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Obama will Hochgeschwindigkeitszüge für die USA

Aktualisiert am 16.04.2009 20 Kommentare

Der amerikanische Präsident will das Zugnetz in den USA kräftig ausbauen – ganz nach europäischem Vorbild.

Zugfan: Barack Obama und Vizepräsident Joe Biden auf ihrer Amtseinführungs-Fahrt nach Washington im Januar.

Zugfan: Barack Obama und Vizepräsident Joe Biden auf ihrer Amtseinführungs-Fahrt nach Washington im Januar.
Bild: Keystone

Die USA könnten es sich nicht länger leisten, auf eine umfassende Modernisierung der Bahn zu verzichten, sagte Obama. Damit könnten die Staus auf der Strasse ebenso verringert werden wie Luftverschmutzung und Energieverbrauch.

Ein neues Schienennetz sei ein langfristiges Projekt, räumte Obama ein. Es sei jetzt aber an der Zeit, mit der Verwirklichung zu beginnen. Die Regierung hat dafür acht Milliarden Dollar aus dem Konjunkturpaket bereitgestellt, das einen Umfang von insgesamt 787 Milliarden hat. Ein System von Hochgeschwindigkeitszügen sei keine himmelblaue Zukunftsvision, sondern müsse jetzt angegangen werden, forderte Obama und verwies auf die Erfahrungen in Europa und Asien.

Die US-Bahngesellschaft Amtrak hat eine einzige Strecke mit höherer Geschwindigkeit, den vor neun Jahren eingeführten Acela Express zwischen Boston und Washington. Statt der möglichen Höchstgeschwindigkeit der Züge von 240 Stundenkilometern werden dort aufgrund der zahlreichen Kurven und des gemeinsamen Verkehrs mit langsameren Güter- und Personenzügen im Durchschnitt nur 129 Stundenkilometer erreicht. (oku/ap)

Erstellt: 16.04.2009, 17:57 Uhr

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20 Kommentare

Tom Kuhn

16.04.2009, 17:56 Uhr
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Grundsätzlich denke ich, dass Obama sehr gute Visionen hat. Ich befürchte, er könnte wegen den vielen Baustellen bzw. Projekte, die er und seine Regierung vorhaben, ins Straucheln kommen. Ein sehr gutes Pr.-Mgmt kann sowas zum Erfolg bringen. Endlich sieht Amerika ein, dass die Lösung deren Probleme nach Vorbildern anderen Länder angestrebt werden können. Ein mordernes USA. Hurra! Mal Kucken ;-) Antworten


karl baumann

16.04.2009, 18:55 Uhr
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Obama hat Visionen und das ist gut so, besser als die beiden Bush's ist er allemal. Er hat in 3 Monaten mehr bewegt als seine Vorgänger in 12 Jahren. Wäre gut wir hätten in der Schweiz auch einige Visionäre mehr. Unser Sesselkleber in Bern bingen es un wirklich nicht mehr. Antworten




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