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Neue Iran-Sanktionen zielen auf Banken- und Energiebranche

Aktualisiert am 25.06.2010

Der US-Kongress hat am Donnerstag neuen Sanktionen gegen den Iran zugestimmt. Nun könnte der russische Energieriese Gasprom Probleme bekommen.

Nachdem der entsprechende Gesetzentwurf im Senat einstimmig angenommen wurde, votierte das Repräsentantenhaus mit 408 zu 8 Stimmen für die Massnahmen. Damit kann der Entwurf Präsident Barack Obama zur Unterschrift vorgelegt werden. Die Sanktionen beziehen sich vor allem auf den Energie- und Bankensektor. Allerdings könnten auch Unternehmen aus dem Ausland, die Geschäfte mit dem Iran machen, bestraft werden. Dazu gehört beispielsweise der Energieriese Gasprom.

Mit den Strafmassnahmen wollen die USA Druck auf die Islamische Republik im Atomstreit ausüben. Staaten des Westen verlangen von dem Land eine Beendigung seines Atomprogramms. Sie befürchten, der Iran könne heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen arbeiten. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. (cpm/sda)

Erstellt: 25.06.2010, 06:36 Uhr


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