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Schleppende Gesundheitsreform frustriert Obama

Aktualisiert am 28.07.2009

US-Präsident Barack Obama hat sich unzufrieden über den bisherigen Verlauf seiner Bemühungen zur Reform des Gesundheitswesens gezeigt. Auch bei seinen Demokraten stösst er auf Widerstand.

Sucht nach Mehrheiten für seine Gesundheitspolitik: Barack Obama.

Sucht nach Mehrheiten für seine Gesundheitspolitik: Barack Obama. (Bild: Keystone)

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Er sei «ein wenig frustriert», dass der politische Widerstand sein innenpolitisches Kernvorhaben ausbremse, sagte Barack Obama am Dienstag bei einem Treffen mit Rentnerverbänden in Washington. «Dabei haben wir doch eine Situation, in der es offensichtlich ist, dass unser Gesundheitssystem nicht funktioniert.» Der Präsident äusserte sich vor dem Hintergrund zäher Verhandlungen im Kongress, ohne dessen Zustimmung die Gesundheitsreform nicht möglich sein wird. Eine mehrheitsfähige Vorlage gibt es derzeit nicht. Scharfer Widerstand kommt von der republikanischen Minderheit. Doch auch Abgeordnete von Obamas Demokraten lehnen die Reform bislang ab, weil sie unbezahlbare Folgekosten fürchten.

Die Reform soll den bislang nicht versicherten 47 Millionen US- Bürgern einen Zugang zum Versicherungsschutz ermöglichen. Obama hatte angekündigt, mit der Reform sollten Kosten reduziert, die Wahlmöglichkeiten vergrössert und eine Krankenversicherung sichergestellt werden, auf die sich jeder Bürger verlassen könne. (vin/sda)

Erstellt: 28.07.2009, 22:07 Uhr

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