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Übergriffe beim SCB-Nachwuchs?

Aktualisiert am 19.02.2012 12 Kommentare

Im Piccolo-Team der Jahrgänge bis 2001 soll es innerhalb des Teams zu Übergriffen gekommen sein. Der SCB hat den Kinderschutz des Universitätsspitals Bern mit einer Untersuchung beauftragt.

Der SCB hat eine Untersuchung eingeleitet, um den angeblichen Vorfällen innerhalb des Piccolo-Nachwuchs-Teams auf die Spur zu kommen.

Der SCB hat eine Untersuchung eingeleitet, um den angeblichen Vorfällen innerhalb des Piccolo-Nachwuchs-Teams auf die Spur zu kommen.
Bild: Colourbox

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Bei den Vorfällen soll ein Spieler der Piccolos seine Mitspieler während mehrtägigen Turnierteilnahmen mit «Fummel- und Rollenspielen» belästigt haben. Ebenfalls berichtet «Der Sonntag» von sexuellen Ereignissen, welche stattgefunden haben sollen. Bei dem beschuldigten Jungen handelt es sich um den Sohn eines Mitgliedes des Trainerstabs des SCB-Nachwuchses, der zudem als einer der Besten seiner Altersklasse gehandelt wird.

Der 11-Jährige soll insbesondere den Buben einer ehemaligen Spitzen-Skifahrerin und FDP-Politikerin terrorisiert haben. Die Mutter hat mit dem Gang an die Öffentlichkeit gedroht. Mehrere Eltern haben sich organisiert und Massnahmen verlangt, eine Strafanzeige steht jedoch noch aus.

Untersuchung wurde eingeleitet

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi nimmt gegenüber «Der Sonntag» Stellung: «Nur Fachleute sind in der Lage, herauszufinden, was wirklich vorgefallen ist. Es kommt nicht infrage, dass wir aufgrund von nicht gesicherten Fakten Massnahmen treffen. Diese könnten für die Beteiligten unabsehbare Folgen haben. Deshalb wurde der Kinderschutz mit einer Untersuchung beauftragt. Es kann sein, dass es sich einfach um dumme Bubenstreiche handelt. Aber es kann auch sein, dass wir hier ein ernsthaftes Problem haben. Um die richtige Entscheidung treffen zu können, die allen gerecht wird, sind wir auf die Hilfe von Experten angewiesen.» Am Mittwoch soll ein Bericht mit entsprechenden Empfehlungen vorliegen. (jzu)

Erstellt: 19.02.2012, 15:18 Uhr

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12 Kommentare

Richard Roux

20.02.2012, 18:40 Uhr
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Es ist merkwürdig, dass wenn jemand sich wehrt, wird mann selber gleich zum Opfer. Es ist nicht das erste Mal, als der Kinderschutz Schweiz+Mobbing-Zentrale Schweiz eingeschaltet wurde (von den Eltern). Es ist vor 5 Jahren auch passiert. Damals müsste einige Köpfe rollen. Wen trifft es diesmal? Wieso ist M.Lüthi wieder am tun, es ist ja eigentlich eine Aufgabe des CEO's SCB Future AG, Hr. Weber? Antworten


Peter Kobelt

19.02.2012, 20:01 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Der Artikel im Bund war weit zurüchhaltender und verzichtete darauf, Rückschlüsse auf Personen zu zulassen. Unnötig, werden die Involvierten nun stigmatisiert. Andererseit betrachte ich die Vorgehensweise von SCB Future von aussen gesehen als vorbildlich, wie sich auch Rückschlüsse auf bestehende Voorschriften und Richtlinien machen lassen. Antworten




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