Übergriffe beim SCB-Nachwuchs?
Aktualisiert am 19.02.2012 12 Kommentare
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Bei den Vorfällen soll ein Spieler der Piccolos seine Mitspieler während mehrtägigen Turnierteilnahmen mit «Fummel- und Rollenspielen» belästigt haben. Ebenfalls berichtet «Der Sonntag» von sexuellen Ereignissen, welche stattgefunden haben sollen. Bei dem beschuldigten Jungen handelt es sich um den Sohn eines Mitgliedes des Trainerstabs des SCB-Nachwuchses, der zudem als einer der Besten seiner Altersklasse gehandelt wird.
Der 11-Jährige soll insbesondere den Buben einer ehemaligen Spitzen-Skifahrerin und FDP-Politikerin terrorisiert haben. Die Mutter hat mit dem Gang an die Öffentlichkeit gedroht. Mehrere Eltern haben sich organisiert und Massnahmen verlangt, eine Strafanzeige steht jedoch noch aus.
Untersuchung wurde eingeleitet
SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi nimmt gegenüber «Der Sonntag» Stellung: «Nur Fachleute sind in der Lage, herauszufinden, was wirklich vorgefallen ist. Es kommt nicht infrage, dass wir aufgrund von nicht gesicherten Fakten Massnahmen treffen. Diese könnten für die Beteiligten unabsehbare Folgen haben. Deshalb wurde der Kinderschutz mit einer Untersuchung beauftragt. Es kann sein, dass es sich einfach um dumme Bubenstreiche handelt. Aber es kann auch sein, dass wir hier ein ernsthaftes Problem haben. Um die richtige Entscheidung treffen zu können, die allen gerecht wird, sind wir auf die Hilfe von Experten angewiesen.» Am Mittwoch soll ein Bericht mit entsprechenden Empfehlungen vorliegen. (jzu)
Erstellt: 19.02.2012, 15:18 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
12 Kommentare
Es ist merkwürdig, dass wenn jemand sich wehrt, wird mann selber gleich zum Opfer. Es ist nicht das erste Mal, als der Kinderschutz Schweiz+Mobbing-Zentrale Schweiz eingeschaltet wurde (von den Eltern). Es ist vor 5 Jahren auch passiert. Damals müsste einige Köpfe rollen. Wen trifft es diesmal? Wieso ist M.Lüthi wieder am tun, es ist ja eigentlich eine Aufgabe des CEO's SCB Future AG, Hr. Weber? Antworten
Der Artikel im Bund war weit zurüchhaltender und verzichtete darauf, Rückschlüsse auf Personen zu zulassen. Unnötig, werden die Involvierten nun stigmatisiert. Andererseit betrachte ich die Vorgehensweise von SCB Future von aussen gesehen als vorbildlich, wie sich auch Rückschlüsse auf bestehende Voorschriften und Richtlinien machen lassen. Antworten
Region
Liveschiff mit Plüsch
Am 1. Juni 2012 gastieren die Berner Oberländer Mundartrocker auf dem Thunersee.

Bitte warten





