der Fall wäre. Nicht Hass ist Glaub


Melanie Gatzke

20.10.2009, 10:21 Uhr

An dieser Situation ist der Westen nicht unschuldig. Er beklagt Zustände, die er selbst mit herbeiführt, durch sein Verhalten. Er mischt sich permanent in innere Angelegenheiten anderer Länder ein, führt Kriege über Jahrzehnte hinweg gegen andere Staaten, die nicht dem Vorbild des Westens entsprechen , betreibt ewig Missionierung , auch durch die Religionsvertreter, das schürt Wut .


Hans Mayer

20.10.2009, 10:19 Uhr

@ ruth graf: Terror-Religion Islam? Israel tötet letztes Jahr tausende Araber in Palästina, ist das Judentum nun eine Terror-Religion? Bush hat mit "christlichen" Motivationen massenhaft Iraker auf dem Gewissen, ist das Christentum nun eine Terror-Religion?


Rüdiger Kraus

20.10.2009, 10:14 Uhr

@J.Müller.Wir sind der muslimischen Welt genug entgegengekommen.Und wir haben keine Kriege zu verantworten.Wenn dies der normale 0815 Muslim nicht begreift,dann ist das sein Problem und er sollte sich vielleicht überlegen,wegzuziehen(ist ja gemäss seinem Weltbild von Rassisten umzingelt)...


Kurt Wehrli

20.10.2009, 10:12 Uhr

"dem Anderen entgegen kommen" schrieb jemand: leider ist es so, dass solch edles Ansinnen von manchen Kulturen als Schwäche verstanden und mit Machtanspruch und Dominanz beantwortet wird.


Markus Hartschlegel

20.10.2009, 10:12 Uhr

Bevor alle aufschreien: Vergesst nicht, dass Afghanistan mehrfach von Christen überfallen wurde. Was in Tschetschenien durch Christen getan wurde, ist wohl nahe an einem Völkermord. Ein solcher wurde in Bosnien ebenfalls von Christen versucht. Und über die erfundenen Kriegsgründe im Irak müssen wir hier wohl nicht diskutieren. Der Hass "der Muslime" dürfte viel mehr darauf zurückzufüren sein...


Nicole Meier

20.10.2009, 10:11 Uhr

Jede Gegend ist von ihrer Religion geprägt. Das ist auch gut so, denn die Glaubensrichtung gehört zur Kultur und Idendität. Wir sind Christlich Abendländisch und das sollten wir auch bleiben, den das sind unsere Wurzeln. Osmanisch Morgenländisch, da gehört der Islam hin. Um zu Beten oder in sich zu kehren braucht man kein Gebetshaus, das kann man immer und überall für sich machen.


Hans Weder

20.10.2009, 10:09 Uhr

Bei der ganzen unsäglichen Diskussion um Minarettverbote etc. geht vergessen, dass wir eigentlich bloss eine Sache um jeden Preis verteidigen müssen: Wer zu uns kommt, hat unsere Wertvorstellungen, unsere Kultur und die Art wie wir hier zusammenleben, ohne Wenn und Aber zu akzeptieren oder wieder abzureisen. Wir müssen aufhören uns ständig für unsere Errungenschaften zu entschuldigen.


Corinne Anderegg

20.10.2009, 10:06 Uhr

@ Ruth Graf: Bevor Sie solche Äusserungen von sich geben und in einem Forum veröffelntlichen, bitte ich Sie um massive Mässigung. Was hat das Christentum in den letzten 1500 Jahren geboten?? "Islam" heisst übersetzt "Frieden"! Wenn Sie in solche Länder reisen würden, würden Sie merken, dass nichts, was hier über den Islam geschwafelt wird, der Wahrheit entspricht bzw von der Mehrheit unterstützt w


Urs Marthaler

20.10.2009, 10:06 Uhr

Wer Hass sät wird Hass ernten ! Dies ist der Blowback den wir vor allem der Jahrzehnte langen Unterdrückung der Muslime in aller Welt zu verdanken haben. Die Kolonialisierung und Fremdbestimmung (Palästina) durch Briten und Franzosen im nahen Osten und der USA die in ihre Fussstapfen getreten sind. Vor allem aber durch den Nahostkonflikt sowie die illegalen Kriege der USA und ihrer Verbündeten.


