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Doppelte Niederlage für Obama

Aktualisiert am 04.11.2009

Sowohl in Virginia als auch in New Jersey gewinnen die Republikaner die Gouverneurswahlen. Dies, obwohl der Präsident persönlich sich für die demokratischen Kandidaten eingesetzt hatte.

Rückschlag: Barack Obamas Demokraten verlieren New Jersey.

Rückschlag: Barack Obamas Demokraten verlieren New Jersey. (Bild: Keystone)

Abgewählt in einer demokratischen Hochburg: Jon Corzine.

Abgewählt in einer demokratischen Hochburg: Jon Corzine. (Bild: Reuters)

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Ein Jahr nach dem historischen Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama haben dessen Demokraten zwei Niederlagen einstecken müssen. Bei den Gouverneurswahlen in den von Demokraten regierten Bundesstaaten Virginia und New Jersey gingen die Republikaner als Sieger hervor.

In Virginia unterlag der demokratische Bewerber Creigh Deeds nach Hochrechnungen mehrerer US-Medien mit 37 Prozent der Stimmen deutlich seinem republikanischen Konkurrenten Bob McDonnell. Dieser eroberte demnach mit 63 Prozent der Stimmen das Gouverneursamt, das bisher der Demokrat Tim Kaine innehatte.

In New Jersey, das eigentlich eine Hochburg der Demokraten ist, setzte sich der Republikaner Chris Christie mit 50 Prozent der Stimmen gegen den Amtsinhaber Jon Corzine (44 Prozent) durch, wie CNN und NBC nach Auszählung fast aller Stimmen berichteten.

Stimmungstest für Obama

Analysten werteten die Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey als Stimmungstest für Obama, der am Mittwoch den ersten Jahrestag seines Wahlsiegs feiert.

Die Wahlen waren ein wichtiger Testlauf für die Kongresswahlen 2010, bei denen die Demokraten ihre Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus verteidigen wollen. Obama hatte sich selbst in den Wahlkampf eingeschaltet und war in beiden Bundesstaaten aufgetreten.

Wichtigstes Thema: Wirtschaft

Umfragen zeigen, dass für die meisten Wähler in diesen Bundesstaaten das wichtigste Thema die Wirtschaft war. Trotz deutlicher Anzeichen für eine Stabilisierung der US-Wirtschaft liegt die Arbeitslosigkeit mit knapp zehn Prozent für amerikanische Verhältnisse sehr hoch.

Im November 2010 stehen in den USA Kongresswahlen an: Alle Abgeordneten sowie ein Drittel der Senatoren werden gewählt. (oku/sda)

Erstellt: 04.11.2009, 13:50 Uhr

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