Gläubige treffen sich im Stadion

Von Andrea Sommer. Aktualisiert am 10.06.2010 1 Kommentar

Am Sonntag findet im Stade de Suisse der Christustag statt. Die Organisatoren erwarten 30'000 Besucher.

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Letztes Jahr fand der Christustag in Basel statt. (Bild: christustag.ch)

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Am Dienstag rockten AC/DC im Stade de Suisse «Highway to Hell». Am Sonntag lautet die Devise eher «Stairway to Heaven»: Dann treffen sich im Stadion Christen aus allen Landesteilen zum siebten Christustag seit 1980. «Ein festlicher Anlass für alle Generationen und evangelischen Kirchen», so René Winkler, Christustag-Verantwortlicher, gestern vor den Medien.

Die Organisatoren wollen jedoch nicht nur Gott ehren und feiern, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein der Christen fördern. «Sie sollen sich stärker für das Gemeinwohl engagieren», sagt Winkler. Das Motto des Christustags, «dominus providebit» (Gott wird versorgen), soll die Gläubigen darin bestärken. «Gott sorgt für uns, wenn wir uns um andere sorgen», so der Programmverantwortliche Hanspeter Nüesch. Da der Leitspruch als Randprägung auf jedem Fünfliber steht und um die Botschaft unter die Leute zu bringen, verteilen die Organisatoren am Sonntag in Bern 3000 Fünfliber. Eine Gabe eines Sponsors, so die Organisatoren.

Über tausend Redner, Künstler und andere Mitwirkende gestalten das Programm. Am Vormittag steht ein Gottesdienst mit viel Musik im Zentrum, am Nachmittag sind es Beiträge zur Nächstenliebe. Mit auf der Bühne: Ex-Musicstar Carmen Fenk. Die Organisatoren erwarten 30'000 Personen, SBB und BLS führen 45 Extrazüge, das Budget beläuft sich auf 1,8 Millionen Franken. Allein im Vorverkauf gingen 22'000 Tickets weg. Am letzten Christustag 2004 in Basel kamen 40'000 Menschen. Träger des Anlasses sind die reformierte Landeskirche und evangelische Freikirchen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 10.06.2010, 09:20 Uhr

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1 Kommentar

Rudolf Burgener

10.06.2010, 11:30 Uhr
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Das ist halt Marketing in Events, mal läuten die "Hell Bells", dann am Sonntag die Kirchenglocken via Verstärker. AC / DC, dann die "Frommen", 2 verschiedene Welten treffen sich im Stadion. Es machen zwar nicht alle Christen da mit, einer der Christen darunter bin ich. Doch gönne ich den Christen diesen Feiertag. Meines Erachtens kann es auch etwas bedächtiger gehen, ohne riesiges Tamtam! Antworten