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Palin verzichtet

Aktualisiert am 06.10.2011

Sarah Palin will nicht bei den US-Präsidentenwahlen 2012 gegen Barack Obama antreten. Sie habe viel gebetet und nachgedacht – und sei dabei zum Schluss gekommen, ihre politischen Ziele als Privatperson zu verfolgen.

1/5 Blamierte sich oft mit unbedachten Worten: Sarah Palin.

   

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Tritt nicht an: Palin verzichtet auf Kandidatur. (Video: Reuters)

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Sie wollen Obama stürzen

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Sieben Männer und eine Frau wollen bei den Präsidentschaftswahlen 2012 gegen Barack Obama antreten. Der Kampf um die Nomination ist geprägt von zahlreichen Fernseh-Debatten.

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Die E-Mails von Sarah Palin

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Der US-Bundesstaat Alaska hat elektronische Post seiner Ex-Gouverneurin veröffentlicht. Insgesamt machten die Behörden mehr als 24'000 E-Mail-Seiten öffentlich zugänglich.

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Sie habe entschieden, sich nicht um eine Nominierung bei den Republikanern zu bewerben, gab die 47-Jährige bekannt. Palin war bis 2009 Gouverneurin von Alaska. Bei den Präsidentenwahlen 2008 trat sie als Vize an der Seite von John McCain an. Zeitweise galt sie als Ikone der populistischen Tea-Party-Bewegung.

Sie habe ihre Entscheidung «nach vielen Gebeten und ernsthaftem Nachdenken» getroffen, meinte sie in einer Erklärung. Sie könne ihre politischen Ziele besser als Privatperson ohne politisches Amt verfolgen.

Verzicht von den Republikanern erwartet

Der Schritt, nicht zu kandidieren, war von vielen Republikanern erwartet worden. Vor allem seitdem ihre Konkurrentin Michele Bachmann sich als Kandidatin der Tea-Party-Bewegung zunehmend profiliert.

In Umfragen war Palin schon seit Monaten zurückgefallen. Es heisst, die strikt konservative Politikerin polarisiere die Amerikaner zu sehr.

Als Favoriten im Lager der Republikaner gelten derzeit der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und der texanische Gouverneur Rick Perry. Die Vorwahlen beginnen vermutlich Anfang Januar, die Präsidentenwahl ist am 6. November 2012. (miw/sda)

Erstellt: 06.10.2011, 06:12 Uhr

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