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Blutbad in Mexiko

Aktualisiert am 21.09.2009 2 Kommentare

An der Grenze zwischen Mexiko und den USA sind innerhalb von zwei Tagen 27 Menschen getötet worden, wahrscheinlich bei Kämpfen zwischen Drogenhändlerbanden.

1/21 Alltag im Drogenkrieg in Mexiko:
Soldaten am 23. März nach einem Anschlag in Ciudad Juárez, bei dem vier Menschen starben.
Bild: Reuters

   

Wie mexikanische Justizbehörden am Sonntag mitteilten, starben in Ciudad Juárez am Samstag 14 Menschen. Bereits am Freitag hatte es in Ciudad Juárez und anderen Teilen des Bundesstaats Chihuahua zehn Tote gegeben, in Tijuana im Bundesstaat Baja California starben drei Polizisten. Damit bis jetzt schon mehr Menschen durch den Drogenkrieg gestorben als im gesamten vergangenen Jahr.

Ciudad Juárez ist mit mehr als 1700 Tötungsdelikten die Stadt mit der höchsten Mordrate in Mexiko. Auf Platz zwei liegt Tijuana mit 400 Morden im laufenden Jahr. Rivalisierende Rauschgiftkartelle machen sich in den beiden Grenzstädten gegenseitig die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig. (raa/sda)

Erstellt: 21.09.2009, 13:05 Uhr

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2 Kommentare

Studer Martin

21.09.2009, 11:06 Uhr
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Opfer USA/Täter Mexico? Wer hatte durch Privatisierungen Lateinamerika verarmen lassen, und Nährboden für Kriminalität geschaffen? Wer kauft die ganzen Drogen? Und wer verbot, in den 30er Jahre, Marihuana eine harmlose Droge, als erstes Land? Die USA! Ich würde die USA gerne anklagen, auf Drogenhandel, Konsum und fordere die damit verbundene Verantwortung von Schäden im Nachbarland zu übernehm Antworten


Tobias Vega

21.09.2009, 16:58 Uhr
Melden

@ Studer Martin. Ich stimme ihnen zu. Eigentlich sollten alle Lateinamerikanischen Länder, alle Drogengeschädigten und Famillien von Drogensüchtigen eine riesen-Sammelklage gegen den amerikanischen Staat herbeiführen. Denn hätten die nicht für die Verteilung gesorgt, wäre viel Leid nicht entsanden. Nun Jahrzente später sind ganze Städte und Länder vom Handel mit Kokain und Heroin abhängig. Antworten



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