Mexikos Drogenbosse halten den Mordrekord
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Dies berichtet die mexikanische Zeitung «El Universal», die täglich mit 180'000 Exemplaren erscheint. Im Jahr 2008 hatten noch rund 6300 Personen in Zusammenhang mit der organisierten Drogenkriminalität ihr Leben verloren. Offizielle Angaben der Regierung liegen dazu nicht vor.
Die meisten Morde wurden im Staate Chihuahua mit der Stadt Ciudad Juárez registriert. Dort kamen im vergangenen Jahr 3250 Personen ums Leben. Nur im Bundesstaat Yucatán im Süden wurden keine Morde im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität gemeldet.
Andauerndes Blutbad wegen des Rauschgifts
Die Zahl der Morde in Mexiko hatte sich bereits in den vergangenen Jahren vervielfacht. 2005 waren rund 1500 Personen getötet worden. Seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón im Jahr 2006 wurden der Zeitung zufolge rund 16'000 Menschen getötet.
Die mexikanische Regierung hat mittlerweile rund 45'000 Soldaten vor allem in den nördlichen Staaten geschickt, um die mächtigen Drogenkartelle zu bekämpfen. Die Armee geht dort mit rabiaten Methoden gegen Verdächtige vor. Zuletzt waren auch Foltervorwürfe laut geworden. (raa/sda)
Erstellt: 01.01.2010, 20:55 Uhr
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