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Mitt Romney gelingt das Comeback

Aktualisiert am 12.02.2012 5 Kommentare

Der gemässigte Konservative siegte bei der Vorwahl in Maine mit 39 Prozent der Stimmen. Ron Paul, der auf seinen ersten Sieg gehofft hatte, erreichte 36 Prozent.

Erhielt 39 Prozent der Stimmen: Mitt Romney in Maine. (10. Februar 2012)

Erhielt 39 Prozent der Stimmen: Mitt Romney in Maine. (10. Februar 2012)
Bild: AFP

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Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner ist dem gemässigten Konservativen Mitt Romney erneut ein Comeback gelungen.

Er siegte bei der Vorwahl in Maine mit 39 Prozent der Stimmen, wie die Republikanische Partei des US-Bundesstaats am Samstag mitteilte.

An zweiter Stelle lag Ron Paul mit 36 Prozent. Der Texaner hatte in Maine fünf Wochen nach Beginn der republikanischen Kandidaten-Kür auf seinen ersten Sieg gehofft und dort besonders eifrig um Stimmen geworben.

Trotz der Niederlage zeigte er sich in einer Rede vor seinen Anhängern bester Laune. «Wir können ja fast von einem Unentschieden reden», sagte der 76-Jährige lachend.

Santorum und Gingrich abgeschlagen

Die anderen beiden Bewerber in der Kandidaten-Kür, Rick Santorum und Newt Gingrich, hatten in dem bevölkerungsmässig kleinen Bundesstaat kaum Wahlkampf betrieben. Ex-Senator Santorum kam auf 18 Prozent, Gingrich auf 6 Prozent.

Romneys Wahlkampf war zuletzt erheblich unter Druck geraten. Erst am Dienstag hatte er in gleich drei Staaten Vorwahlen verloren. In Colorado, Minnesota und Missouri war der ultrakonservative Ex- Senator Santorum überraschend als Sieger hervorgegangen.

Mit seinem Sieg in Maine ganz im Nordosten der USA kann der Ex- Gouverneur nun auf insgesamt vier Siege im Vorwahl-Reigen blicken, darunter im wichtigen Staat Florida. Santorum gewann ebenfalls viermal. Gingrich heimste im konservativen Südstaat South Carolina seinen bisher einzigen Triumph ein, Ron Paul ging bis dato leer aus.

Sieg bei Probeabstimmung

Weiteren Auftrieb erhielt Romney kurz zuvor durch den Sieg bei einer Probeabstimmung beim Gipfel der Republikaner in Washington. Insgesamt 38 Prozent der Teilnehmer des dreitägigen Treffens der Konservativen, «Conservative Political Action Conference», stimmten für Romney, wie Fox News, CNN und die «Washington Post» übereinstimmend berichteten.

Santorum erhielt unter den gut 3400 Teilnehmern der CPAC 31 Prozent, gefolgt von Gingrich mit 15 und Paul mit 12 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis gilt als wichtiger Stimmungstest.

Ein umgekehrtes Bild bot sich dagegen in einer landesweiten Umfrage unter republikanischen Wählern: Hier schnitt Santorum um 15 Prozentpunkte besser ab als der frühere Gouverneur von Massachusetts.

Warten auf Super Tuesday

Nach einem dicht gedrängten Wahl-Kalender seit Beginn des Rennens Anfang Januar finden die nächsten Abstimmungen erst wieder am 28. Februar statt, und zwar in den Bundesstaaten Arizona und Michigan. Mit Spannung wird danach der «Super Tuesday» am 6. März erwartet. Dann wird auf einen Schlag in zehn Bundesstaaten gewählt.

Wen die Republikaner ins Rennen gegen Amtsinhaber Barack Obama schicken, entscheidet sich erst in der zweiten Jahreshälfte. Die Präsidentschaftswahl findet am 6. November statt.

(kle/sda)

Erstellt: 12.02.2012, 07:10 Uhr

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5 Kommentare

Andreas Moser

12.02.2012, 13:44 Uhr
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Bravo Ron Paul! Ron Paul will die FED (Notenbank) abschaffen! Richtig so! Der Staat soll das Geld selber herausbringen - so wie damals den Green Back - da ging es den Leuten und dem Staat wirklich gut! Keine Verschuldung, da keine Schuldzinsen! Antworten


Linus Huber

13.02.2012, 03:20 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ob Obama, Romney und Gingrich ist unwichtig, da alle die gleiche Politik vertreten. Nur Ron Paul würde echte Veränderungen einleiten und den Crony Capitalism beenden und den Weg zurück zur Rechtsstaatlichkeit aufnehmen. Antworten




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