Ausland
«Wir suchen nach ein wenig Mut»
Stichworte
Vor einer jubelnden Menge im Bundesstaat Ohio warb er am Montag für das milliardenschwere Projekt. «Wir können uns kein System leisten, das den Krankenversicherungen mehr zu Gute kommt als dem amerikanischen Volk», rief Obama. «Wir suchen hier nach ein wenig Mut.»
Obama nannte als Beispiel für das Versagen des jetzigen Systems unter anderem das Schicksal seiner eigenen Mutter, die 1995 an Krebs gestorben war. Diese habe die letzten sechs Monate ihres Lebens mit ihrer Versicherung am Telefon streiten müssen, statt die Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, sagte der Präsident.
In der Öffentlichkeit geben sich Obamas Demokraten zuversichtlich, das Gesetzespaket zur Reform der 2,5 Billionen Dollar schweren Branche verabschieden zu können. Sie hoffen, bis zum Beginn der Osterpause am 26. März entscheidende Fortschritte zu erzielen. Die Reform soll allen Amerikaner eine Krankenversicherung garantieren.
Bevölkerung gespalten
Hinter den Kulissen in Washington kämpft die Parteiführung jedoch um jede Stimme im Kongress. Denn die Bevölkerung ist gegenüber der Reform in ihrer jetzigen Form tief gespalten und im November stehen Wahlen an. Dabei werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu bestimmt.
Obama rief die Abgeordneten am Montag dazu auf, bei einer Abstimmung über die Gesundheitsreform nicht an die politischen Folgen zu denken. Das amerikanische Volk «wartet darauf, dass wir sie führen», sagte er. «Sie wollen nicht, dass wir die Umfragen lesen. Sie wollen, dass wir uns anschauen, was das Beste für Amerika ist und dass wir dann auch das Richtige tun.» (jak/sda/)
Erstellt: 15.03.2010, 21:58 Uhr
Ausland
Emil Frey AG Autocenter Bern
Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.



