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China richtet vier weitere Uiguren hin

Aktualisiert am 26.01.2010

Ein chinesisches Gericht hat vier weitere Menschen wegen der Unruhen im vergangenen Jahr in der Uiguren-Provinz Xinjiang zum Tode verurteilt.

Gingen um die Welt: Bilder der Unruhen in Urumqi.

Gingen um die Welt: Bilder der Unruhen in Urumqi.
Bild: Keystone

Dies berichteten staatliche Medien am Dienstag. Damit erhöht sich die Zahl der Todesurteile nach den Unruhen auf mindestens 26. Den Namen nach handelt sich bei den jetzt zum Tode Verurteilten um Angehörige der Uiguren, ein in der Provinz ansässiges muslimisches Volk. Wegen des Zuzugs von Han-Chinesen machen die Uiguren gegenwärtig jedoch nur noch die Hälfte der Bevölkerung in Xinjiang aus.

Bei den Unruhen in der Hauptstadt Urumqi kamen 197 Menschen ums Leben. Am 5. Juli griffen Uiguren Han-Chinesen in Urumqi an, nachdem es Proteste gegen Übergriffe von Han-Chinesen auf uigurische Arbeiter im Süden Chinas gegeben hatte. In der Folge starteten Han-Chinesen ihrerseits Vergeltungsangriffe auf Uiguren. Han-Chinesen stellen die Mehrheit im gesamten Land. (sam/sda)

Erstellt: 26.01.2010, 13:53 Uhr


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