Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki: Für drei von fünf Amerikanern war es richtig

Der Atombombeneinsatz der USA, der im Zweiten Weltkrieg Japan zur Kapitulation zwang, findet bei der Mehrheit der Amerikaner weiterhin Unterstützung.

Zerstörung und Verwüstung: Hiroshima nach dem Angriff mit der Atombombe.

Zerstörung und Verwüstung: Hiroshima nach dem Angriff mit der Atombombe.
Bild: Keystone

Schlimme Folgen: Atombombenabwurf auf Nagasaki.

Schlimme Folgen: Atombombenabwurf auf Nagasaki. (Bild: Keystone)

64 Jahre nach den US-Atombombenwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki hält eine Mehrheit der Amerikaner die damalige Entscheidung von Präsident Harry Truman für richtig. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Quinnipiac-Universität im US-Staat Connecticut hervor. Demnach sind 61 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Atombombeneinsatz richtig gewesen sei. 22 Prozent bezeichneten ihn als falsch, 16 Prozent waren sich unschlüssig.

Sehr viel menschliches Leid

Der Angriff auf Hiroshima erfolgte am 6. August 1945. Dabei wurden mindestens 140'000 Menschen getötet. Am 9. August warf ein US-Bomber eine Atombombe über Nagasaki ab. Dort wurden rund 80'000 Menschen getötet, Zehntausende erkrankten später an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Am 15. August erklärte Japan seine Kapitulation, womit der Zweite Weltkrieg beendet wurde.

Für die Erhebung der Qinnipiac-Universität wurden vom 27. Juli bis 3. August 2409 registrierte Wähler befragt. Die mögliche Fehlerquote liegt den Angaben zufolge bei zwei Prozent. (vin/ap)

Erstellt: 04.08.2009, 21:18 Uhr

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