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Palin macht sich zur neuen Lichtfigur der Klimaskeptiker

Eine beachtliche Zahl Amerikaner bezweifelt, dass es den Klimawandel wirklich gibt – und der Publikumsliebling aus Alaska nutzt die Gunst der Stunde.

Will aufhören mit der Klimawandel-Debatte: Sarah Palin, hier auf dem Weg zu einer Signierstunde für ihre Biografie in Virginia.

Will aufhören mit der Klimawandel-Debatte: Sarah Palin, hier auf dem Weg zu einer Signierstunde für ihre Biografie in Virginia.
Bild: Reuters

Während Staatschefs aus aller Welt in Kopenhagen um ein Klimaschutzabkommen ringen, formiert sich in den USA immer stärker eine Bewegung, die den Warnungen der Klimaforscher misstraut. 41 Prozent der US-Amerikaner sind es, die gemäss einer am Donnerstag publizierten Studie der «Washington Post» glauben, dass die globale Erderwärmung aufgrund von Treibhausgasen schlicht erfunden ist.

Als Lichtfigur der sogenannten Klimaleugner positioniert sich seit Neustem Sarah Palin. In derselben Zeitung ruft sie in einem Meinungsstück dazu auf, den Gipfel von Kopenhagen zu ignorieren. «Wir können nicht mit Sicherheit sagen, dass menschliche Aktivitäten Wetterwechsel verursachen», schreibt Palin. «Was wir aber sicher sagen können, ist, dass die ökonomischen Kosten jegliche möglichen Vorteile einer Emissionsreduktion bei weitem übertreffen.» Gesetze, die Steuern erhöhten und Arbeitsplätze kosteten, seien das Letzte, was Amerika jetzt brauche. «Der Präsident sollte Kopenhagen boykottieren.»

«Zweifel, die so viele von uns geäussert haben»

Willkommenen Treibstoff für die einstige Gouverneurin von Alaska liefert eine als «Climategate» bezeichnete Affäre. Ende November gelang es Hackern, E-Mails aus dem renommierten Climate Research Unit CRU der Universität von East Anglia zu veröffentlichen. Aus diesen Schreiben lesen die Skeptiker den Beweis, dass frühere Daten zur von Menschen verursachten Erderwärmung gefälscht wurden. Das CRU sagt, die Daten seien aus dem Kontext gerissen worden; eine Untersuchung läuft.

«Die Offenlegung von stossenden Praktiken sogenannter Klimawandel-Experten erlaubt es der amerikanischen Bevölkerung, endlich die Zweifel zu verstehen, die so viele von uns geäussert haben», schreibt Palin. Die Tatsache, dass gerade sie sich nie zuvor skeptisch über den Klimawandel geäussert hat, umgeht Palin dabei elegant: «Ich habe immer vertreten, dass Massnahmen auf standhafter Wissenschaft beruhen sollten, und nicht auf politischer Ideologie», schreibt sie. «So habe ich Washington vorgeworfen, den Eisbären als gefährdete Spezies zu registrieren, obwohl sich die Population mehr als verdoppelt hat.»

Öldollar für die Kampagnenkasse

Für die Republikanerin Palin ist die Klimaskepsis eine ideale Plattform, um sich für die Präsidentenwahlen von 2012 zu positionieren. «Die Klimawandel-Skepsis passt wunderbar ins Programm der Neokonservativen: Sie appelliert an das tiefverwurzelte Misstrauen vieler Amerikaner gegenüber einem starken Staat, gegenüber der liberalen Elite an den Küstenstädten - und gegenüber dem Rest der Welt», analysiert «Sueddeutsche.de» treffend.

Seit ihrem überraschenden Rücktritt als Gouverneurin von Alaska wird spekuliert, dass Palin es auf das höchste Amt im Staat abgesehen hat. Und für eine aus Alaska stammende Politikerin wie sie ist die Klimadebatte ein ideales Wahlkampf-Herzensanliegen – nicht zuletzt, weil dann ein paar zusätzliche Öldollar in die Kampagnenkasse fliessen dürften. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.12.2009, 12:26 Uhr

