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Bangkok vor dem «Marsch von Millionen»

Die thailändische Hauptstadt bereitet sich auf eine Kundgebung gegen die Regierung vor – mit einem Zulauf, wie es seit Jahren nicht mehr gab.

Sorge wegen Gewaltbereitschaft: Am Freitag in Bangkok.

Sorge wegen Gewaltbereitschaft: Am Freitag in Bangkok.
Bild: Keystone

Bereits zwei Tage vor Beginn eines «Marsches von Millionen» strömten Tausende Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra nach Bangkok. Im Stadtzentrum warten die Oppositionellen auf Hunderttausende weitere Unterstützer, die in den kommenden Tagen aus den Provinzen eintreffen sollen. Sie versprachen einen friedlichen Verlauf der Massen-Demonstration am Sonntag, mit der sie Regierungschef Abhisit Vejjajiva zu Neuwahlen zwingen wollen. Rund 50'000 Sicherheitskräfte halten sich in Bangkok bereit.

Nur wenige Fachleute rechnen zwar mit einer Million Demonstranten, aber bereits die Aussicht auf Hunderttausende Menschen in den Strassen zerrt an den Nerven der Bewohner Bangkoks. Viele Geschäfte und Schulen sind geschlossen. Vor zahlreichen Banken und Staatsgebäuden zogen bewaffnete Wachposten auf. Die Regierung warnte vor Übergriffen der Demonstranten wie Brand- oder Bombenanschlägen.

Die Auseinandersetzungen zwischen dem Lager Thaksins und der Regierung brodeln seit mehreren Jahren. Im vergangenen Jahr blockierte die Opposition drei Wochen lang den Regierungssitz und zeitweise auch den internationalen Flughafen von Bangkok. Die Opposition fordert den Rücktritt Vejjajivas, der in ihren Augen unrechtmässig an die Spitze der Regierung gerückt war. (raa/sda/)

Erstellt: 12.03.2010, 14:12 Uhr

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6 Kommentare

Erich Rothenbühler

13.04.2010, 18:28 Uhr
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RW Sie scheinen keine Ahnung zu haben, um was es da wirklich geht. Thaksin mag korrupt gewesen sein, die vor ihm waren es mit wenigen Ausnahmen ebenfalls. Aber er hat einiges für die Armen getan, daher sein Rückhalt bei der armen Bevölkerung. Würden die Politiker endlich mehr für diese Leute tun, gäbe es gar keine Demonstrationen. (Ich gehe seit 14 Jahren in den Nordosten und weiss wie es da ist.) Antworten


Amir El Meligy

12.03.2010, 17:47 Uhr
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Für mich nicht nur das schönste auch das intelligenteste Land der Welt. Das 60 Millionen Einwohner und jährlich ca. 10 Millionen Touristen kleine Spannungen erzeugen ist doch ganz normal Antworten


Rene Wetter

12.03.2010, 17:28 Uhr
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Alle paar Monate werden die Anhänger dieses Thaksins nach Bangkok gekarrt. Die Leute glauben immer noch an diesen Populisten. Ich kanns ihnen nicht verübeln, die Italiener sind auch schon 3 mal auf Berlusconi reingefallen und bei uns finden auch viele (besonders die Geringverdiener) den Miliardär Blocher toll und wollen partout nicht begreifen, dass solche Leute nicht ihre Interessen vertreten. Antworten


Roger Kuhn

12.03.2010, 15:45 Uhr
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... ich bin keine 45 und gehe seit Jahrzehnten mehrmals pro Jahr nach Thailand. Nicht weil ich ein kleiner König sein will, sondern mir die Abwechslung in jeder Beziehung mental und körperlich gut tut ... ich bedaure ältere Männer, die ihren Lebensabend aus einem gewissen Lebensfrust auf diese Art und Weise in Asien verbringen müssen ... man ist kein König sondern nur ein zahlender "Sugar-Daddy" . Antworten


Markus Stutz

12.03.2010, 15:23 Uhr
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@Rico Bertschi: Was gibt es da viel zu verstehen? Da unten sind sie mit ihrer AHV Rente Könige und müssen nicht in einer 1-Zimmerwohnung alleine ein kümmerliches Dasein fristen... Noch Fragen? Antworten


Stefan Keller

12.03.2010, 14:54 Uhr
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Während die Verbrecher der PAD weil sie das Grosskapital von Bangkok unterstützt(gegenseitig) unbehelligt blieben, Besetzungen, Strassenschlachten, Milliardenschäden im Reiseverkehr verursachten und bis anhin noch nicht mal eine einzige Anklage erhoben wurde, werden die UDD Anhänger laufend diskriminiert und auch bei friedlichen Demonstrationen militärisch bedroht.. das ist das Land des Lächelns.. Antworten



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