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Wie Schwarzenegger seine Finanzpolitik erklärt
Mit einem 60 Zentimeter langen Messer in der Hand hat sich der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger in einem Video bei seinen Anhängern für deren Ideen zur Haushaltssanierung bedankt. In dem auf Twitter veröffentlichten Video betrachtet Schwarzenegger zunächst das Messer und erklärt dann, ihm habe der Vorschlag gefallen, zur Versteigerung vorgesehene Regierungsfahrzeuge zu signieren, um einen höheren Preis zu erzielen. Das Video wurde bereits knapp 53'000-mal angeklickt.
«Ihr habt grossartige Ideen. ‹Warum signieren Sie die Autos nicht, wo sie doch ein Promi-Gouverneur sind? Signieren Sie die Autos und verkaufen Sie sie für mehr Geld.› Und genau das werden wir tun», sagt Schwarzenegger in dem Video. Kalifornien hofft, mit dem Verkauf von 15 Prozent der 40'000 staatseigenen Autos 24 Millionen Dollar (17 Millionen Euro) zu erzielen. Der Vorschlag geht auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst zurück.
Kalifornien steckt in einer schweren Haushaltskrise, erst Anfang der Woche einigten sich Schwarzenegger und führende Abgeordnete beider Parteien auf drastische Sparmassnahmen zur Schliessung der Haushaltslücke von mehr als 26 Milliarden Dollar. Bei einer Pressekonferenz erklärte Schwarzenegger am Mittwoch, Haushaltskürzungen bereiteten ihm keine Freude, aber er werde seinen Sinn für Humor behalten. «Nicht, dass ich Spass habe mit den Einschnitten, sie machen mich traurig. Aber das bedeutet nicht, dass man nicht ein Messer oder sein Schwert herumschwenken kann, um die Botschaft rüberzubringen, dass gewisse Einschnitte gemacht werden müssen.» (vin/ap/)
Erstellt: 23.07.2009, 17:49 Uhr
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