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Schwarze Liste wird bereits kürzer

Aktualisiert am 04.04.2009 6 Kommentare

Auf der OECD-Liste der Steueroasen stehen einen Tag nach der Veröffentlichung nur noch drei Namen: Uruguay konnte aushandeln, dass es gestrichen wird.

Das Land sicherte zu, die OECD-Normen zur Verhinderung von Steuerflucht einzuführen. Dies teilte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Generalsekretär Angel Gurría habe von Uruguays Finanzminister Alvaro García die schriftliche Zusicherung erhalten, dass Uruguay die OECD-Normen zur Verhinderung von Steuerflucht offiziell einführen werde.

Diese Garantie erlaube es, Uruguay von der Schwarzen Liste zu streichen, verlautete aus dem Umfeld der OECD. Die OECD hatte am Donnerstag Uruguay zusammen mit Costa Rica, Malaysia und die Philippinen als unkooperative Staaten bezeichnet und auf die schwarze Liste gesetzt.

38 Staaten auf grauer Liste

Damit wechselt der Name Uruguays auf die so genannte graue Liste. Weitere 38 Länder wie Österreich, Belgien, Luxemburg, die Schweiz, Liechtenstein und Monaco stehen auf dieser Liste. Dort sind Staaten aufgeführt die sich den international vereinbarten Standards zwar angeschlossen, sie aber noch nicht umgesetzt haben.

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hatten am Donnerstag an ihrem Gipfel in London beschlossen, hart gegen Steueroasen vorzugehen. (oku/sda)

Erstellt: 04.04.2009, 06:43 Uhr

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6 Kommentare

Thomas Allmendinger

04.04.2009, 08:47 Uhr
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Es ist immer nur von diesen Listen die Rede, aber nie, welche Konsequenzen und Sanktionen damit verbunden sind. Die "Auszeichnung" mit einem Platz auf der schwarzen Liste ist vielleicht gar ein Fingerzeig für die Reichen, ihr Geld dort zu platzieren. Ausserdem ist nur von "Steueroasen", nie von "Steuerwüsten" und von den äusserst unterschiedlichen Steuergesetzen in den einzelnen Ländern die Rede. Antworten


Heinrich Holderegger

04.04.2009, 11:05 Uhr
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Die Schweiz hat geschlafen. Der Druck auf die Schweiz ist nicht seit gestern. Unverständlich ist, die Schweiz ist Mitglied der OECD, eine Bundesrätin ist Vizepräsidentin der OECD. Der Bundesrat streut dem Volk Sand in die Augen. (Sprich: er belügt das Volk), hat die ganze Sache eben verschlafen. Antworten



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