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66 Kommentare

Harald Meister

13.01.2010, 16:00 Uhr
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Auch die Zigaretten Industrie hat einmal behauptet, Rauchen schadet nicht und hat für diese Aussage Experten gefunden, die dies für viel Geld bestätigt haben. Hier dasselbe nochmal. Zu viel Interessen Wahrung ist im Spiel, Ölgeld, Autoindustrie, Billigherstellung von Produkten in Ländern, wo Umweltschutz kaum interessiert, Hauptsache die Wirtschaft boomt. Antworten


meier fritz

22.12.2009, 15:41 Uhr
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Ich verstehs einfach nicht: Seit Ewigkeiten das Ozonloch, in den 80'ern das Waldsterben, die Schweinegrippe, Sars, etc. etc. etc. Nun die Klimaerwärmung. Es zeigt einfach nur eins: Wir wissen eigentlich überhaupt nichts. Die System sind für Menschenhirnchen irgendwie halt doch zu komplex. Auch wenns ein paar gibt, die es anders möchten: Gewöhnt Euch daran: Wir wissen gar nix. Antworten


Hans Huber

19.12.2009, 12:34 Uhr
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Wie ist es möglich das trotz höherem CO2 Ausstoss das Klima in den letzten 10 Jahren kühler wurde? Antworten


hans nötig

18.12.2009, 17:28 Uhr
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Egal ob Klimawandel oder nicht, das verheizen unserer begrenzten Ressourcen müssen wir sowieso irgendwann einstellen (aus Öl lässt sich nicht nur Treibstoff herstellen). Natürlich lässt sich mehr Geld verdienen wenn man dies herausschiebt, aber für unsere Nachfahren ist dies äusserst kontraproduktiv. Da kann das Klima auch so bleiben wie es momentan ist. Antworten


Sandro Ledermann

18.12.2009, 17:26 Uhr
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Es kann den Befürwortern des Klimawandels nichts besseres geschehen, als wenn solch minderbemittelte und politische Witzfiguren sich an die Spitze der Klimaskeptiker setzen. So wird doch auf eindrücklichste Weise demonstriert, mit welchem Niveau, mit welcher Intelligenz und mit welcher Glaubwürdigkeit das Problem des Klimawandels von diesen Leuten betrachtet wird. Antworten


Lisa Alba

18.12.2009, 17:17 Uhr
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Ers hiess es Erderwärmung, dann als es weiterhin Kälteeinbrüche gab sprach man vom Klimawandel es sollte einfach irgendwie bewiesen werden, dass wir schuld sind am momentanen Klima. Ein wunderbares Feld für sogenannte Experten, die ihr Geld mit der ganzen Geschichte verdienen. Zum Geld noch Aufmerksamkeit der Medien, siehe Beispiel Leuenbergerzug nach Kopenhagen mit Lachsbrötli für die Profiteure. Antworten


Michael Bachmann

18.12.2009, 17:07 Uhr
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An alle Klimaskeptiker: Ein bisschen Skepsis und Kritik schadet nirgends - auch nicht bei diesem Thema. Zuviel wird "gemischlet", geschmiert und gelogen. Wem schadet es, Klima bewusster zu leben, den Co2 Ausstoss zu verringern und den Planeten nicht unendlich lange zu belasten? Ich begreife das überhaupt nicht. Und zu guter letzt: Der Mensch begreift es leider erst dann, wenn's zu spät ist. Leider Antworten


Jens Poschet

18.12.2009, 17:05 Uhr
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ob der erwaermung durch abgase verursacht wird order nicht spielt ueberhaubt keine rolle. selbst wenn wir sofort aufhoeren fossilebrennstoffe zuverwenden wird der CO2 gehalt fuer 100 jahr unveraendert bleiben. es waere vermutlich sinnvoller sich gedanken zumachen wie wir mit diesem wandel umgehen sollen und was fuer massnahmen getroffen werden koennen. Antworten


Lukas Rau

18.12.2009, 17:02 Uhr
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Echt eindrücklich, wie hier behauptet wird, die Klimaerwärmung sei nicht vom Menschen mitverursacht. Petition von 30 000 Wissenschaftlern? Es gebe keinen Konsens? Das ist ein anderer sens, nämlich Nonsens. Über die exakten Auswirkungen und Vorhersagen sind sich Wissenschaftler vielleicht uneinig. Hoffentlich auch, die Zweifler sind schliesslich das höchste Gut der Wissenschaft. Antworten


rolf berner

18.12.2009, 16:55 Uhr
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ich denke alle sagen und wissen dass ein klimawandel statfindet. die frage ist einzig: ist er menschgemacht oder natürliche entwicklung?? nur daran scheiden sich die geister!! Antworten


