YB verpasst den Sieg
Aktualisiert am 16.02.2012 4 Kommentare
YB - Basel 2:2 (1:0)
Stade de Suisse: 20'246 Zuschauer; SR Kever
Tore: 32. Spycher (Handspenalty) 1:0. 71. Streller (Alex Frei) 1:1. 76. Costanzo (Zverotic) 2:1. 90. Stocker (Steinhöfer) 2:2.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Spycher; Vitkieviez, Silberbauer, Farnerud, David Degen (75. Costanzo); Martinez (60. Simpson), Bobadilla.
Basel: Sommer; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Park; Shaqiri, Huggel (65. Yapi), Xhaka, Fabian Frei (65. Stocker); Streller, Alex Frei (92. Cabral).
Bemerkungen: Young Boys ohne Doubai (gesperrt) und Mayuka (Ferien nach Afrika-Cup);
Basel ohne Chipperfield, Colomba, Philipp Degen, Kusunga, Jevtic und Voser (alle verletzt).
200. NLA/ASL-Spiel von Alex Frei. 41.
Lattenschuss von Bobadilla.
Verwarnungen: 14. Steinhöfer (Reklamieren). 32. Dragovic (Hands). 35. Alex Frei (Unsportlichkeit) und Wölfli (Reklamieren). 46. Farnerud (Foul). 59. Shaqiri (Foul). 81. Spycher (Reklamieren). 93. Xhaka (Reklamieren).
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Super League
34. Runde
| 12.05. | Basel - Grasshoppers | 6 : 3 |
| 12.05. | Luzern - Lausanne | 3 : 2 |
| 13.05. | Thun - Young Boys | 2 : 2 |
| 13.05. | FC Zürich - Servette | 0 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 32 | 22 | 8 | 2 | 76:29 | 74 |
| 2. | Luzern | 32 | 13 | 12 | 7 | 43:30 | 51 |
| 3. | Young Boys | 32 | 11 | 12 | 9 | 47:37 | 45 |
| 4. | Servette | 33 | 13 | 6 | 14 | 43:52 | 45 |
| 5. | Thun | 32 | 10 | 10 | 12 | 35:37 | 40 |
| 6. | FC Zürich | 32 | 9 | 8 | 15 | 38:42 | 35 |
| 7. | Lausanne | 33 | 7 | 6 | 20 | 27:60 | 27 |
| 8. | Grasshoppers | 32 | 7 | 5 | 20 | 31:63 | 26 |
| 9. | Sion | 32 | 15 | 8 | 9 | 39:29 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
35. Runde
| 20.05. | Grasshoppers - FC Zürich | - : - |
| 20.05. | Luzern - Thun | - : - |
| 20.05. | Servette - Basel | - : - |
| 20.05. | Young Boys - Sion | - : - |
Das Ende der Basler Serie von 13 Meisterschaftsspielen ohne Niederlage stand kurz bevor. Noch 20 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit führte YB gegen Basel 2:1. Bis sich Stocker eine Flanke von Markus Steinhöfer perfekt präparierte und cool abschloss.
Mit einem Sieg hätten die Young Boys den Rückstand auf den Ligaprimus vorerst auf drei Punkte reduzieren können. So aber bleibt alles beim Alten. Und zum dritten Mal in dieser Saison, gar zum neunten Mal in Folge, bleibt den Young Boys die Erkenntnis, den FCB zwar fordern, aber eben nicht besiegen zu können.
Verpasste Gelegenheiten ...
Durch Moreno Costanzos Kopfballtor deutete ab der 76. Minute vieles auf den ersten Berner Sieg gegen den FCB seit Ende November 2009 hin. Keine Minute nach seinem Eintritt erzielte Costanzo das 2:1. YB hatte nach einer sehr starken ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte ein wenig abgebaut. Respektive kein Mittel mehr gefunden, die immer stärker werdenden Basler entscheidend zu stören. Was YB blieb, waren die Konterangriffe. Doch während Costanzo (84.) und Farnerud (87.) ihre Chancen zum 3:1 vergaben, nützte auf der Gegenseite Stocker seine erste Möglichkeit.
Insgesamt war der unterhaltsame und zuweilen hektische Spitzenkampf nach all den negativen Schlagzeilen durch die Fälle Sion und Xamax gute Werbung für den Schweizer Fussball. Die Young Boys und Basel lieferten sich vor nur etwas mehr als 20'200 Zuschauern ein gutklassiges Duell mit vielen Strafraumszenen.
Den Handspenalty, den Christoph Spycher kurz vor der Pause souverän verwertete, glich Basel in der 71. Minute aus. Alex Frei war aus offsideverdächtiger Position gestartet, die Flanke verarbeitete Captain Marco Streller ideal. Die Basler Freude währte aber nur für kurze Zeit und bis zu Costanzos viertem Saisontreffer.
... und ein Lattentreffer von Bobadilla
Mit Raul Bobadilla hat YB-Trainer Gross in der Winterpause jenen «Brecher» erhalten, den er sich gewünscht hat. Der argentinische Stürmer sucht permanent den Zweikampf. Er will im Stil eines Stiers mit dem Kopf durch die Wand, schont weder sich noch seine Gegner. Unterstützt durch seine südamerikanische «compadres» Matias Vitkieviez und den Venezonaler Josef Martinez war Bobadilla ein steter Unruheherd - und permanenter Provokateur. Bei seinem gefühlvollen Schlenzer (41.) blieb ihm das zweite Tor im YB-Dress vergönnt, der Schuss prallte von der Latte ins Out.
Überhaupt war YB in der ersten Halbzeit das aktivere Team. Der Wille, den Rückstand auf Basel zu reduzieren, war jederzeit erkennbar. Die Aktionen der Young Boys wirkten im Ansatz und in der Ausführung zwingender, zuweilen aber zu verspielt. (dam/si)
Erstellt: 16.02.2012, 22:53 Uhr
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4 Kommentare
"Bis sich Stocker eine Flanke von Markus Steinhöfer perfekt präparierte" Ja genau, im Handball wär das vielleicht perfekt gewesen. Der Schiri hatte aber wohl eh Mühe mit der Sportart oder seit wann ist eine Tätlichkeit im Fussball Gelb? Aber abgesehen davon, so macht YB wieder Spass! Und Mayuka mit Bobadilla - darauf freu ich mich schon ;) Antworten
YB bleibt YB. Sie veryounboysen es immer im entscheidenden Moment. Net beweist gleich 2 x, dass er höheren Ansprüchen nicht genügt und Farnerud wurde in der Vorrunde auch zu hoch gejubelt. Kläglich, wie er das 3:1 verpasst hat. Ebenso kläglich Degen in der 1. Hälfte bei seiner Chance. So dauert der Traum vom Meistertitel noch sehr, sehr lange. Antworten
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