Alois Leimgruber

20.10.2009, 10:02 Uhr

Das der Islam keine friedliebende Religion ist sollte mal jedem Christen einleuchten. Dort wo der Islam eine Mehrheit hat unterdrückt er die Anderstgläubigen,da ist die Wahrheit !


Ronald Meier

20.10.2009, 10:02 Uhr

Religion ist der Anfang aller Übels! Aufklärung und freies Denken, Menschen mit aktiven Hirnzellen helfen da am besten. Verbote sind kein Mittel gegen das Übel, sie sind ein Teil des Übels,


Martin Mayer

20.10.2009, 10:00 Uhr

Muslime fordern oft, dass sie nicht in den gleichen Topf geworfen werden wollen (mit Extremisten, Ultrakonservativen, usw). Ich finde: für den Westen bzw. die Christen sollte dies auch gelten. Auch der aufstrebende Antisemitismus ist für mich nicht tolerierbar. Nicht jeder Jude hat etwas mit Israel zu tun oder unterstützt Israels Politik. Bitte differenzieren.


Peter Züllig

20.10.2009, 09:59 Uhr

Terrorreligion? Wie viele westliche Länder gibt es, die derzeit von muslimischen Streitkräften besetzt sind? Wie viele arabische Militärs sind in europäischen Ländern stationiert? Wie viele arabische Länder hatten bis vor 50 Jahren noch Kolonien oder Mandate in der westlichen Welt? Usw. usf. Verständlich fürchten wir uns, dass da mal was zurück kommen muss...


Lukas Hasler

20.10.2009, 09:54 Uhr

@Hans Müller: Es wird im Artikel klar genug ausgedrückt, was mit Verfolgung gemeint ist. Was hat denn das mit den Kreuzzügen zu tun? Natürlich gab es diese. Und es gab freilich auch islamische Eroberungszüge gegen Europa. Das war im Mittelalter. Zum Glück ist dieses vorbei, zumindest in der westlichen Welt....


Beat Müller

20.10.2009, 09:50 Uhr

Wir spüren ja, dass das eine Ungerechtigkeit ist wenn in gewissen Arabischen Ländern die Religionsfreiheit mit Füssen getreten wird. Ich verstehe auch den Unmut darüber. Aber das ist doch eben grad offensichtlich der Grund nicht in diese Niveaulosigkeit hinabzusteigen. Sachlich sind wir uns ja einig , die sollen da auch Religionsfreiheit leben. Aber sicher nicht ihre Maxime hier übernehmen !!!


Kurt Schärer

20.10.2009, 09:45 Uhr

Wenn der Islam jetzt zum Kreuzzug bläst, sehen wir, in welcher Zeit der Geschichte dieses Gedankengut nun angelangt ist!?


Fabrice Knecht

20.10.2009, 09:43 Uhr

Liebe Frau Graf, generalisieren hilft dem Frieden nicht! Und zum anderen, ehrlich, haben wir alle zuwenig Hintergrundwissen über dieses Tema, inkl. Sie und ich :-) Oder finden Sie folgende Aussagen als richtig: - Alle Raucher sind egoisten - Alle mit dem Namen Graf sehen gut aus Kommentare mit einer gewissen Nuance bitte. Aber bin absolut einverstanden dass man Terroristen nicht dulden sollte!


Rolf Schlumpf

20.10.2009, 09:41 Uhr

Das wird nie was, zwischen Christentum und Islam. *Gottlob* wird beides auch niemals eine Weltreligion sein...


Stefan Rees

20.10.2009, 09:41 Uhr

Ruth Graf, wenn ich lese was Sie so von sich geben, muss ich davon ausgehen dass Sie keine Ahnung haben wovon Sie sprechen. Schon mal darüber nachgedacht was in Irland abging als Katholiken und Protestanten sich gegenseitig ermordet haben? Von welcher Terror-Religion sprechen Sie? Ich lebe in Malaysia und habe durchwegs gute Erfahrungen mit Muslims gemacht! Nicht aber mit einigen "Christen"!