Sandro Wolf

18.12.2009, 16:50 Uhr
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@Bruno Waldvogel: Guter Punkt, zeigt genau auf das Gegenteil, was Sie meinten: a) Ozonloch repariert sich (langsam) wieder, auch weil wir kaum noch FCKW Gase überall ausstossen. Saurer Regen: viel weniger Schwefel in den Abgasen, bessere Filter in der Industrie, usw. Ohne ihre sogenannte "Panikmache" wären Gegenmassnahmen gar nicht eingeleitet worden. Antworten


florian meier

18.12.2009, 16:49 Uhr
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Die Arroganz gewisser "Kommentatoren" springt einem förmlich ins Gesicht. Anstatt sich mit wissenschaftlichen Fakten und deren Folgen auseinander zu setzen, glaubt man die Weisheit gepachtet zu haben und erlaubt sich die Frechheit jahrzehntelange Forschung und wissenschaftlicher KONSENS vom Sofa aus zu verunglimpfen. Und dies ohne je eine Uni von Innen gesehen zu haben... Antworten


Stefan Melliger

18.12.2009, 16:46 Uhr
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Für die Personen, welche hier frech behaupten, dass ALLE Wissenschaftler der Meinung sind, dass der Klimawandel antrophogen verläuft, sehen sich bitte mal die "Oregon Petition" an, in welcher über 31'000 amerikanische Wissenschaftler das Gegenteil behaupten. Von Konsens ist hier keine Spur. Auch eine Umfrage unter Klimawissenschaftlern, ob der Klimawandel antrophogen ist, wurde mit 64% abgelehnt. Antworten


oliver keller

18.12.2009, 16:42 Uhr
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@Bruno Waldvogel: angenommen, es wäre wirklich Hysterie, dann haben wir viel Geld verloren. Angenommen, es würde stimmen, verlieren wir mehr als nur Geld. Klicken Sie sich mal beim European Space Operations Centre in Darmstadt ein und Sie werden staunen, für wie wenig Geld Klimaforscher keine Scherze mit Ihnen treiben. Was auf uns zukommen wird, liegt weit über unserer Vorstellungskraft. Antworten


Tim Thommen

18.12.2009, 16:32 Uhr
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Ob vom Menschen oder nicht: das erkennen des Klimawandels ist eine Chance einige Sauereien auszubessern und Schwellenländer davor zu bewahren gleiche Fehler ebenfalls zu begehen. Palin-Anhänger glauben ja auch, dass Gott die Welt erschaffen hat... Der wird's schon richten! Antworten


Christian Rupp

18.12.2009, 16:32 Uhr
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Die "Klimaskeptiker" haben einfach Angst davor, ihren Lebensstil ändern zu müssen. Da hört man lieber auf ein paar rechtskonservative Populisten statt auf die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler. Antworten


Sandro Wolf

18.12.2009, 16:20 Uhr
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@Oliver Michael: Es gibt immer noch viele Klimaerwärmungs-"denialists", aber sie werden rasant weniger, je mehr Daten bekannt werden. Im Bereich der Klimaforschung ist es fast ausnahmslos akzeptiert. Natürlich gibt es immer ewige Leugner, so wie es Leute gibt, die glauben, dass die Welt vor ca. 6500 Jahren innert 6 Tagen geschaffen wurden oder dass Krankheiten nur Dämonen sind. Antworten


Beni Schwarzenbach

18.12.2009, 16:19 Uhr
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Nicht erstaunlich, aber umso trauriger ist es, wie einige Leute die Propaganda-Lügen der Automobil- und Erdölindustrie zum Klimawandel gerne glauben und ein inzwischen hervorragend erforschtes Gebiet mit fragwürdigen Behauptungen zu diffamieren versuchen. Die Klimaleugner hier sollen sich fragen, ob ihre Realitätsleugnung nicht eher mit der Verweigerung gegenüber Veränderungen im Alltag zu tun hat Antworten


hans zumstein

18.12.2009, 16:09 Uhr
Melden

Dass der Klimawandel stattfindet ist kaum von der Hand zu weisen. Bloss über die Ursachen und Gegenmassnahmen (sofern es überhaupt wirksame gibt?) lässt sich unendlich lange streiten. Wie will man die Wirksamkeit von Gegenmassnahmen beweisen, wenn sich die "Experten" nicht mal darüber einig sind, wie man die Menge CO2 ermittelt? 1 Tonne CO2 in Europa ist nicht dasselbe wie eine Tonne CO2 in Indien Antworten


