Ausland

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Sieg der Vernunft

Von Martin Kilian, Washington. Aktualisiert am 11.01.2012 20 Kommentare

New Hampshire wählte pragmatisch: Mitt Romney hat im Herbst die besten Chancen gegen Barack Obama. Doch wie weit wird Newt Gingrich gehen, um die sich abzeichnende Romney-Kandidatur doch noch zu verhindern?

Hat das nötige Geld und die nötige Organisation: Mitt Romney.

Hat das nötige Geld und die nötige Organisation: Mitt Romney.
Bild: Keystone

Romney gewinnt in New Hampshire. (Video: Reuters )

Bildstrecke

Mitt Romney gewinnt seine zweite Vorwahl

Mitt Romney gewinnt seine zweite Vorwahl
In New Hampshire konnte der Präsidentschaftskandidat die meisten Stimmen auf sich verzeichnen. Seine Konkurrenz blieb abgeschlagen.

Artikel zum Thema

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Der gestrige Vorwahlabend im US-Staat New Hampshire brachte keine wirklichen Überraschungen: Mitt Romney, ehemals Gouverneur im benachbarten Massachusetts, gewann mit einem klaren Ergebnis und dürfte der republikanischen Präsidentschaftskandidatur damit einen Schritt näher gekommen sein. Ob dieser Sieg die nagenden Zweifel republikanischer Konservativer an Romneys Linientreue und seiner Verinnerlichung des konservativen Katechismus zerstreuen wird, bleibt abzuwarten.

Obschon Romney wie kein republikanischer Präsidentschaftskandidat vor ihm die ersten beiden Wettbewerbe in Iowa und New Hampshire gewonnen und sich so für die Nominierung der Reagan-Partei empfohlen hat, dürfte dem Mormonen und reichen Geschäftsmann weiterhin ein rauer Wind ins Gesicht blasen. Nur: Seinen Widersachern bleibt kaum noch Zeit, den Siegeszug des ehemaligen Gouverneurs bei den parteiinternen Vorwahlen und seine nachfolgende Kür zum Präsidentschaftskandidaten auf dem republikanischen Parteitag in Tampa in Florida im August zu stoppen.

Er hat am meisten Geld

Falls Romney nicht über einen Skandal oder über sich selber stolpert – eine eher unwahrscheinliche Aussicht, bietet die kommende Vorwahl im traditionell zu politischen Bubenstücken neigenden Südstaat South Carolina den Gegnern Romneys womöglich eine letzte Gelegenheit zur Errichtung einer imaginären Maginot-Linie. Danach wird bereits in Florida abgestimmt, wo Romneys Ruf eines moderaten Politikers ganz nach dem Geschmack des Publikums sein dürfte. Zumal ausser Romney keiner im Feld der Kandidaten über das nötige Geld und die nötige Organisation verfügt, um in einem grossen und medial teuren Staat wie Florida einen erfolgreichen TV-Wahlkampf zu bestreiten.

Für Newt Gingrich wie auch John Huntsman, den früheren Gouverneur von Utah, der in New Hamsphire alles auf eine Karte setzte, muss das gestrige Wahlergebnis enttäuschend sein: Beide landeten abgeschlagen auf den Rängen hinter Romney und dem texanischen Kongressabgeordneten und Libertarier Ron Paul, der niemals Kandidat der Partei sein wird, jedoch seinen Einfluss beim Präsidentschaftskongress in Tampa geltend machen wird.

Nicht der Darling der Parteirechten

Nach New Hampshire bleibt somit lediglich die Frage, wie weit die Parteirechte und besonders Newt Gingrich zu gehen bereit sind, um die sich abzeichnende Romney-Kandidatur doch noch zu verhindern. Keinesfalls kann es im republikanischen Interesse sein, mit einem stark lädierten Kandidaten Romney in die Herbstwahl gegen Barack Obama zu ziehen. Mitt Romney mag nicht der Darling der Parteirechten sein, im republikanischen Aufgebot aber bietet er die besten Chancen für einen Erfolg im November. Die republikanischen und parteilosen Wähler in New Hampshire erkannten dies gestern. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.01.2012, 07:13 Uhr

20

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

20 Kommentare

ali kazemi

11.01.2012, 11:13 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Es gibt nur zwei Präsidentschaftskandidaten,die wirklich in USA was ändern würden,obwohl sie unterschiedliche Programme haben.Der grüne Ralph Nader u Ron Paul,da nur diese Kandidaten ehrlich bereit wären,US-Militarismus zu beenden.Da Nader kaum Wahlchancen hat,wird Ron Paul die letzte Hoffnung bleiben.Waffen-Lobby wird aber verhindern,dass Paul gewählt wird(vielleicht endet er wie Robert Kennedy) Antworten


dani meili

11.01.2012, 10:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Gestern hiess es noch das Romney kaum wählbar sei u.a wegen seiner Geschäftspraktiken mit tausenden von entlassenen. Heute ist er nun plötzlich der geeignetste Rep. Kandidat. Tja, so schnell kann es manchmal gehen.. Antworten



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz


FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie einen Tageseintritt im Bernaqua.
Jetzt mitmachen!

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.