Beat Müller

20.10.2009, 09:40 Uhr

Wenn man den islamischen Glauben als Terror-Religion verkündet, OK aber dann MUSS das Christentum auch fallen, wer anderes als GW Bush zog in den Krieg wo gar keine Massenvernichtungswaffen waren? Also weg mit dem ganzen Religionsgschmeuss weil einer der sich Christ, Muslim, Jude nennt Wahnsinnig ist & ein Terrorakt verübt muss die ganze Religion fallen?Das ist die Argumentation von Untoleranten.


Stefan Reber

20.10.2009, 09:32 Uhr

Wenn der Hass der Muslime auf den Westen so gross ist, weshalb steigt ihre Anzahl in Europa dann so sprungartig an (bereits 15 bis 17 Millionen) und leben laut Statistik z.B. in Deutschland 40% der Muslime vom Geld der Ungläubigen (sprich Staatshilfe)? Alle unzufriedenen Muslime können ein wunderbares Recht in Anspruch nehmen: Nämlich das Recht, Europa sofort und für immer zu verlassen.


steve walthard

20.10.2009, 09:30 Uhr

Kein einziges muslimisches Land kann aus eigener Kraft (ohne Öl) seine Bevölkerung auf einen modernen Lebensstandard bringen. Das Volk sieht, wie sich der Westen entwickelt und bei ihnen nichts geht. Das führt zu Wut. Aber statt die Ursache für das Übel bei sich selber zu suchen, werden Sündenböcke definiert. Juden und Christen bieten sich dafür an. Es geschieht nichts neues unter der Sonne.


Christian Schenk

20.10.2009, 09:28 Uhr

Gut, dass das mal angesprochen wird. Leider nur hier, nicht dort. Aber immerhin. Wir geben schon zu oft zu viel Toleranz an andere Religionen, ohne ein Zeichen des gleichen Willens zu ernten. Der Islam als Beispiel wird sich damit eines Tages selbst ein Bein stellen. Fordern ohne Geben geht auf Dauer nicht.


Andreas Keller

20.10.2009, 09:21 Uhr

@Jan Maurer: Das Motto "wie du mir so ich dir" ist etwas sehr sehr weit hergeholt im Umgang mit unseren muslimischen Mitbewohnern. Wir haben Muslimen hier Arbeit gegeben, Asylbewerber aufgenommen, Familiennachzug gewährt, sind nachsichtig mit Schlägern und Rasern, gewähren Integrations- und Sozialhilfe. Im Gegenzug erlauben wir uns im Rahmen unserer Demokratie weiterhin freie Meinungsäusserung.


Paul Rohner

20.10.2009, 09:20 Uhr

Die Minarettinitiative hat nichts, aber auch gar nichts mit, wie Du mir so ich Dir zu tun. Muslime dürfen in der Schweiz genau wie Christen und andere Weltreligionen nach demokratischen Gesetzen ihren Glauben ausüben. Wer nach dem Lesen dieses fundierten Artikels immer noch gegen die Initiative stimmen will, hat Mut, leider auch zum Schaden aller friedliebender Bürger, ob einheimisch oder Muslime.


Pierre Favre

20.10.2009, 09:19 Uhr

@R. Graf: ...weil die Schweiz und die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung aufgeklärt ist und Vielfalt nicht als Bedrohung sondern Bereicherung sieht. Zudem, wollen Sie die CH wirklich mit Regimen wie in den oben beschriebenen Ländern auf eine Stufe stellen? Muslim ist nicht gleich Muslim; genausowenig wie ich mit christl. Fundis aus den USA in einen Topf geworfen werden will! Sehen Sie dies anders?


