Ausland
Ciudad Juárez – die gefährlichste Stadt der Welt
Aktualisiert am 21.10.2009 1 Kommentar
Ein Opfer mehr: Ermittler in der Grenzstadt müssen fast täglich Leichen sichern, wie diesen Mann am 20. Oktober. (Bild: Keystone)
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Im gesamten Jahr 2008 hatte es in der Millionenstadt 1653 Mordopfer gegeben, wie aus Berichten der mexikanischen Polizei hervorging. Nach Angaben der mexikanischen Nichtregierungsorganisation CCSP ist Ciudad Juárez die Stadt mit der höchsten Mordrate weltweit.
Allein am Montag wurden in der Stadt an der Grenze zum US- Bundesstaat Kalifornien fünf Leichen entdeckt, wie die Behörden mitteilte. Darunter war nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch ein Rechtsanwalt, der in seinem fahrenden Auto von 15 Kugeln getroffen wurde.
Landesweit 14'000 Mordfälle seit Ende 2006
Mexikanische Rauschgiftkartelle machen sich in den Grenzstädten Ciudad Juárez und Tijuana gegenseitig die Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig. Der Drogenmafia werden rund 14'000 Morde seit Amtsantritt des konservativen Präsidenten Felipe Calderón Ende 2006 angelastet.
Im Zuge ihrer Offensive gegen das organisierte Verbrechen hat die mexikanische Regierung 50'000 Soldaten an mehrere Brennpunkte des Landes entsandt. (raa/sda/)
Erstellt: 21.10.2009, 09:43 Uhr
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Dan Wunderli
Da sollte sich wohl jeder Kokain-Konsument in den USA fragen, ob er sowas unterstützen will. Das gilt übrigens auch für die Freier in der Schweiz: Will man(n) sexuelle Ausbeutung osteuropäischer Frauen unterstützen? Kann man(n) sicher sein, dass jemand das freiwillig tut? In beiden Fällen scheint es sowohl hier als auch in den USA genug Konsumenten zu geben, denen das schlichtweg egal ist... Antworten