US-Gesundheitsreform kostet viele Milliarden mehr als erwartet
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In verschiedenen Ausschüssen beraten die Kongress-Abgeordneten in den USA derzeit über die Reform des US-Gesundheitssystems. Der Entwurf eines Senatsausschuss macht deutlich, dass die Reform die die betroffenen Konzerne deutlich mehr kosten könnte als erwartet.
Nach Berechnungen des Finanzausschusses des Senats, würde die Reform für die Versicherungs-, Pharma- und Medizintechnik-Konzerne Abgaben von 121 Milliarden Dollar mit sich bringen, wie das überparteiliche Kongress-Komitee für Steuerfragen am Dienstag mitteilte. Erwartet wurden bislang 92 Milliarden Dollar.
Auf die Kunden umgelegt
Der ranghöchste Republikaner im Ausschuss, Charles Grassley, warnte, die Kosten würden mit dem Plan nur auf die Kunden umgelegt. Er verlangte eine Änderung des Entwurfs. Der Ausschuss-Vorsitzende, der Demokrat Max Baucus, hat angekündigt, vor einer Abstimmung in dem Gremium ein Gutachten des Haushaltsbüros einzuholen.
Derzeit arbeitet der Kongress an fünf konkurrierenden Entwürfen für die Gesundheitsreform, das wichtigste innenpolitische Projekt von Präsident Barack Obama. Ob und wenn ja wann eine Einigung erzielt werden kann, ist unklar. (sam/sda)
Erstellt: 07.10.2009, 10:07 Uhr


















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