Heinz Pfiffner§

18.12.2009, 16:08 Uhr
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Mein Gott, ist diese Dame Kurzsichtig. Es ist nicht zu glauben, dass sich diese Frau Palin für so einen Lug einspannen lässt. Antworten


Tom Würgler

18.12.2009, 16:01 Uhr
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Würden Sie es mir übel nehmen, wenn ich als Meteorologe von Frau Palin 2-3 Argumente erwarten würde, die das Klima tatsächlich betreffen? Wem es einfach darum geht, den bisherigen, verschwenderischen Lebensstil aufrecht zu erhalten, möge das doch klar benennen. Antworten


Yves Mundorff

18.12.2009, 16:00 Uhr
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@Niklaus von-Melchtal: die Temperatur sinkt? Woher haben Sie das (Quelle)? Als ich das letzte mal in den Bergen war, sind die Gletscher nach wievor kleiner geworden. Diese Aussage trifft vermutlich nicht auf die Schweiz zu, oder? Antworten


René König

18.12.2009, 15:58 Uhr
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Die Konsum- und Wegwerfgesellschaft hat imho noch nicht verstanden, dass die Resourcen endlich sind und der Energieverbrauch insgesamt nicht ins Unermessliche steigen kann. Menschengemachter Klimawandel hin oder her. Aber gut, Frau Palin ein Thema gefunden hat bei dem sie wie bei vielen anderen Themen mit Fachkenntnis punkten kann. Manche würden es ja schmierigen Populismus nennen,,, Antworten


hans zumstein

18.12.2009, 15:58 Uhr
Melden

Dass der Klimawandel stattfindet ist kaum von der Hand zu weisen. Bloss über die Ursachen und Gegenmassnahmen (sofern es überhaupt wirksame gibt?) lässt sich unendlich lange streiten. Wie will man die Wirksamkeit von Gegenmassnahmen beweisen, wenn sich die "Experten" nicht mal darüber einig sind, wie man die Menge CO2 ermittelt? 1 Tonne CO2 in Europa ist nicht dasselbe wie eine Tonne CO2 in Indien Antworten


Bruno Waldvogel

18.12.2009, 15:50 Uhr
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Man nenn das Heuristik des Schreckens: entwirf Horrorszenarien, bis aus Angst politische oder wissenschaftliche Gegenargumente zusammenbrechen. Doch je öfters man diese Szenarien multimedial durchspielt, umso skeptischer werden die Leute. Beispiele: Saurer Regen, Ozonloch, Eiszeit usw. Die Sorge um die Erde ist zentral. Aber leider wird sie immer öfters als ideologisches Vehikel benutzt. Antworten


Rudolf Kuhn

18.12.2009, 15:40 Uhr
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@Vinc Philippi: Natürlich stimmt es, dass es mehr Eisbären gibt als 1950. Das hat aber nicht das geringste mit dem Klima, sondern mit den Schutzmassnahmen zu tun, die damals beschlossen wurden, um die Bären zu retten. Wie so oft wird hier wieder aus einem wahren, aber eigentlich nicht mit dem Thema zusammenhängenden Fakt ein falscher Schluss gezogen. Antworten


Thomas Hauser

18.12.2009, 15:25 Uhr
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zu guter letzt: niemand hat etwas gegen energie- und ressourceneffizienz, ganz im gegenteil! aber man sollte umweltschutz nicht auf klimaschutz reduzieren und die kosten-nutzen-rechnung nicht vernachlässigen. auch die fokussierung auf co2 ist bedenklich. man denke nur, wieviel jeder einzelne für umwelt und tier tun könnte, würde er nur seine erhnährungsgewohnheiten (fleisch -> methan) umstellen. Antworten


Heinz Köhli

18.12.2009, 15:17 Uhr
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Temperatur sinkt seit der Jahrtausendwende. In Grönland wurden im Mittelalter Menschen begraben, die noch heute unter Eis liegen. Der Golfstrom hat seine maximale Wirkung überschritten. In ein paar Jahrzehnten wird es für grosse Teile der europäischen Landwirtschaft zu kalt sein. Vielleicht kommt es so, vielleicht anders. Konsens ist unmöglich. Aber jeder kann Verzicht üben, auch Herr Al Gore ! Antworten