Daniel Petric

20.10.2009, 09:14 Uhr

Ach, reden wir jetzt schon von Christenverfolgung? Noch mehr Öl ins Feuer! Ich finde die Minarettinitiative unsinnig. Meine Meinung. So kann es nur Verlierer geben. Vielmehr sollte man die muslimische Bevölkerung dazu ermutigen sich gegen Extremismus zu stellen. Dann haben alle etwas davon.


Dominik Brunner

20.10.2009, 09:08 Uhr

Und von den Schweizern wird selbstverständlich absolute Toleranz erwartet in Bezug auf den Islam, während dem in Pakistan Leute geköpft, im Iran Leute gesteinigt, im Irak Minderheiten vergast oder verfolgt etc werden.....Solange in den gesagten Ländern Kriegsverbrecher und Diktatoren an der Macht sind, wird sich sowieso nichts ändern und die Religion wird stets missbraucht!


Lina Hug

20.10.2009, 09:05 Uhr

Wie wärs, wenn wir in der westlichen Welt mit gutem Beispiel vorangehen? Dieses "warum sollen wir uns anders verhalten, wenn die so gemein sind - Gejammer" ist kindisch und keineswegs konstruktiv. Die Vorstellung von einem angenehmen Nebeneinander, gar einem Miteinander, muss irgendwo Fuss fassen. Warum nicht in der Schweiz?


Sorin Marti

20.10.2009, 09:04 Uhr

Frau Graf Der Islam ist keine Terror-Religion! Dies zu behaupten ist ignorant und unfair gegenüber allen Gläubigen, die diese Religion friedlich ausleben. Diese Gläubigen sind die absolute Mehrheit hier in der Schweiz wie auch anderswo. Wenn Sie von katholischen Pfarrern hören, die ihre Messdiener missbrauchen, schimpfen Sie das Christentum ja auch nicht Kinderschänder-Religion, oder?


Daniel Soldini

20.10.2009, 08:53 Uhr

Es ist einfach nur bedauerlich, dass die Menschen den Mensch nach seiner Religion und nicht nach dem Mensch selber beurteilen. Mir ist egal welcher Glaube mein Umfeld, Freunde, Kollegen, etc haben. Solange die Absicht des jeweiligen Menschen friedlich und herzlich ist. Und wenn die Menschen nicht so sind, verbinde ich das nicht mit dem Glauben. Ich bin für die Glaubensfreiheit!


Fabian Schorp

20.10.2009, 08:52 Uhr

Frau Graf, Frau Gysin, merken Sie eigentlich: a: wie unchristlich Sie denken? b: wie viel Angst Sie haben? 'Leben und leben lassen' funktioniert mit 99% aller Menschen. Dass es ein Prozent gibt das nicht mitspielt ist zwar Schade, jedoch auch religionsunabhängig. Ich schlage vor wir freuen uns über die 99% anstatt die 'schwarzen Schafe' wichtig zu machen.


Hans Müller

20.10.2009, 07:45 Uhr

"Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute..." Was heisst "verfolgt", kann man es mit der Verfolgung im zweiten Weltkrieg vergleichen? und während des Kreuzzuges wurden auch Menschen "verfolgt" oder wird dies nicht als eine Verfolgung gezählt wenn es um Krieg geht?


Jan Maurer

20.10.2009, 07:43 Uhr

Wer jetzt danach verlangt, dass Muslime in der Schweiz durch das Verbot von gewissen Bauwerken nach dem Motto "wie du mir so ich dir" diskriminiert werden, soll daran denken, dass dies ganz bestimmt nicht im Sinne des "Erfinders" ist. Und ausserdem muss mal jemand dem Anderen entgegen kommen, sonst wird das nie etwas mit Frieden und so.


Nadja Gysin

20.10.2009, 07:38 Uhr

Wieso bekommen wir nicht das selbe wie wozu wir gezwungen werden? Christen dürfen in deren Ländern weder Kirche bauen noch ihr Glaube offenichtlich zeigen ohne Vergeltung zu riskieren. Aber hier müssen wir mit der Drohung und Angst von Rassismus Verklagungen Minaretten bauen, Frauenfeindliches Verhalte, Kopftücher und alles dulden. Wer was will soll dies selbst auch geben wollen!!!!



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