Simon Bucher

18.12.2009, 15:16 Uhr
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Wie hiess es früher? Die Erde ist eine Scheibe... und (fast) alle haben es geglaubt. Die Wissenschaft mag sich seither entwickelt haben, ein Teil der Menschen leider nicht. Antworten


Luzia Keller

18.12.2009, 15:14 Uhr
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...und alles Gezettere nützt nichts, der Klimawandel findet statt! Aber ich möchte lieber unrecht haben und einen Raubangriff auf mein Portemonnaie (wenn auch zähneknirrschend) zulassen und mich einschränken - was soll's - als wegen Geizigkeit und Sturheit an den Folgen daran demnächst zu ersticken! Antworten


Peter Meier

18.12.2009, 15:08 Uhr
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@Oliver Michael: 1. Sehr richtig, das Klima schwankt. Bisher jedoch aufgrund natürlicher Ursachen, der Mensch ist seit knapp 200 Jahren die neue Komponente. 2. Verstehen Sie den Treibhauseffekt und wissen Sie wie dieser auf anderen Planeten stattfindet? 3. Das IPCC enthält auch kritische Stimmen. 4. Machen Sie sich bitte die Mühe, Argumente vorzubringen anstelle solche Kommentare. Antworten


Dani Kobler

18.12.2009, 14:55 Uhr
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Gibt es tatsächlich Leute die glauben das 6 oder 7 Mrd Leute, mitsamt der ganzen Industrie KEINEN Einfluss auf die Natur, das Klima unserer Erde haben? Das gute ist, das Öl ist endlich. Stellt sich einzig die Frage ob es für unsere Welt eine Rolle spielt ob wir es in den nächsten 50 Jahren verbrennen oder, dank Nachhaltigkeit, es vielleicht doch noch für 100 Jahre reicht. Antworten


Kevin Käser

18.12.2009, 14:54 Uhr
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Was jetzt? Der eine (Niklaus von-Melchtal) schreibt, die Temperatur SINKE seit 10 Jahren, der andere (Oliver Michael) sagt, das Klima ERWÄRME sich z.Z auf allen Planeten unseres Sonnensystems. Ist man sich darüber auch unter Wissenschaftlern uneins? Antworten


Oliver Wyser

18.12.2009, 14:41 Uhr
Melden

Seien wir doch ehrlich und geben endlich zu, derzeit nahezu keine Ahnung davon zu haben, wie die Natur auf den menschlichen Einfluss reagieren wird. Tatsächlich scheint die vorliegende Klimadiskussion vorwiegend aus Thesen, Mutmassungen und Antithesen zu bestehen. Fakten gibt es dazu so gut wie keine. Erwiesen ist nur eines: Der Mensch braucht die Natur, die Natur aber den Menschen nicht! Antworten


oliver keller

18.12.2009, 14:40 Uhr
Melden

Die Pamela Anderson der Ewiggestrigen blüht wieder auf, freuen wir uns auf weitere Weihnachtsgeschichtchen. Antworten


Hans Breitenmoser

18.12.2009, 14:30 Uhr
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Die Klimaskeptiker sollten sich mal richtig informieren. Das Wetter bezieht sich auf die kurze, das Klima auf die lange Frist. D.h. Temperaturen können über einige Jahre tief sein, und der Klimawandel findet dennoch statt. Und es gibt nicht x-tausende Wissenschaftler, die dagegen sind. Es sind einige wenige, welche zudem häufig fachfremd sind. Übrigens: mit Forschung lässt sich kein Geld verdienen Antworten


Abdul R. Furrer

18.12.2009, 14:26 Uhr
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Danke Frau Palin, dass Sie versuchen, diesen Intelligenz resistenten Klimaphobikern Paroli zu bieten. Antworten


elisabeth meier

18.12.2009, 14:24 Uhr
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Wie alles, ist auch das Klima einem steten Wandel unterworfen. Diese Tatsache wird je nach Weltanschauung und für viel Geld miss- oder gedeutet. Ich erinnere an die vorhergesagte Eiszeit in den Siebzigerjahre. Heute wissen wir, dass die Klimaforscher damals falsch lagen. In 30 Jahren werden wir sehen, was aus der prophezeiten Klimaerwärung geworden ist! Antworten


Andreas Berger

18.12.2009, 14:22 Uhr
Melden

@V. Philippi: Herrje, nichts verstanden. Die Idee ist, dass die Eisbären irgendwann den Boden unter ihren Füssen verlieren werden. Bis dahin gibt es aber keinen Grund, der sie daran hindert sich munter fortzupflanzen. Antworten


Marc Michel

18.12.2009, 14:21 Uhr
Melden

@Thomas Gysel Es ist natürlich nichts schlecht an all den Sachen, sondern sogar gut. Das Problem ist, dass es dem IPCC und seinen Anhängern nicht darum geht die Erde zu retten! Es geht nur um Geld und Macht, wie immer... Follow the money and you'll find the truth... Leider wiederholt sich das immer wieder in der Geschichte... Antworten


Fabian Fusina

18.12.2009, 14:19 Uhr
Melden

Schon sehr traurig diese Entwicklung. Ich verstehe nicht, wie zB T. Hauser schreiben kann, dass in der Wissenschaft darüber KEIN Konsens herrscht. Das ist schlichtweg falsch. Der Konsens ist sehr gross. - Aber schon klar... es sind ja alle von der UNO und Al Gore geschmiert ;-)... Und nein, es gibt keine 10tausende kritische Wissenschaftsstimmen. Höchstens Stimmen von wütenden Autofahrern ^^ Antworten


Oliver Michael

18.12.2009, 14:12 Uhr
Melden

@Sandro Wolf - 1. Der Klimawandel findet statt (wie schon seit eh und je) 2. Der Mensch ist NICHT hauptverantworlich dafür, es ist die Sonne, denn das Klima erwärmt sich z.Z auf allen Planeten unseres Sonnensystems. 3. Es gibt ebenso tausende von Wissenschaftlern die widersprechen ihren Kollegen vehement. 4. Der dogmatische Stuss kommt dieser Tage aus Kopenhagen. Antworten


Thomas Gysel

18.12.2009, 13:59 Uhr
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Was ist eigentlich so schlecht daran, weniger Wälder abzuholzen, weniger Abgase in die Luft zu pusten und die beschränkten Ressourcen dieser Erde sinnvoll zu nutzen? Das soll mir doch mal einer dieser Klimaskeptiker erklären. Das die Amis schon immer den Hang dazu hatten, solch beschränkten Personen wie der Palin Glauben zu schenken ist ja auch nichts neues. Die Bush-Ära schon vergessen? Antworten


ralph kocher

18.12.2009, 13:55 Uhr
Melden

Angenommen, wir beschleunigen das evolutionäre Spektrum künstlich - ob wir uns da nicht eine allfällige (welche uns dann nötigt...) Anpassung verunmöglichen? Oder anders gesagt: Bis wir ES dann (erst) realisieren bzw. feststellen, reichts wohl kaum noch zum Bremsen. Antworten


Vinc Philippi

18.12.2009, 13:55 Uhr
Melden

Man kann über die Klimaerwärmung und Frau Palin denken wie man will. Dass sich die Anzahl freilebender Eisbären aber seit 1950 verdoppelt hat, stimmt. Der Eisbär wird tatsächlich von den Klimapessimisten für Ihre Zwecke missbraucht. letzte Woche in den Medien - WEGEN KLIMAWANDEL: Nichts zu essen, Eisbär frisst Junges! Blödsinn, alle Bären (Männchen) fressen fremde Junge, mit oder ohne Klimawandel Antworten


Kurt Aegeri

18.12.2009, 13:49 Uhr
Melden

Einfach grenzdebil, diese Frau. Mich schaudert, dass so etwas überhaupt möglich ist. Antworten


Sandro Wolf

18.12.2009, 13:47 Uhr
Melden

Ich bin entsetzt über ein paar Kommentare, welche so überzeugt sind, dass der Klimawandel nicht stattfindet. Dieselben Leute, die bei allem anderen die Wissenschaft nutzen (Autofahren, Medizin, Telefonieren, uvam), scheinen es hier plötzlich besser zu wissen als die zig-tausende Wissenschaftler, die sich Jahre damit befassen. Ueberlegt mal ein bisschen, bevor ihr dogmatischen Stuss streut! Antworten


Ronnie König

18.12.2009, 13:46 Uhr
Melden

Erst wenn in der Schweiz Hunger herrscht beginnt der Pöbel umzudenken. Dann ist es bereits zuspät! Alle wollen dieses Land vor irgend was retten, aber über den Weg und Priorität scheint keine Einigung in Sicht. Und immer sind die anderen schuldig. Dabei trägt ein jeder etwas dazu bei, ob positiv oder negativ. Wenn der Meerespiegel steigt wird es nicht kälter (Physik !)! Antworten


ralph kocher

18.12.2009, 13:46 Uhr
Melden

Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung von Leuten, welche die Natur kaum je vollumfänglich vernommen haben. Wer nun also die NATUR weder - noch ansatzweise begriffen, soll bitte nicht "relideologisch" von Schöpfung was erzählen wollen. Denn: Alles irgendwie Naturschädigende ist geisttötend. Oder auch: Evolutionäres entwickelt sich ständig, Geschriebenes bleibt stehen. Antworten


daniel steiner

18.12.2009, 13:44 Uhr
Melden

@N. von-Melchtal: Die Temperatur ist in den letzten 10 Jahren tatsächlich gesunken, dies wird aber nicht unter den Teppich gekehrt. Lesen sie mal hier: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/tid-9678/klimawandel-raetselhafte-sonnenaktivitaet_aid_296435.html Nur weil sie die Zusammenhänge nicht verstehen, darf es nicht existieren? Sehr arrogant! Antworten


Thomas Hauser

18.12.2009, 13:42 Uhr
Melden

@lautenschlager: der totschlagsbegriff "verschwörungstheoretiker" ist langsam ausgeluscht, nicht? wie wär's mal mit argumenten anstatt hetz- und diffamierungsparolen? es gibt hinsichtlich dem klimawandel (das klima war nie statisch und immer dynamisch) keinen konsens, das ist fakt. 10'000nde von kritischen wissenschafsstimmen lassen sich in zeiten von internet und web nicht mehr totschweigen,gutso Antworten


Oliver Hackl

18.12.2009, 13:38 Uhr
Melden

Klimaskeptiker könnte man eigentlich ideal zur Energiegewinnung nutzen! Der Film 'the Matrix' zeigt wie. Als Belohnung dürften sie in einem Programm leben, wo sie schlauer sind als der Rest der Welt. Antworten


Niklaus von-Melchtal

18.12.2009, 13:38 Uhr
Melden

Was der Mensch aus-atmet ist CO2 ! Antworten


Lukas Lautenschlager

18.12.2009, 13:37 Uhr
Melden

@ an alle Verschwörungstheoretiker: Stimme völlig zu, es gibt die grosse Klima-Hysterie-Verschwörung. Genau so wie ein Vertuschung, dass der Mensch nie auf dem Mond gelandet ist. Die Auflösung der Sowjetunion ist auch nur ein Täuschungsmanöver. Und – jetzt kommts!– die Erde ist in Tat und Wahrheit doch eine Scheibe. Aber ja nicht weitersagen! Antworten


Jean Lenaux

18.12.2009, 13:30 Uhr
Melden

Der CO2 Anteil in der Luft beträgt 0.003%, davon sind 3% von Menschen verursacht; den Rest produziert die Natur. UNO-Klimapfaffen geben vor zu wissen, um wieviel die CO2 Menge dierser 3% reduziert werden muss, um die globale Temperatur auf 2 Grad genau einstellen zu können. Das Ganze wird durch den angedrohten Weltuntergang gerechtfertigt. Wer am lautesten schreit bekommt Geld und Aufmerksamkeit. Antworten


Marc Michel

18.12.2009, 13:30 Uhr
Melden

Dieser Artikel mit seinem Titel zielt ja klar darauf ab, die Leute zu diffamieren welche eben nicht an die menschgemachte Klimaerwärmung glauben. Die Lichtfigur der IPCC-Gegner ist nicht Palin (welche wirklich von fast nichts eine Ahnung hat) sondern x-tausende Wissenschaftler welche mit klaren Beweisen die Theorie und Panikmache der IPCC widerlegen! Antworten


Niklaus von-Melchtal

18.12.2009, 13:25 Uhr
Melden

@ Peter Bürger und Thomas Hauser: Genau so ist es ! Und die auch von Wissenschaftern nicht zu bestreitende Tatsache, dass seit 10 Jahren die Temperatur SINKT, wird unter dem Deckel gehalten. Antworten


Barbara Müller

18.12.2009, 13:23 Uhr
Melden

Zwar zeigt sich ein Anstieg des Meeresspiegel, das arktische Eis schmilzt munter weiter und auch die Durchschnittstemperatur ist gestiegen seit 1906, aber es ist doch viel bequemer, die Klimaerwärmung schlicht zu verneinen und sich selber als grossen Wissenschaftler aufzuplustern, obwohl man keinen Schimmer von der hochkomplexen Materie hat. Sonst müsste man noch persönliche Konsequenzen ziehen... Antworten


Tom Arn

18.12.2009, 13:16 Uhr
Melden

Dumme Menschen machen dumme Aussagen! Palin würde die "Politik" von G.W.B. nahtlos fortsetzen. Diesen Fehler werden sogar wohl auch die Amis nicht zweimal machen. Wenn es Palin nützen würde, würde sie auch behaupten, dass die Erde eine Scheibe ist.... Antworten


Thomas Hauser

18.12.2009, 13:16 Uhr
Melden

wissenschaften dürfte für jahre wenn nicht jahrzehnte ruiniert sein. politisierte wissenschaft hat bisher immer versagt, das sollte uns die geschichte gelehrt haben. jetzt gehts nur noch um schadensbegrenzung, die klima-debatte, eine, welche dem begriff auch gerecht wird, ist neu lanciert. Antworten


Thomas Hauser

18.12.2009, 13:14 Uhr
Melden

jedem distanzierten beobachter ist mittlerweile klar, dass sich die ipcc-leute gnadenlos ideologisch verrennt haben: menschen-gemachter klimawandel als new-age-religion, während kritische stiimmen systematisch unterdrückt und daten zweifellos manipuliert wurden. science failed, genau wie bei 9/11, der schweinegrippe und nun auch beim klimawandel. die konsequenzen für die glaubwürdigkeit sämtlicher Antworten


Peter Bürger

18.12.2009, 13:13 Uhr
Melden

Die Klimahysterie ist wohl eine gigantische, globale Inszensierung, die im Grunde darauf abzielt, die Menschen der heutigen Gesellschaft unter Kontrolle zu halten und weiterhin gefügig zu machen. Das klappt mit Angstmacherei bekanntlich am besten. Damit das gelingt, werden systemtisch alle Skeptiker als politisch "unkorrekt" und lächerlich gebrandmarkt. Eine politisch weit verbreite Strategie. Antworten


rainer raschle

18.12.2009, 13:09 Uhr
Melden

Also ich sehe keinen Unterschied zwischen Al Gore und Sarah Palin. Beide nutzen gefälschte Daten, um sich selber zu profilieren und zu bereichern. "Wer die Welt retten will, will sie in Wahrheit beherrschen". (Tucholsky) Antworten


Peter Zurbrügg

18.12.2009, 13:00 Uhr
Melden

Es gibt ja viele Gründe an der Klimahysterie einiger Leute zu zweifeln. Die letzten Eiskalten Tage könnte man auch sehr gut als Zeichen einer kommenden Eiszeit deuten! So argumentieren nämlich die Politiker und ihre gut bezahlten Klimabeamten. Antworten


Patrick Ryf

18.12.2009, 12:49 Uhr
Melden

Die E-Mails sind übrigens nur ein kliener Teil des ClimateGate Skandals. Viel happiger sind die gefälschten Daten, Berichte und zum Beispiel Anleitungen an Computerexperten wie sie vorgehen müssen um die gewünschten manipulierten Ergebnisse zu erhalten. Es gibt eine Petition von über 30'000 Wissenschaftlern, die sich gegen eine vom Menschen verursachte Klimaerwährmung aussprechen. Antworten


michi müller

18.12.2009, 12:44 Uhr
Melden

Palin macht jetzt einen auf Klimawandelskeptikerin..? Das passt doch bestens..! Sie hält ja auch Afrika für ein Land..! Keine Ahnung von gar nichts haben und dabei ohne jedes Hintergrundwissen möglichst laut und vehement eine Meinung vertreten scheint ja auch in unserem Land die Passion ihrer politischen Brüder im Geiste zu sein! Antworten



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